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Autor Thema: Diplomarbeiten zum Thema Rollenspiel  (Gelesen 749 mal)
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Prinzessin Werzwerg
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Ich wünschte es wäre Nacht oder der Preuss käme.

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moderata

« am: 23.05.2007 | 15:50 »

Hallo,

irgendwie hab ich keinen Thread dazu gefunden. Darum eröffne ich hier einen neuen. Wenn es schon einen gibt, bin ich dankbar, wenn eine fleissige Seele mein Posting dahin verschiebt.

Ich stolperte gerade über diese Diplomarbeit
Entwicklung einer Roleplaying Definition Language (RPDL) von Michael Mutschler.

Inhalt: Dieses Dokument beschreibt die Entwicklung einer Programmiersprache für Rollenspiele. Dabei sollen die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Rollenspiele zusammengefaßt werden, und mittels entsprechender Kommandos eingegeben werden können. Letztendlich soll die Charaktererstellung erleichtert werden, und soweit wie möglich die verschiedenen Abhängigkeiten bei der Erstellung berücksichtigt werden. Grundlage für die Sprache sind keine Computer-Rollenspiele, sondern die ursprüngliche ...
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Vanis
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Vanis

« Antworten #1 am: 23.05.2007 | 17:06 »

Leider geht der Autor von einer falschen Prämisse aus bzw. verallgemeinert stark:

"Die Erstellung des Charakters ist immer eine langwierige Aufgabe, und kann Stunden
dauern. Insbesondere die Anwendung der vielen Regeln sowie das Nachschlagen in den
Tabellen ist sehr zeitraubend. Oft kommen auch Formeln vor, die ausgerechnet werden
müssen (z. B. Geschwindigkeit = Geschicklichkeit + Stärke / 4). Des weiteren hängen
die Fertigkeiten von den Grundwerten ab, und oft muß in Tabellen nachgeschaut
werden, welcher Wert sich letztendlich ergibt. Bei den meisten Rollenspielen ist diese
Prozedur ähnlich, und in dieser Diplomarbeit soll eine allgemeine Programmiersprache
entwickelt werden, die das Schreiben eines Charaktereditors vereinfacht, und bei der
diese Regeln eingeben werden können."  (S. 5.)

Die Erstellung eines Charakters ist nicht immer eine langwierige Aufgabe. Ich würde sogar sagen, dass es das in den aller wenigsten Fällen ist. Das mag auf Anfänger zutreffen, die noch nie Rollenspiele gespielt haben, aber die würden dann wohl auch nicht mit einem Programm in die Charaktererschaffung einsteigen.
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Vanis
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Vanis

« Antworten #2 am: 23.05.2007 | 17:09 »

Will ja nicht meckern, aber das stimmt nicht  Wink:

"Bei GURPS® gibt es die Vor- und Nachteile eines Charakters, die nur bei der Erschaffung des
Charakters verändert werden können. Während des Spiels ist dies nicht mehr
möglich." (S. 6.)

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Enkidi Li Halan
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Enkidi Li Halan

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« Antworten #3 am: 23.05.2007 | 17:36 »

Ähm... soll das hier nicht ein Sammelthread zu Diplomarbeiten mit dem Thema Rollenspiel werden? Wäre es nicht sinnvoll, Diskussionen über den Inhalt selbiger woanders zu führen?
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aka Cycronos

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« Antworten #4 am: 23.05.2007 | 17:38 »

@Vanis:

Sehe ich nicht so. Sicher, es gibt viele kleinere Systeme, in denen das recht fix geht, aber die "Großen"
(D&D, DSA, WoD, GURPS) habe doch recht umfangreiche Char-Gen Prozeduren, die ordentlich Zeit in Anspruch nehmen können.
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Vanis
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Vanis

« Antworten #5 am: 23.05.2007 | 17:44 »

Ähm... soll das hier nicht ein Sammelthread zu Diplomarbeiten mit dem Thema Rollenspiel werden? Wäre es nicht sinnvoll, Diskussionen über den Inhalt selbiger woanders zu führen?

Davon hab ich nix gelesen. Wenn dem aber so ist, dann tschuldigung (ist aber wohl eh zu Spät, die Diskussion ist in Gang gekommen  Wink)

@Vanis:

Sehe ich nicht so. Sicher, es gibt viele kleinere Systeme, in denen das recht fix geht, aber die "Großen"
(D&D, DSA, WoD, GURPS) habe doch recht umfangreiche Char-Gen Prozeduren, die ordentlich Zeit in Anspruch nehmen können.

Das kommt ganz drauf an, wie man diese Systeme spielt, daher meine Anmerkung in Bezug auf Verallgemeinerung. In GURPS kriegst du einen Charakter in unter 30min. hin, bei Vampire hatte ich damals, lang, lang ists her, auch nicht wirklich lang gebraucht. Zu D&D und DSA kann ich nichts sagen, würde dir aber da von meinem Eindruck her recht geben.

Dennoch: Es trifft nicht auf alle Systeme zu, wie der Autor geschrieben hat.
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Eben drum

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Nörnchen

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« Antworten #6 am: 23.05.2007 | 18:09 »

Das Heftchen über Struktur und Funktion von Fantasy-Rollenspielen liegt hier bei mir rum, gedruckt wurde es 1991, entstanden ist das Werk aber wohl bereits 1986. Hat was nostalgisches Wink

Hier die Onlineversion.
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