Cool. Was ich bisher gelesen hab, erinnert mich an ne eigene Idee von mir (Was ist Neuralis?).
Kenn ich nicht, gibt es dazu einen Link?
Aber die Sache mit dem "einer verschwindet, einer taucht auf" ist cool und macht das ganze sehr magisch.
Das ist der Kern der Idee

Allerdings hab ich n problem mit dem "man wacht frühestens eine Stunde danach auf": Ich renne vor Räubern weg, es wird Mitternacht, ich und die Räuber schlafen ein. Die Räuber wachen nach einer Stunde auf, laufen zu mir und bringen mich um. ... -> Die Stadt dürfte ziemlich chaotisch sein!
Ja genau. Chaotisch

Das triffts ^.^ Aber die Räuber werden nicht früher auf wachen als du selbst. Und da man nur nach einer Stunde auf wacht, wenn man auch geweckt wird, hast du eine gute Chance das ganze zu überleben und am nächsten Morgen von Passanten geweckt zu werden.
Ich finde die Idee recht vielversprechend. Das kann zu unzähligen witzigen Situationen führen und gibt einem einen gewissen Zeitdruck bei nächtlichen Abenteuern. Aber richtig hinderlich ist das eigentlich nicht, wer die Nacht nutzen will, nimmt halt einen Wecker mit.
Was passiert mit Leuten, die in 'Abadon sterben? bzw. mit ihren Söhnen?
Gute Frage, damit habe ich mich zufällig gerade auf dem Hundespaziergang beschäftigt. Nur
anders herumDas Gesetz lautet: Zu jeder Zeit bleibt die Zahl der Seelen gleich.
Was passiert nun, wenn Mann und Frau... na ihr wisst schon

Und denken wir doch einmal von diesem verhängnisvollen Moment an 9 Monate in die Zukunft.
Wenn ein Kind in der ewigen Stadt das Licht der Welt erblickt, muss eine andere Seele gehen. Das passiert, so will es das Gesetz, sofort. Irgendwo in der Stadt stirbt ein Bewohner, ob durch Unfall, Mord oder eigene Hand ist dabei egal. Der Zufall, die Magie der Stadt, sorgt dafür. Das ist gewiss.
Das ganze verleiht dem Wunder der Geburt natürlich einen fahlen Beigeschmack. Auch weis man nie, wann die Zeit gekommen ist, bis die Eltern wieder verschwinden und das Kind zurück gelassen wird. Das führt dazu, das Kinder in der Stadt eher selten sind.
In der Stadt geborene Kinder verschwinden übrigens nie, sie sterben an Alter, Krankheit und anderen Gebrechen. Sie hätten auch keine Heimatwelt außer dieser, in der sie auf wachen könnten.
Man kann also sterben in der Stadt. Die Zahl der Seelen ist groß genug, das man für jeden Mord ein Kind gebären kann. Im unwahrscheinlichen Falle eines Massenmordes wird sich die Magie der Stadt schon was einfallen lassen.
Wobei auch nicht ganz klar zu sein scheint, was mit den Seelen der Verstorbenen passiert. Es gibt da ein Detail, das mit den Sternen: Wenn jemand stirbt und nicht verschwindet, wird auch kein Stern vermisst. Und auch für ein Kind entsteht kein neuer Stern.
Was gibt es in 'Abadon? Irgendetwas absolut Geheimes? Oder ist es einfach nur eine Stadt in der die Leute versuchen das beste draus zu machen?
Ich hatte vor, sowohl ein paar der Gesetzte als auch den 'Metaplot' in mehrfacher Ausführung zu gestalten, so dass sich der Spielleiter eine Kombination aus suchen kann und das Spiel für die Spieler spanend bleibt.
Und die GEsetze klingen gut.

Dabei hab ich sich noch gar nicht formuliert
