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4.02.2012 | 07:32

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Autor Thema: Eine Situation eskalieren (Diogenes, curze bleiben draußen)  (Gelesen 993 mal)
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1of3
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1of3

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« am: 25.01.2009 | 11:34 »

Moin.

Gestern wurde mal wieder B&B gespielt und ich hab da ein kleines Problem.

Die Helden befinden sich in ihrer Heimatstadt/Ausgangsbasis, einer Zwergenstadt. (Die Helden hatten es vor kurzem geschafft, einen offenen Krieg zwischen Elfen und Goblins durch einen genialen Kompromiss zu verhindern.)


Ein alter Freund eines Helden, Fürst von Walden, kam mit einer Gruppe, um (wie von einem Spieler festgestellt wurde), die Leiche seines vor kurzem hier verstorbenen Bruders abzuholen.

Bei sich hat er ein paar Wachen, Diener, sowie...
- seine geliebte Vala.
- seinen spirituellen Berater Djian-Shi von den Jüngern des Drachen, einer ausländischen Sekte.

Daneben war ein neuer SC bei der Gruppe, ein junger Nekromant.


Die Priester der Zwergenstadt, allen voran Oberpriester Beronar, haben dem König prophezeit, das sein Reich demnächst von einem mächtigen Feind angegriffen wird. Es scheint (nach dem Elfen-Goblin-Vorfall) als würde sich der Feind besonders für Priester interessieren.

Als sich nun Fürst von Walden ankündigte, hatten die Priester eine weitere Vision, dass ein Bote des Feindes in dieser Gruppe sei. Messerscharf folgern die: Der spirituelle Berater von dieser ominösen Sekte ist ihr Mr. Morden. In Wahrheit ist es die Geliebte.


Am Abend nachdem die Gruppe eintrifft, beschließen also die Priester Mr. Morden zu ermorden. Der Drachenjünger schleppt sich aber mit Messer im Rücken bis zum Haus eines SCs.

Der Drachenjünger wird also in die Hände der Priesterschaft gegeben und die Helden machen sich an die Untersuchung. Man stellt fest: Die Form der Klinge wird angeblich von den Gestaltwandlern der Nordlande benutzt, aber das Metall stammt eindeutig aus der Zwergenstadt.

Die Helden begeben sich zu den Schmieden und finden recht schnell eine Schmiedin, die längere Zeit in den Nordlanden lebte. Durch ein bischen Alchimie ist schnell klar, sie hatte die Mordwaffe längere Zeit in der Hand. Als sie damit konfrontiert wird, wird sie erst schlecht sichtbar und ist dann weg.

Soweit bis jetzt.



Ich nehme an, die Priester werden jetzt ziemlich schnell feststellen, dass sie den falschen haben. ("Die Zeitlinien divergieren immer noch!") Was aber tun die als nächstes? Entweder tippen sie wohl auf Fürst von Walden selber oder auf einen der Helden, den Nekromanten.


Jetzt müssen aber die Helden irgendwie davon Wind bekommen, bevor jemand anders mit nem Messer im Rücken endet. Ich hatte überlegt, irgend einen unwichtigen NSC (kleine Kinder und Sekretärinnen sind da ja der Renner) ein Gespräch belauschen zu lassen und Todesangst bei den Helden aufzuschlagen. Was könnte der aber genau gehört haben?


Und was tut überhaupt Fräulein Vala derweil? Momentan ist aus Sicht ihrer wahren Arbeitgeber wohl noch alles in Butter. Die finden so ein bischen Mord und Totschlag zwischen sonst evtl. Verbündeten nämlich ganz knuffig. Wie wird sie reagieren, wenn ihr jemand auf die Schliche kommt? Wie könnte ihr jemand auf die Schliche kommen?



Falls ihr Ideen habt, bin ich ganz Auge.
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oliof
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oliof

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« Antworten #1 am: 25.01.2009 | 11:55 »

Vala könnte übermütig werden, das Spiel etwas ausreizen und sich dabei selbst verplappern.

EDIT: Natürlich ohne Zeugen, etc.pp.
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1of3
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1of3

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« Antworten #2 am: 25.01.2009 | 13:13 »

Gute Idee.

Sie könnte versuchen, die Helden direkt auf die Priester zu stoßen. Am besten in einer Variante, die Männer mit Waffen die Tür eintreten lässt. Sie könnte ein paar Tempelwachen hypnotisieren oder so.
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1of3's, der deutsche Blog zum Thema Rollenspieldesign.
Chaos
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Chaos

« Antworten #3 am: 26.01.2009 | 09:58 »

Sie könnte bei den SCs aufkreuzen, ihnen die ganze Geschichte erzählen (abzüglich ihrer eigenen Rolle) und um ihre Hilfe bitten, weil sie fürchterliche Angst hat, dass ihr geliebter Fürst bei der Sache zu Schaden kommen könnte...

... und gleichzeitig arbeitet die gute Dame hinter den Kulissen daran, den Nekromanten als den Bösewicht und die restlichen SCs als seine Handlanger erscheinen zu lassen.
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« Antworten #4 am: 27.01.2009 | 17:02 »

Zitat
... und gleichzeitig arbeitet die gute Dame hinter den Kulissen daran, den Nekromanten als den Bösewicht und die restlichen SCs als seine Handlanger erscheinen zu lassen.

Auch schön.

Vielleicht könnte sie ihm einen verdächtigen Gegenstand unterschieben.
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Leonie

« Antworten #5 am: 31.01.2009 | 21:53 »

Schenken, nicht unterschieben. Der Gegenstand beschützt ihn schließlich... und die Priester könnten in ihrer Vision sogar mitkriegen, dass der Schurke diesen Gegenstand hat. Oder bei irgendeiner Konfrontation.  Smiley

Das könnte dann auch der Hinweis sein, den die Chars brauchen, um auf Vala aufmerksam zu werden. Vielleicht faselt der Attentäter etwas davon, dass er den Träger des McGuffin töten muss, um das Reich zu retten oder so.
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Dieser Post ist frei erfunden. Alles, was hier steht, habe ich mir ausgedacht.
Heiei. Da hat die kleine Leonie jetzt schon 12000 Posts geschrieben und wurde immer noch nicht aus dem Kinderparadies abgeholt. Muss an dem schlechten Pferdekostüm liegen...

Ein Pao ist eine nachbarschaftsgroße Arztdose, die explodiert, wenn man darauf tanzt.
Kinshasa Beatboy
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« Antworten #6 am: 1.02.2009 | 08:43 »

Lies Dir mal das Spielleiten-Buch von Florian Berger durch. Da wird genau diese Fragestellung thematisiert.
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1of3
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« Antworten #7 am: 6.02.2009 | 14:53 »

Schenken, nicht unterschieben. Der Gegenstand beschützt ihn schließlich... und die Priester könnten in ihrer Vision sogar mitkriegen, dass der Schurke diesen Gegenstand hat. Oder bei irgendeiner Konfrontation.  Smiley
                           

Schenken... Ja, sehr cool. Danke.


Heute Abend gehts dann los. devilish


@Beatboy: Werd ich bei Gelegenheit tun.
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