Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
einfaches Oneshot-System für Antike
Ucalegon:
--- Zitat von: Chiarina am 13.10.2016 | 19:50 ---Hillfolk - Wollte ich immer mal ausprobieren. Allerdings war das doch ziemlich PvP-lastig, oder? Was passiert denn, wenn ich bei Hillfolk gern eine Gruppe hätte, die zwar leicht unterschiedliche Interessen hat, im Großen und Ganzen aber an einem Strang zieht (ein Verräter ist drin...). Geht das mit diesem System? Und war das nicht auch ein System mit Spielerframing? Habe ich als Spielleiter bei diesem System eine Chance zumindest ganz grob eine Szenenfolge im Voraus zu planen? Hillfolk ist ja auch ein bisschen auf Kampagnenspiel ausgerichtet - darauf kommt es mir dieses Mal allerdings nicht an. Mal sehen.
--- Ende Zitat ---
Bei Hillfolk geht es nicht darum, was die Gruppe prozedural erreichen möchte. Im Vordergrund steht Drama, definiert über die emotionalen Bedürfnisse der einzelnen SC. Medea will Respekt von Iason. Iason will die Treue Kreons. Kreon will den Gehorsam Medeas. Oder so. Stehen ihre jeweiligen Bedürfnisse ihnen im Weg? Wird ihnen Genüge getan oder nicht und wie gehen die SC damit um? Et cetera. Eine vorgeplante Szenenfolge macht dementsprechend recht wenig Sinn, zumal, wie du sagst, die Spieler(innen) auch framen. Oneshots gehen aber wunderbar.
Ist also tatsächlich ein Spielmodus, der sich schlecht mit traditionellen Rollenspielplots verträgt, weil der Fokus ganz anders liegt.
Chiarina:
Ah - ja, Ucalegon, ich erinnere mich besser. Hillfolk spiele ich dann irgendwann mal, weil ich den Spielmodus erleben will, nicht weil ich die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Plot erleben will.
Bulldozer: PDQ# habe ich schon zweimal angefangen zu lesen. Beide Male bin ich über das Kampfsystem gestolpert, das mir irgendwie bevorzugt auf Duellsituationen gemünzt schien. Das schien mir damals zu eng. Diesmal ist mir das Kampfsystem eigentlich ziemlich egal: es sollte eins geben und es sollte einfach sein. Also werd ich´s mir wohl nochmal ansehen. Danke für den Hinweis.
Draig-Athar:
--- Zitat von: Chiarina am 13.10.2016 | 21:32 ---Bulldozer: PDQ# habe ich schon zweimal angefangen zu lesen. Beide Male bin ich über das Kampfsystem gestolpert, das mir irgendwie bevorzugt auf Duellsituationen gemünzt schien. Das schien mir damals zu eng. Diesmal ist mir das Kampfsystem eigentlich ziemlich egal: es sollte eins geben und es sollte einfach sein. Also werd ich´s mir wohl nochmal ansehen. Danke für den Hinweis.
--- Ende Zitat ---
In dem Fall würde ich dir das schlankere PDQ Core empfehlen (das ich persönlich generell bevorzuge).
Chiarina:
O.K. Core habe ich noch nicht gelesen. Werde ich nachholen.
Pyromancer:
--- Zitat von: Chiarina am 13.10.2016 | 19:50 ---Turbo Fate - Was passiert denn bei Turbo Fate, wenn die Gruppe ein bisschen größer ist (sagen wir mal, etwa 6 Spieler)? Im Text steht ja, dass das Spiel für 3 - 4 Spieler gedacht ist.
--- Ende Zitat ---
Ich hab Turbo-Fate schon mit sieben (oder waren es gar acht?) Spielern gespielt, da gab es systemseitig keine Probleme. "Bossgegner" werden da etwas zerbrechlich, weil die Gruppe mit Vorteil schaffen, Vorteil schaffen, Vorteil schaffen, Vorteil schaffen, Vorteil schaffen, Vorteil schaffen, Angriff mit +12, Gegner tot, eigentlich jedes Hindernis überwinden kann - aber einen Bossgegner hatte ich bei deiner Beschreibung nicht im Kopf. Ich hab da aber auch bei kleineren Gruppen das Problem einfach so entschärft, dass der "Bossgegner" nicht eine, sondern mehrere Aktionen pro Runde hat, und z.B. einfach nach jeder zweiten Spieler-Aktion selbst dran kommt. Das läuft.
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