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Guardians of the Galaxy 2

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Selganor [n/a]:
War doch "schoen", dass Yondu und Rocket (die ja nunmal doch irgendwie beide das Leben anderer Leute nicht so wirklich hoch schaetzen) mal von der Leine gelassen wurden als niemand da war der ihnen so Kram wie "Gewissen" o.ae. einreden wollte >;D

Wandler:
Also ich fand Yondu+Rocket awsome. Besonders geil daran fand ich:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Yondus Story und Ende, das ist genau mein Ding. Voll in die Klischeekiste, derbe auf die Tränendrüse und auch noch episch inszeniert. Das ist einfach was mich komplett triggered :)

Während Starlords Story und Egos Story mir nicht so perfekt gefielen, fand ich die Szene in der Yondu Starlord im Endkampf erklärt, dass er den Pfeil nicht mit seinem Hirn sondern mit seinem Herzen steuert einfach nur geil. Ok - das Ding ist mega mega OP und sollte dringend generfed werden, aber diese Aussage, dass er sich da nicht vorstellt wo das Ding hinfliegt, hat das für mich in der Welt stimmiger gemacht.

Bei Rocket fand ich die Szene toll in der gezeigt wurde, dass er mehr als technische Gimmicks drauf hat. Keine Ahnung warum, aber auch das hat dem Charakter für mich wieder mehr Tiefe gegeben.

Die Befreiung von Rocket & Yondu war ein weiteres Highlight für mich. Denn eine Rettung durch Mini-Groot war lustig, aber wäre zu simpel gestrickt gewesen. So wie es war fand ich es cooler und der Charakter war ja dann als Anknüpfung für Teil 3 nicht unwichtig :D

Auch das Intro und der Abspann waren absolut super. Einfach mal direkt mit nem Bossfight zu beginnen ist etwas, das einfach zeigt, dass das jetzt ne Highlevel Party ist. Der Abspann war sowieso einfach nur lustig.[/quote]

tartex:
Ich habe auch am Weg ins Kino gejammert, dass man jetzt wohl wieder so eine klischeebeladene Intro-Actionszene erleben wird, wie sie für mich schon bei Avengers 1 + 2 gar nicht aufgegangen ist. War mir auch sicher, dass das Riesenmonster aus dem Trailer in der Intro-Actionszene vorkommt.

Aber das wurde dann wirklich toll gelöst, indem der Fokus eben auf Groot und dem Song lag, und das Klischee der Actionszene gleichzeit bediente und gebrochen wurde, bzw. der Schwerpuntt auf was frisches gelegt wurde.

Weltengeist:

--- Zitat von: Der Narr am 18.05.2017 | 13:04 ---Außerdem: Krass, wie gewaltverherrlichend der Film ist. Sicher nicht jedermanns Ding. Mit gewaltverherrlichend meine ich im Speziellen eine Szene, in der der fliegende Pfeil intensiv zum Einsatz kommt. Wobei ich damit kein Problem habe, ich mag ja gewaltverherrlichende Filme, wenn die richtigen einen auf den Deckel bekommen, und wenn es dann auch noch Allmachtsphantasien bedient, perfekt ;D.

--- Ende Zitat ---

Ach, über "gewaltverherrlichend" mache ich mir in der Sorte Film eigentlich weniger Gedanken (obwohl ich bei realistischen Gewaltdarstellungen sonst voll das Sensibelchen bin). Aber den Pfeil fand ich irgendwann nur noch nervig - vor allem, weil mein innerer Logikfanatiker sich darüber aufregt, wenn Yondu zwei Dutzend schwer bewaffnete Gegner nacheinander mit dem Pfeil erschießt, ohne dass irgendeiner von ihnen mal auf die Idee kommt, den Kerl mit dem Blaster umzuschießen. Ja, ich weiß, ist halt ein Superheldenfilm, aber sowas demoliert meine Suspension of Disbelief, weil es auch innerhalb des Genres unlogisch ist.

Aber wenn das die größte Macke ist, die ich an dem Film finden kann, dann kann ich damit leben ;).

Lyonesse:
Gelungene Fortsetzung des Actionkrachers, in der die Figuren erfreulicherweise konsequent weiterentwickelt werden.
Im Finale wurde etwas zu gewaltig aufgetischt, aber das liegt nun mal am Genre und ist letzten Endes Geschmacks-
sache. Baby Groot fand ich nicht zu viel und nicht zu wenig. Mit anderen Worten: Der Kinobesuch lohnt sich.

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