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Reading Challenge 2017

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Greifenklaue:
Die Kundschafter fertigen Berichte an und jedes ungerade Kapitel stellt einen Teil eines solchen Berichtes dar. Mag ich supergern, auch wenn es etwas inkonsequent ist - will sagen, es noch etwas anders geschrieben worden wäre.

Sashael:
Die Bezeichnung "Ingame" löst bei mir den Wunsch aus, The Princess Bride zu zitieren. ;D
"You keep using that word, I don't think it's means what you think it means." ;)

Lyris:
Ein Buch von oder über eine Person, die eine Behinderung hat - Holly Black, Cassandra Clare: Magisterium, Der Weg ins Labyrinth + Magisterium, Der kupferne Handschuh

"Callum hat es nicht leicht: Er hat ein lahmes Bein, zu viel Grips, ein loses Mundwerk und ist dazu auch noch erst 12 Jahre alt. Und außerdem ein angehender Zauberlehrling. Im Magisterium von Master Rufus soll er die Geheimnisse der Magie erkunden."

Vorweg: Nein, es ist nicht der 120. Harry-Potter-Abklatsch. Ja, es gibt Magie, ein Schule für angehende Magier und einen "bösen Erzfeind". Aber es unterscheidet sich deutlich. Hier wird Elementarmagie gewirkt, die Schule/das Schulsystem ist ein weiten Teilen anders (steht auch nur im ersten Buch ziemlich im Mittelpunkt) und mit dem "Feind" ist sowieso alles ganz anders, bzw. man weiß nie so ganz genau, wer jetzt auf welcher Seite steht und wer wirklich der Böse ist. Manchmal stellt sich doch alles ganz anders heraus oder stellt sich auch offiziell gar nicht heraus.
Die Behinderung ("lahmes Bein" ist hier m.E. kein so guter Ausdruck, er hatte als Baby einen wohl komplizierten Beinbruch, der nicht so schnell versorgt werden konnte und das Bein ist trotz mehrerer Operationen nicht voll belastbar, stark vernarbt uned verursacht oft Schmerzen) steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte, spielt aber durchaus eine Rolle. Ganz allgemein als Auswirkungen auf den Charakter von Callum. Aber auch in einzelnen Situationen, in denen er nicht mit den anderen mithalten kann, die er nur schwer meistern kann oder aus denen er sich nur mit Hilfe befreien kann.
Es ist ein Jugendbuch, daher darf man keine "hochgeistige" Literatur erwarten. Aber solide geschrieben und durchaus lesenswert.

Greifenklaue:
Buch 19: Man in the high castle / Das Orakel vom Berge von Philip K. Dick

Kategorie: Ein Buch, das 2017 verfilmt wird



Die Serie Man in the high castle basiert lose auf dem gleichnamigen Buch von Philip K. Dick, wobei ich letzteres stärker einschätze. Laut Wiki ist Amazon mit einer dritten Staffel dabei.

Das Buch vermittelt stärker den Konflikt zwischen beiden Siegermächten, die Nazis werden technologisch weiter beschrieben {Neben den Raketenflugzeugen, die man auch in der Serie sieht, erobern die Nazis gerade Venus und Mond} und Dick stellt in Gedankenmonologen immer wieder das Innenleben einer Figur da, was sie deutlich interessanter macht als es der Serie gelingt.

Kurzum, lesenswert, auch wenn man die Serie kennt.

Greifenklaue:
Buch 20: Bosporus von Matthias Falke

Kategorie: Ein Buch zu einem schwierigen Thema



Versucht zumindest zum Thema Klonen, Bio-Engeneering und Cyborgs/Transhumanismus ethisch und moralisch anzudiskutieren, was nicht recht gelingt.

Rezi folgt.

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