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DSA3, Midgard, Aborea - System für Neulinge?

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vlyrr:

--- Zitat ---Die Leute wollen oft EINEN spaßigen Abend ohne Einarbeitungszeit. So gesehen würde ich DSA3 empfehlen, weil es ja auch "Das Buch der Regeln I" enthält, so weit ich mich erinnere. Und das ist einfach DSA1: also keine Talentlisten, sondern einfach 5 Attribute, die mit W6+7 bestimmt werden.
--- Ende Zitat ---

Diese Box war damals auch mein Einstand mit RPG.

Ich habe das dünne Heft "Buch der Regeln I" gelesen und habe es sofort verstanden.
Die ausführlichen Regeln im Buch "II" erschienen auf den ersten Blick unverständlich und extrem komplex. Daher habe ich sie vorerst ignoriert.

Zum Spaß hatte ich das Solo gespielt und dann einfach mit Freunden Charaktere ausgewürfelt.
Das allererste Abenteuer das ich dann jemals als SL gelitten hatte war "Der Dunkle Turm" aus derselben Box. Mit den Regeln aus Buch "I".

Das Abenteuer ist so verfasst, dass es sogar für mich als N00b einfach und spannend war. Okay, alle meine Freunde hatten auch keinen Schimmer von Pen&Paper.

Diese 4 Stunden Nachmittagsspiel waren der Auftakt für die kommenden Jahrzehnte.
--------------

Fazit: Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die DSA 3-Box perfekt für absolute Anfänger geeignet ist/war.
Interessanterweise habe ich vor kurzem die deutschen Regeln von SaWo erworben (GER) und finde sie extrem komplex. Und "komplex" impliziert für Beginner immer "kompliziert". Für einen absoluten Anfänger auf keinen Fall zu empfehlen.

Achamanian:

--- Zitat von: Antariuk am 20.12.2016 | 12:53 ---
Weder DSA noch Midgard noch Barbarians of Lemuria kommen an die Einsteigerfreundlichkeit von Dungeonslayers ran.

--- Ende Zitat ---

Puh, ich weiß nicht ... ich finde DS mit seinen Talenten gar nicht so super-simpel. Wollte das einmal auf die Schnelle (2 Tage Vorbereitungszeit) leiten und hab dann beim Lesen gemerkt, dass ich es nicht schnell genug draufkriegen werde. Regelseitig ist es jedenfalls ganz sicher nicht einfacher als BoL (das ich bedenkenlos leiten würde, obwohl ich die aktuelle Regeledition nur einmal quergelesen habe), und erst recht nicht einfacher als DSA1. Eher auf einer Stufe mit FantasyAGE (dessen Vorläufersystem DragonAge ja wohl auch in mancher Hinsicht das Vorbild für DS war).

Supersöldner:
Splittermond ?

Lichtschwerttänzer:
DSA3 ist einfach - recht unkompliziert und sehr, sehr unhandlich

vlyrr:

--- Zitat ---Auch sind bei mir noch Midgard,
--- Ende Zitat ---

Ich hab' zwar MIDGARD fast ein Jahrzehnt gespielt, doch es ist alles andere als einsteigerfreundlich und auch nix für einen netten Spieleabend nach der Arbeit.

Ich gehe mal von Anfängern aus, dann hat MIDGARD mehrere Hürden.

Zum einen muss der Spielleiter viel Zeit investieren um die Regeln zu lernen. Wer dazu Lust und die Muße hat: gerne.

Zum anderen müssen die Spieler auch viel Zeit investieren um die Regeln zu lernen. Sind sie völlig ahnungslos dann wird ihnen MIDGARD wie Magie erscheinen. "Würfel auf..." - "Äh, okay, wo steht das auf dem Bogen?.. Ah, gefunden." - "Ich hab' ne X. Was bedeutet das?" - "Naja, es bedeutet folgendes...." - "Hm, okay."

Der Spielleiter muss außerdem noch viel Zeit investieren um die Welt zu lernen. Vergleicht man MIDGARD mit DSA 3, dann vermittelt einem DSA-Box die Hintergrundwelt viel schneller, einfacher und klarer.
Bei MIDGARD muss man erst diverse Quellenbände studieren, und die meisten Spieler haben sogar nach zig Jahren keine Vorstellung von der Welt.

Alles Erfahrungen, die ich mit MIDGARD gemacht habe.

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