Medien & Phantastik > Sehen
[Empfehlt mir] Filme mit spannenden (Schwert-)Kämpfen
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
--- Zitat von: YY am 13.01.2017 | 23:01 ---...wie auf Schotter quietschende Reifen, aus der Scheide schleifende Schwerter oder Schusswaffen, die bei jeder Bewegung im Raum ohne Berührung irgendwelcher Bedienelemente vor sich klappern und knacken :P
--- Ende Zitat ---
WAAAAAAAH, du machst es schon wieder! ^-^
Nie drauf geachtet, vage als cheesy empfunden, und jetzt für alle Zeiten mit "Bullshit!" getriggert. :'(
Bei der von dir angesprochenen Schwertkampfpirouette (weil es halt gut aussieht) ist das sogar mir als Nahkampflaien aber immer extrem unangenehm aufgefallen - ist es irgendwie Duellantenkonvention, in der Zeit dem Ballettänzer mit Klinge nicht unfein mal in den Rücken zu hacken oder wie? MUss man da als Gegner vom Donner gerührt stehen bleiben, weil es halt so dämlich ist, dass man seinen Augen nicht traut?
Okay, schon eine plausible Erklärung gefunden, warum das funktioniert. ^-^
Und mit all den anderen Sachen ist es bestimmt auch so, dass man da mit viel Hirnschmalz eine plausibloide Erklärung zurechtzimmern kann. Die ganzen uns an Intelligenz überlegenen Drehbuchschreiber kennen die wahrscheinlich auch alle. :)
YY:
Angesprochen hat das Rabenmund, aber er hat natürlich meine Zustimmung ;)
Man kann das in manchen Fällen durchgehen lassen, wenn dem Pirouettendreher nichts anderes/besseres übrig bleibt und es schnell geht - wenn ein schwungvoller Angriff komplett daneben geht, dreht man sich manchmal wirklich besser, anstatt mühsam das Gleichgewicht in die Gegenrichtung wiederzufinden.
Sieht man im Muay Thai öfter mal und wenn ich genug Gathering-Videos von den Dog Brothers durchgucke, finde ich das bestimmt auch im Waffenkampf.
Aber da kommt die Drehung eben unmittelbar nach dem Angriff, das Zeitfenster ist sehr klein und die Distanz stimmt nicht für einen Gegenangriff (aus irgendeinem Grund muss der vorangegangene Angriff ja auch daneben gegangen sein).
Man sieht aber auch als Laie intuitiv den Unterschied, wenn das ohne jede Notwendigkeit passiert.
Lyonesse:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 13.01.2017 | 18:59 ---Was, wo kommen wir denn da hin? Wenn man schon anderen Leuten einen Film madig macht, dann aber richtig ;D
Wobei ich ja ehrlich sagen muss, dass konsequent stilisierter und überzogener Kram wie Swordsmman oder Chinese Ghost Story auch was für sich hat, das finde ich total gut.
Unangenehm fand ich die Höher-schneller-weiter-Manie von Jackson in den Herr.der.Ringe-Filmen und dann noch weiter in der Hobbit-Reihe.
Kampf Aragorn gegen Uruk-Hai im ersten Teil fand ich echt genial, aber danach wurde noch eins drauf gesetzt und noch eins und noch eins... das fand ich dann ermüdend.
--- Ende Zitat ---
Das Problem in den Tolkienfilmen war, dass Jackson keinen einheitlichen Stil in den Kämpfen finden konnte oder wollte, und da hat er sich für situationsangepasste Kämpfe mit gutem Schauwert entschieden.
Aragorns Kampf war ein klassisches Duell, das vor allem illustrierte, was für ein harter Hund doch so ein Uruk-Hai ist. Legolas war natürlich immer over the top, was mit seiner Rasse zusammenhängen sollte, und der Kampf der Zwerge in den Goblinhöhlen war eher ein Massenkampf mit Slapstick-Elementen, der versuchte mit den Gerüsten und engen Laufpfaden in der Höhle zu spielen. Dann aber Thorins Kampf gegen Azog hatte wieder diesen Duellcharakter, wobei ich Aragorns Fight, trotz des Eises, etwas gelungener fand.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 13.01.2017 | 18:59 ---
Kampf Aragorn gegen Uruk-Hai im ersten Teil fand ich echt genial, aber danach wurde noch eins drauf gesetzt und noch eins und noch eins... das fand ich dann ermüdend.
--- Ende Zitat ---
das Manövrieren usw. der Gefährten im ersten Teil wurde gelobt.
Der Tod:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 14.01.2017 | 11:39 ---
WAAAAAAAH, du machst es schon wieder! ^-^
Nie drauf geachtet, vage als cheesy empfunden, und jetzt für alle Zeiten mit "Bullshit!" getriggert. :'(
--- Ende Zitat ---
Wo du schonmal dabei bist: Achte mal drauf, wie oft die gleiche Waffe (Pistole, Schrotflinte) nacheinander durchgeladen wird, bevor sie abgefeuert wird. Damit wird gerne Entschlosenheit demonstriert, aber eigentlich Mumpitz.
Der Schwertkampf am Amon Hen (Aragorn mit Lurtz etc.) ist einfach großartig. In praktisch allen Kämpfen im Hobbit fehlte das Gefühl echten Kontakts und damit echter Gefahr für die Beteiligten. Man merkt einfach ob sich Computerfiguren prügeln oder zwei Menschen mit Metall.
Ich würde das auch nicht nur an Peter Jacksons Manie von Quatsch festmachen, sondern auch am traurigen Fehlen von Bob Anderson als Kampfchoreograph, der Hollywood-Schwertkämpfen seinen Stempel aufgedrückt hat wie kaum ein zweiter.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln