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(Film) Passengers
alexandro:
--- Zitat von: Kowalski am 11.01.2017 | 18:05 ---So war es auch eine Art Titanic in Space.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Fand ich gerade nicht - der Vergleich wäre gerechtfertigt, wenn Lawrence am Ende wieder in den Kälteschlaf gegangen wäre und ohne Pratt auf der Kolonie angekommen wäre. Ansonsten war die gesamte Handlung aber auch etwas "geerdeter", als das eher theatralisch inszenierte Titanic.
Wobei ich mir schon denken konnte, was kommt, als gesagt wurde, dass es nur einen Autodoc gibt. Ich dachte mir die ganze Zeit "Wie soll das funktionieren, wenn die Crew aufwacht? Brauchen die auf der Kolonie keine medizinische Versorgung? Warum sollte man... aaah, verstehe. Dilemma." Hätte man auch ohne machen können (besonders weil es für den Ausgang dann ja ohnehin unwichtig war).
Das war eine der Sachen, die mich am Ende gestört haben (außerdem noch: die einzige nicht-strunzdoofe KI des Schiffes wird in den Barkeeper verbaut, sowie "Natürlich halten unsere Raumanzüge einen Reaktorausstoß aus, der Teile der Reaktorabschirmung zerlegt")
Kowalski:
--- Zitat von: alexandro am 11.01.2017 | 19:04 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Fand ich gerade nicht - der Vergleich wäre gerechtfertigt, wenn Lawrence am Ende wieder in den Kälteschlaf gegangen wäre und ohne Pratt auf der Kolonie angekommen wäre. Ansonsten war die gesamte Handlung aber auch etwas "geerdeter", als das eher theatralisch inszenierte Titanic.
Wobei ich mir schon denken konnte, was kommt, als gesagt wurde, dass es nur einen Autodoc gibt. Ich dachte mir die ganze Zeit "Wie soll das funktionieren, wenn die Crew aufwacht? Brauchen die auf der Kolonie keine medizinische Versorgung? Warum sollte man... aaah, verstehe. Dilemma." Hätte man auch ohne machen können (besonders weil es für den Ausgang dann ja ohnehin unwichtig war).
Das war eine der Sachen, die mich am Ende gestört haben (außerdem noch: die einzige nicht-strunzdoofe KI des Schiffes wird in den Barkeeper verbaut, sowie "Natürlich halten unsere Raumanzüge einen Reaktorausstoß aus, der Teile der Reaktorabschirmung zerlegt")
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Naja, es hätte ja so sein können das es ein gewisses Risiko beim Einschlafen gibt (1% Ausfallrate z.B.) wenn nicht unter GUTER Qualitätskontrolle durch ein ganzes Team von Ärzten. Wenn dann eine Kapsel fehlt könnte man ja ggf. 100 Leute sukzessive Aufwecken und alle sind nur 1 einsames Jahr älter auf dem Kolonieplaneten.
So wie ich das verstanden habe ist es kein ERSTTEAM, sondern ein weiteres Schiff das auf einen dünn besiedelten Planeten geschickt wird. Und da alle im Kälteschlaf sind braucht man nur wenige Autodocks (auf Kreuzfahrtschiffen hat man ja auch keine kompletten OP-Säle redundant. Da hat man einen mit ggf. Ersatzteilen so das man nicht bei einem Defekt gleich KO ist.
Die Reaktorfeuerfesten Anzüge. Ja absolut GRÜTZE.
Übrigends fand ich diese Sequenz so irgergendwie unpassend. Das sie z.B. Probleme bei einem Außeneinsatz zum Abdichten kriegen, das hätte durchaus auch passieren können. So hatte der Film den gleichen Höhepunkt wie Rogue One (einen GROSSEN Hebel bei drohender Gefahr umlegen). Auch das Mr. Fishburne zig-hundert Defekte aus dem Kälteschlaf kriegt... WTF? Ein Defekt reicht doch, irgendeine Vergiftung die seine Leber killt und aus ist in kürzester Zeit.
Der Film hat einige Logikschwächen, vielleicht das nächste mal eine Nasa oder SpaceX Nerd fragen??
Kurna:
Habe den Film gestern auch gesehen. Mein erster Eindruck war sehr positiv, jetzt im nachhinein sind meine Gefühle etwas gemischter (aber insgesamt immer noch Daumen hoch).
Ich fand ihn optisch sehr schön gemacht und die Schauspieler haben mir auch gefallen. Und auch wenn es sicher einige Logik- und Physiklöcher gab, so fand ich sie nicht allzu schlimm, da mir das Technik-Niveau insgesamt "rund" erschien. Für den Zeitpunkt, an
dem der Film spielt, schienen die technischen Möglichkeiten insgesamt zusammenzupassen.
Der langsame Start hat mich (im Gegensatz zu zwei von meinen Begleitern) überhaupt nicht gestört. Ich fand den Aspekt, wie
Jim sich mit seiner Situation auseinander setzt, sogar ausgesprochen interessant. (Obwohl ich sie an seiner Stelle nicht so schlimm
empfunden hätte wie er. Bei den Möglichkeiten, die das Schiff bot, hätte ich mich deutlich länger als ein Jahr unterhalten können. ~;D)
Edit: Ich packe diesen Absatz mal lieber in einen Spoiler.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Was mir aber unangenehm aufgestoßen ist, ist das alte "Die Frau verliebt sich in ihren Stalker"-Klischee. Und um so mehr, um so mehr
ich darüber nachdenke. Und er hat sie ja nicht nur wochenlang obsessiv gestalkt, er hat sie ja auch wirklich übelst betrogen. Aber klar, er ist ja der Held, macht ein paar mutige Aktionen und schon liegt sie wieder in seinen Armen. :q
Dabei geht es mir explizit um das Verlieben. Dass sie ihm letztendlich verzeiht und mit ihm arrangiert, vielleicht auch wieder anfreundet,
könnte ich akzeptieren. Aber dass sie sich dann wieder in ihn verliebt? Ne, da gruselt es mich irgendwie. Es ist schade, dass gestern keine Frau in unserer Gruppe war. Mich hätte eine weibliche Sicht da wirklich interessiert.
Randnotiz:
Bei den gezeigten Trailern war auch "Life". Während ich ihn schaute wurde mir bewusst, dass wir momentan echt eine Hochzeit für
(Weltraum-)SF haben. Neben den wieder aktiven Serien wie Star Trek, Star Wars und Alien/Prometheus haben wir mit Gravity,
Interstellar, Arrival, Der Marsianer oder jetzt Passengers und Life auch eine Menge eigenständiger SF-Filme. Dazu dann noch
Fortsetzungen wie ID2 und Guardians 2, da ist viel los. :)
Kowalski:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Es ist sicherlich so das der Charakter von Pratt mit sich gerungen hat bevor er sie aufweckte.
Dann, wenn man lange nachdenkt, ist es so das nur durch das aufwecken das Schiff überhaupt gerettet werden konnte.
Hätte er niemanden aufgeweckt wären jetzt alle tot.
Okay, konnte er beim aufwecken nicht wissen.
Je nach Ressourcensituation stände ihnen aber durchaus noch die Möglichkeit zur Verfügung weitere Schläfer zu wecken. Sie müssen nicht einsam sein.
Was mich halt gewundert hat, und da hätte ich im Film mehr Zeit mit verbracht, ist die Zeit bis sich Lawrences Charakter mit der Situation und dem Verrat abfindet. Wenn es nicht diese Eskalation der Notsituation gegeben hätte, hätten es durchaus Jahre sein können bis sich Ihr Verhältnis normalisiert.
Und da hätte es sicher auch Situationen geben können wo sich die Verhältnisse umdrehen, wo Lawrence Pratt Hilfe verweigert oder ihn ernsthaft verletzt. Das hätte dann aber durchaus eine FSK 16 Version sein können, wenn die Leute so richtig gemein zueinander sind.
Was das Stalken angeht, Pratt läßt Lawrence durchaus Raum, der gruselige Moment ist ja die Situation vor dem Aufwecken, da ist bei Pratt aber die "entweder ich besorge mir einen Freitag oder ich gehe aus der Luftschleuse" Situation gegeben.
Life, ja, der Remake des Remakes des Originals. Diesmal nicht in der Arktis.
Aber auch im Weltall ist es KALT. Passt schon.
Kurna:
--- Zitat von: Kowalski am 11.01.2017 | 23:22 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Es ist sicherlich so das der Charakter von Pratt mit sich gerungen hat bevor er sie aufweckte.
Dann, wenn man lange nachdenkt, ist es so das nur durch das aufwecken das Schiff überhaupt gerettet werden konnte.
Hätte er niemanden aufgeweckt wären jetzt alle tot.
Okay, konnte er beim aufwecken nicht wissen.
Je nach Ressourcensituation stände ihnen aber durchaus noch die Möglichkeit zur Verfügung weitere Schläfer zu wecken. Sie müssen nicht einsam sein.
Was mich halt gewundert hat, und da hätte ich im Film mehr Zeit mit verbracht, ist die Zeit bis sich Lawrences Charakter mit der Situation und dem Verrat abfindet. Wenn es nicht diese Eskalation der Notsituation gegeben hätte, hätten es durchaus Jahre sein können bis sich Ihr Verhältnis normalisiert.
Und da hätte es sicher auch Situationen geben können wo sich die Verhältnisse umdrehen, wo Lawrence Pratt Hilfe verweigert oder ihn ernsthaft verletzt. Das hätte dann aber durchaus eine FSK 16 Version sein können, wenn die Leute so richtig gemein zueinander sind.
Was das Stalken angeht, Pratt läßt Lawrence durchaus Raum, der gruselige Moment ist ja die Situation vor dem Aufwecken, da ist bei Pratt aber die "entweder ich besorge mir einen Freitag oder ich gehe aus der Luftschleuse" Situation gegeben.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn Jim alleine geblieben wäre und sich nicht von Aurora hätte ablenken lassen, hätte er vielleicht viel eher das
Problem bemerkt. ;)
Aber es ist ja auch nicht so sehr das Aufwecken, das mich stört, sondern dass sie sich am Ende in ihn verliebt. ("Stört" im
Sinne von "als filmisches Stilmittel".)
Mit Stalken meinte ich auch vor allem die Zeit vor dem Aufwecken. Immerhin hat er sie wochenlang dort besucht und im
(Kälte-)schlaf beobachtet und alle Infos über sie nachgelesen. Klassisches Stalkerverhalten. Dann kommt das Aufwecken
(könnte man wohl als eine Art Entführung(?) werten) und danach der Betrug, weil er ihr die Wahrheit verschweigt.
--- Zitat ---Life, ja, der Remake des Remakes des Originals. Diesmal nicht in der Arktis.
Aber auch im Weltall ist es KALT. Passt schon.
--- Ende Zitat ---
Ah, hatte ich noch nicht weiter verfolgt. Ändert aber auch nichts an meiner Aussage, dass Weltraum in zu sein scheint. ;)
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