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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Alexandro:
--- Zitat von: Sashael am 21.12.2018 | 19:20 ---Well, whatever.
Ihr findet die Darstellung von Luke toll, ich fand sie schwer unterwältigend. Wir werden niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Ihr seid glücklich mit Ep VIII, für mich ist er der zweitschlechteste Film der Hauptreihe nach Ep I. Die Gründe sind dabei halt total egal. Wir könnten uns jetzt noch 24 Seiten mit ein und demselben Luke-Zitat bewerfen, aber ich denke, es ist besser, wir beenden das hier.
--- Ende Zitat ---
Ist mir recht. Prinzipiell finde ich es OK, wenn man mit dem Film nichts anfangen kann. Ich habe einen Haufen Filme, die allerorten bejubelt werden, an denen ich aber kein gutes Haar lassen kann.
Die Kritik an TLJ ist halt extrem anstrengend, bei den ganzen Verbaldurchfällen (z.B. bei MauLer) und den Rassisten, die da mitdiskutieren. Legitime Kritik gibt es vereinzelt, ist aber selten wirklich durchdacht (weil es anscheinend die Mühe nicht wert ist). Ich kann verstehen, dass es frustrierend sein, kann, seine Meinung zum Film zu artikulieren, wenn man starken Gegenwind bekommt (oder noch schlimmer: Zustimmung von den falschen Leuten).
Und dann gibt es noch die Leute, welchen das egal ist, z.B. hier:
--- Zitat von: Settembrini am 18.12.2018 | 19:49 ---Wie diese Dame: https://www.youtube.com/watch?v=D6wVxaPbhvk
--- Ende Zitat ---
Wer derart narzisstisch nach Zustimmung giert (was sein Verhalten nach TFA nahelegt), dass er mit Rassisten wie dieser Dame (ernsthaft: hat sich mal jemand ihre anderen Videos angeschaut) ins Bett steigt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der verdient alles an Spott und Häme, was man ihm entgegenwerfen kann. Besonders wenn solche Leute dann noch über einen, durch die eigenen Vorlieben offenbarten "Charakter" reden, dann kann man nur noch den Kopf schütteln, angesichts eines derartigen Mangels an Selbstreflektion.
6:
--- Zitat von: YY am 21.12.2018 | 20:23 ---Den Schuh muss sich aber nicht nur Abrams anziehen, sondern auch und mMn viel mehr die Führung bei Disney/Lucasfilm und speziell die Story Group.
--- Ende Zitat ---
Klar. Aber denk dran. TFA war immens erfolgreich gewesen und hatte relativ gute Kritiken. Aus Sicht des Konzern "alles richtig gemacht".
YY:
Man hätte ja auch tatsächlich im Stil von TFA weitermachen können.
Das wäre dann wahrscheinlich insgesamt eine übervorsichtige Soft Reboot-/Staffelübergabe-Trilogie geworden - nichts wirklich Grandioses, aber allemal genießbar.
TLJ hat aber neben der allgemeinen Disney-Star Wars-Thematik, dass man sich nicht von der OT lösen kann (sei das nun als Reboot/Kopie, in Form von bewusster Abgrenzung oder mit ständigen Querverweisen, Easter Eggs und Tie-ins wie R1 und Solo es machen "mussten"), völlig eigene und andere Probleme.
Letztlich bräuchte ich da Insiderkenntnissen, wie man TLJ wann intern gesehen und darüber gedacht hat und wie insgesamt die kreative Kontrolle hinsichtlich der allgemeinen Marschrichtung aussah.
Von außen wirkt es auf mich unheimlich verzettelt und nach zu viel "Ja ja, ihr macht das schon" von der Führung an die Regisseure.
Wenn ich mir andererseits anschaue, was man bei R1 und Solo so über die Produktion gehört hat, dann scheint es mir, als fehle es an der Vermittlung der großen Hauptrichtung und gleichzeitig wird stellenweise zu viel Micromanagement betrieben.
Angesichts von mittlerweile vier Filmen und einigen anderen Projekten und Randbereichen als Anschauungsmaterial ist das offensichtlich ein strukturelles Problem. Disney/Lucasfilm kann es in der aktuellen Besetzung schlicht nicht besser.
Issi:
--- Zitat von: YY am 21.12.2018 | 20:23 ---Den Schuh muss sich aber nicht nur Abrams anziehen, sondern auch und mMn viel mehr die Führung bei Disney/Lucasfilm und speziell die Story Group.
Ich kann nicht so recht nachvollziehen, dass man dort zwischen TFA und TLJ keine Brüche gesehen hat, was wiederum bedeuten würde, dass man nicht so genau hingeschaut hat, was da überhaupt gemacht wird. Oder man war völlig betriebsblind.
Keine dieser Varianten darf bei so einem Riesenprojekt passieren, aber irgendeine davon hat man ziemlich gut hinbekommen :P
--- Ende Zitat ---
Sehe ich wie du.
Da war ein krasser Bruch, der vor Start der Triologie ganz sicher nicht geplant war. Das sieht selbst ein Blinder. Aber man wertet es nicht so.
RJ hat aufgeräumt. Und dafür hat man ihm auch sicher Freiraum gelassen.
TFA war zwar ein Erfolg. Aber es gab doch einige, die das Retro kritisiert haben. Ich würde tippen RJ war auch einer dieser Kritiker.
Ich kann bei vielen seiner Entscheidungen einfach nur zustimmen.
Snoke entsorgt... Check.
General H. den Lächerlichen der Lächerlichkeit preisgegeben... Check.
Kylo durch Snoke gesagt.... dass er nur ein kindischer Abklatsch von Vader ist, der sich sogar von nem Mädchen verhämmern lässt, das noch nie ein Laserschwert in der Hand hatte... Check.
Reys Eltern sind mal niemand aus dem Vader Clan... Check.
Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß..... Check.
Edit. Ich fand ja, das war erste Hilfe auf hohem Niveau. ~;D
Aber wenn man das alles an 7 mochte und ernstnehmen konnte, denkt man sich natürlich : He, was soll das?
Tritt der 7 mit Füssen?
Ich würde sagen: Ja, teilweise. Aber gleichzeitig stützt er ihm genau dadurch. (Nur mMn. )
6:
--- Zitat von: YY am 21.12.2018 | 21:42 ---Man hätte ja auch tatsächlich im Stil von TFA weitermachen können.
Das wäre dann wahrscheinlich insgesamt eine übervorsichtige Soft Reboot-/Staffelübergabe-Trilogie geworden - nichts wirklich Grandioses, aber allemal genießbar.
--- Ende Zitat ---
Nun. Die Kritik begann schon bei TFA und hätte sich beim weiteren Soft Reboot-whatever nur noch verstärkt. Wenn ich mir dann anschaue für wie viele Leute TFA nur wegen der Fantheorien genießbar war, hätte es spätestens zur 9 richtig gekracht.
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