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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
YY:
--- Zitat von: Ralf am 22.12.2017 | 19:27 ---Wenn man also die Bomben ausklinkt, fallen sie dank Schwerkraft nach unten, durch das Kraftfeld und setzen dann dank Trägheit ihren Weg geradeaus weiter fort bis sie etwas treffen.
Voilà. Logisch. :D
--- Ende Zitat ---
Offiziell werden die Bomben elektromagnetisch beschleunigt.
Damit ist man dann "nur" noch hinsichtlich Fluglage und Zielentfernung enorm eingeschränkt...
Man merkt eben deutlich, dass die beabsichtigte B-17-Ästhetik zuerst kam und dann die Erklärung nachgeschoben wurde.
Da knirscht die SoD bei vielen wesentlich lauter als bei den wesentlich stimmiger wirkenden Jabos wie Y- und B-Wing mit ihren Torpedos.
Settembrini:
Wer noch mit George Lucas hadert: George war bei den guten Filmen immer "nur" kreativer Antrieb eines unglaublich guten Teams.
Alles was an Episoden I-III whack ist, war schon in Lucas drinne, nur vorher wurde es rausgekürzt, vor allem im Schnitt. Ich empfehle jedem, der sich für Filme interessiert das hier zu sehen, so er es nicht kennt:
https://www.youtube.com/watch?v=GFMyMxMYDNk
Und Pfeilmassaker und Feelgood hin oder her: Rein handwerklich ist GotG2 vieeel besser geschnitten und orchestriert als Episode VIII (oder Rogue One). Wenn ich irgendwas in den ersten 90 objektiv sagen kann: es war nach 20 Minuten nicht mehr spannend, es zog sich.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: alexandro am 22.12.2017 | 20:00 --- Und weil sie versucht Vader anzulügen ("Wir sind ein Schiff der Republik auf diplomatischer Mission"), obwohl Vader GESEHEN hat, dass ihr Schiff bei der Endschlacht dabei war und mit den Plänen abgehauen ist (versuchte Leia in Episode IV einen klugen Bluff, lässt sie Rogue One diesen retroaktiv so wirken, als würde sie panisch und ohne nachzudenken ein komplett hanebüchenes "Ich war's nicht!" zusammenstammeln).
--- Ende Zitat ---
die Begründung ist etwa so gut wie die bei der Han als 2ter schoss.
Was Leia da versucht, ist nicht Vader zu bluffen sondern ihn öffentlich ins Unrecht zu setzen.
Lord Vader, des Imperators Schläger greift eine Senatorin(Immun) in humanitärer Mission an, siw will Lord Vader nicht erzählen die Pläne habe ich nicht sondern das wird schlimm für dich
Chiungalla:
--- Zitat von: alexandro am 22.12.2017 | 20:00 ---Trotzdem wird Leia entwertet, ...
--- Ende Zitat ---
Das stimmt. Ich habe ja nur der Aussage das Bothaner und Leia entwertet werden widersprochen. Und die bleibt weiterhin falsch.
Und ist halt die Frage ob es das Wert war. Fand die Nahtstelle zu Episode IV auch sehr schlecht umgesetzt. Ruiniert für mich aber nicht den ganzen Film.
tartex:
--- Zitat von: Chiungalla am 22.12.2017 | 21:35 ---Und ist halt die Frage ob es das Wert war. Fand die Nahtstelle zu Episode IV auch sehr schlecht umgesetzt. Ruiniert für mich aber nicht den ganzen Film.
--- Ende Zitat ---
Besonders, wenn man dem Radio Drama lauscht. (Ich habe das immer als Kanon betrachtet, und der frühere Einstieg für Leia fügt viel dazu.)
Ich brauche aber auch nicht einen lückenlosen Kosmos. Ich habe lieber verschiedene spannende Perspektiven/Interpretationen als einen nahtlosen Übergang.
Achja: hier mein persönliches Star-Wars-Ranking nachgereicht:
1. VI: RotJ (Perfekt bis auf die Umsetzung des Ewok-Stormtrooper-Kampfes. Mehr Fallgruben wären glaubhafter gewesen.)
2. Rogue One (Nur die Raumschlacht am Ende fand ich echt schlecht. Schien nur dazusein, um mehr Fanwank zu bieten. Wirkte für mich wenig glaubhaft.)
3. VIII: TLJ (Konzeptionelle perfekt. Beim ersten Schauen, ergriff mich aber manchmal doch eine Ungeduld, wie/wann es plotmäßig weitergeht. Vor allem gegen Beginn.)
4. II: AotC (Teenager sind halt Scheiße und labbern Scheiße, ansonsten finde ich sogar die computerspieligen Sequenzen ganz putzig.)
5. IV: ANH (Einziger Schnitzer für mich ist der "langsame" Droideneinstieg, und der dämliche Countdown gegen Ende, bis zum nächsten Planetenabschuß.)
6. V: TEsB (Aber der Wolkenstadt natürlich perfekt, aber vorher viel "Füllmaterial" mit wenig Glaubwürdigkeit. Warum die Tauntaun-Sequenz? Dass der Millenium Falcon am Sternenzerstörer mitreist, zerschießt mir auch beim xten Schauen noch völlig die Suspension of Disbelieve für mich.)
7. III: RotS (Sie hätte 3 Filme Zeit gehabt Anakins Reise zur Dunklen Seite der Macht glaubhaft darzustellen. Stattdessen wechselt er gefühlt in 5 Minuten die Seite. Und Amidalas Ende ist sehr schwach. Man merkt, dass das nur geschrieben wurde, weil irgenwie ein Übergang zu den Zwillingen geschaffen werden musste.)
8. I: TPM (Die blöden Gungan-Schlachtsaurier mit ihren Kugeln zerstören den Film noch viel mehr als Jar Jar. Okay, sein Slapstick-Geturne in der Schlacht setzt dem ganzen natürlich die Krone auf.)
9: VII: TFA (Für mich eine so direkte Kopie von IV-Versatzteilen - ohne zu verstehen, warum die im Original (für mich) geklappt haben -, dass ich fast sofort raus war. Kylos klar durchschaubares Posertum und sein Wutausbruch sind das einzige irgendwie positive am Film. Und wie man das Konzept eines fahnenflüchtigen Stormtroopers sowas von nicht nutzen kann, werde ich nie verstehen. Okay, ich verstehe schon, aber... Abgesehen davon war sehr schnell völlig vorhersehbar, was passieren würde. Selbst im Fanfiction-Bereich wäre das Script totaler Bodensatz mit allen Klischees, die man sich so erwartet.)
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