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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi

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Mr Grudenko:

--- Zitat von: Schütze am 19.04.2017 | 20:21 ---"It's time for the jedi to end" ??????
und das aus dem Mund von Luke Skywalker ???

--- Ende Zitat ---

Sicher? Ich dachte eher, dass es geht wie im Trailer zu Teil VII, wo "There has been an awakening" auch vom Oberbösewicht kam.

TaintedMirror:

--- Zitat von: Teylen am 20.04.2017 | 18:03 ---Wieso?  wtf?
Ich habe bisher in Star Wars weder beim Imperium, noch bei den Rebellen oder der Ersten Ordnung Zivilpersonal herumlaufen gesehen. Gerade nicht auf militärischen Stützpunkten. Gerade das Imperium/Erste Ordnung wirkt auch jetzt nicht so als hätten sie hinter einen der dunklen Gänge eine Kinderstation oder Abteilung für Zivilisten.

--- Ende Zitat ---

Ganz ehrlich. Das beste Beispiel habe ich doch schon genannt: Fin war nach eigenen Aussagen im Sanitärbereich beschäftigt und damit zu diesem Zeitpunkt im weitesten Sinne "Zivilpersonal". Es wäre schon sehr gewagt an zu nehmen, dass er der einzige war, der da in seiner Jugend oder Ausbildung mit Handwerk beschäftigt war, die nichts mit Krieg zu tun haben. Mal davon abgesehen, dass es ja auch Techniker, Köche, etc. geben muss. Ob nun jeder ITler dort  sonst ein ausgebildeter Soldat ist, ist fraglich. Hier gab es keine Aussagen in irgendeine Richtung bisher, aber die ganzen Typen am Computer würde ich mal spontan unter Zivilpersonal verbuchen. Aber gut, darüber lässt sich streiten und hier lasse ich mich auch eines besseren belehren. Vielleicht ist ja wirklich jeder einzelne ein Soldat, dass heißt aber noch nicht, dass da nicht auch welche dabei waren, die prinzipiell dagegen sind, so wie Fin und eventuell nicht hochgejagt werden wollten. Was die Kinderstation angeht, ist halt die Frage, ob die Ausbildung auch dort abgehalten wurde. Fin war ja kurz nach seinem ersten Einsatz geflohen, also war seine Ausbildung gerade abgeschlossen. Wie alt er im Film ist, ist etwas schwer zu sagen, aber er hat zumindest vorher schon genug Zeit dort verbracht, um die Schwachstellen kennen zu lernen und er meinte, dass er von Kindheit auf ausgebildet wurde.


--- Zitat von: Teylen am 20.04.2017 | 18:03 ---Ganz und gar unmöglich!
Besonders solche die gerade zur Loyalitäts-/Indoktrinationsauffrischung geschickt werden. Die sind bestimmt besonders loyal und verstehen das ganze als familiären Bund den man nie und nimmer nicht verrät.

--- Ende Zitat ---

Lies bitte noch mal meinen Kommentar und was ich wirklich geschrieben habe. Gegen Strohmänner kannst du gerne ohne mich argumentieren. Mir ging es nicht um die Flucht oder dass er sich überhaupt abwendet und das habe ich ziemlich deutlich geschrieben, sodass man schon böswillig misinterpretieren muss, um auf deine Sichtweise zu kommen. Mir geht es darum, dass er einerseits als so gewissenhaft beschrieben wird, dass er vieles riskiert um von dort weg zu kommen, andererseits aber keinerlei Gewissensbisse zeigt, wenn es gegen seine Freunde, Kameraden und in gewisserweise Familie geht. Dazu müsste er einfach eine generelle Abneigung gegen jeden dort haben. Mri hätten ja ein paar Zeilen Dialog gereicht, wo er diese Ungewissheit klar macht. Er hatte ja sogar seinen Moment, wo er aussteigen wollte. Warum nicht hier sagen, dass er sich nicht wohl dabei fühlt, auf die einzigen Personen zu schießen, die er bisher kannte. Ich fand halt Fin am Anfang des Filmes eine tolle Figur, da er mal zeigte, dass auch Personen unter den Helmen stecken und nicht nur einfache Zielscheiben. Das wurde aber nach wenigen Minuten wieder komplett ignoriert. Generell hätte es seinen Hintergrund als Sturmtruppler nicht gebraucht. Er hätte genau so gut Rebell oder Gefangener sein können,  ohne dass etwas verloren gegangen wäre und das finde ich einfach so schade.

Teylen:
Unabhängig davon wo er beschäftigt war, war er zu keinem Zeitpunkt Zivilist oder Zivilpersonal.
Es war ein vollständiges Mitglied des Militärs das offenbar auch zu Kampfeinsätzen mit durfte.
Daneben reißt deine These das er ein Zivilist gewesen wäre, die Theorie von der unauflöslichen Indoktrination ein.
 
Ansonsten gehe ich bei einem Science Fiction Film wie Star Wars, mit phantastischen Anleihen, von dem aus was gezeigt wird. Nicht unbedingt was realistisch ist. Nachdem was gezeigt wird haben selbst IT'ler und Köche wahlweise die weißen Rüstungen oder die grau/schwarzen Uniformen an. Wie man das auch in zig Fanwerken sieht.

Das es da Teilnehmer gibt die gegen Finns Verrat sind sah man am "Verräter"-Tonfa Typen. Jenseits dessen gibt es in der First Order, nachdem was gezeigt wurde, offenbar keine allzu netten Menschen [Die drin bleiben]. Wenn es die gibt, so gab es für diese seit Episode I keine Anzeichen.


--- Zitat von: TaintedMirror am 20.04.2017 | 18:56 ---Lies bitte noch mal meinen Kommentar und was ich wirklich geschrieben habe. Gegen Strohmänner kannst du gerne ohne mich argumentieren.
--- Ende Zitat ---
Du baust doch hier den Strohmann auf von vermeintlichen Zivilsten, Familienmitgliedern, Freunden und guten Menschen auf Starkiller Base.
Die Fin soviel bedeuten das er dafür kein fachistoides, massenmordendes System verrät bzw. sich dauernd grämt.
Die dort gerade mal so ein ganzes Sternensystem mit einer Metropolenwelt hochjagten und auch sonst kaum Skrupel haben.


--- Zitat ---Warum nicht hier sagen, dass er sich nicht wohl dabei fühlt, auf die einzigen Personen zu schießen, die er bisher kannte.
--- Ende Zitat ---

Weil die mit Crouscant, dem was man aus den Filmen gesagt bekommt, den Bevölkerungsreichsten Planeten, und das gesamte System um Crouscant, kaltblütig hochgejagt haben und gerade dabei waren ein weiteres System, inklusive allen Aber-Milliarden Menschen und Aliens, zu vernichten?
Weil Starkiller Base eine Militärbasis ist, mit Militärpersonal, wo man keinen Zivilisten sieht, und welche die Vernichtung von einigen Milliarden Kreaturen feiern. In einer Szene die nicht nur ein wenig an das dritte Reich erinnert?
Weil er da keine Personen hatte die er kannte und mochte? Was an der (Zwangs-)Indoktrinierung liegen könnte die angerissen wurde?
 
Es sagt ja auch schon was aus das er da alleine stiften ging und nichts von Kumpels oder Freunden erwähnten die mitkommen wollten oder sollten. Offenbar waren die alle von sich aus dabei, wurden heftig gehirngewaschen oder wie die Klone gezüchtet. Finn hatte halt das Glück das seine Hirnwäsche scheinbar nicht so gut war wie die von seinen Kollegen.

Zumal so Dinge wie "Ich habe keinen Namen, nur eine Nummer" nicht unbedingt darauf hindeuten das es dort sehr menschlich zu ging. Das heißt das Imperium bzw. die First Order scheint sich da zu Verhalten wie der Staat bei 1984. Winston wiederum täte es wohl auch nicht leid wenn wer den Staat zerlegen würde. Vielleicht um seine Julia, allerdings hat FN ja eine andere Motivation um auszubrechen.

Kurna:
Zum Thema "Zivilisten auf der Starkillerbase" ein kleiner Vergleich mit unserer Welt:
In meiner Zeit bei der Bundeswehr habe ich die Büros vom Zugführer und BCO sauber machen müssen. Und trotzdem war ich genauso wenig Zivilist wie der Kamerad, der das Bad zu reinigen hatte. In einer militärischen Einrichung wie unserer FlaRakstellung werden für solche Aufgaben auch in unserer Welt normalerweise keine Zivilisten reingelassen. Und spätestens bei der Marine gilt das dann auch für das Küchenpersonal. Und die situation auf einem Schiff ist ja am ehesten vergleichbar.

Talasha:

--- Zitat von: Chiungalla am 20.04.2017 | 17:20 ---
Ich gebe bei allen schauspielerischen Leistungen in Episode I bis III dem Regisseur und Drehbuchautor die Schuld. Da waren einfach zu viele sau geniale Schauspieler die unterirdisch performt haben um den Fehler bei denen zu suchen.

--- Ende Zitat ---

Liam Neeson höre ich beim Blick auf die Greenscreenaussichten deutlich denken: "SO werden in Zukunft Filme gemacht...."
Der Mann hat zwar immer einen etwas melancholischen Zug aber bei Qui Gonn Jinn ist es derart extrem. Da merkt man das Schauspieler von Augentkontakt profiteren.

Deshalb habe ich mich auch über die echt gebauten Hangarbunker im Furzfilm gefreut, Schauspieler agieren vor echtem Hintergrund einfach viel besser.

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