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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Chiungalla:
--- Zitat von: Sashael am 28.12.2017 | 19:03 ---Ich meine, was ist die Hauptstory von EpVIII? Diese klägliche Flucht?
--- Ende Zitat ---
Für mich definitiv die Geschichte um Rey und Keylo Ren.
Der Rest ist in diesem Falle eher schmückendes (mich nicht störendes) Beiwerk.
Kowalski:
--- Zitat von: Sashael am 28.12.2017 | 19:03 ---@Medizinmann
+1
EpVIII hat keinen alles verbindenden Plot, der irgendwie gut wäre. Das ist einfach nur (teilweise für mich) sinnloses Szenenhopping ohne starken Hintergrund. Ich meine, was ist die Hauptstory von EpVIII? Diese klägliche Flucht?
--- Ende Zitat ---
Dann erkläre mir hier den Unterschied zu Episode V???
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die gleichen sich, was den Hauptplot angeht, KOMPLETT.
Die Rebellen werden entdeckt und müssen fliehen sonst werden sie von einer absoluten Übermacht ausradiert. Nur mit einigen Listen gelingt es ihnen einen Teil der Streitmacht der Rebellen zu sichern. Aber nicht bevor sie, für Rebellen um so schmerzhaftere, empflindliche Verluste erleiden.
Ich verstehe Deine Kritik, aber die kannst Du auf jeden Film anwenden wo Du, aus welchen Gründen auch immer, die Geschichte und die Figuren nicht auf Dich wirken lassen willst.
Das der Monte-Carlo Planet auftauchte, nun ja, keine Ahnung anscheinend brauchte man was mit einem Planeten. Sonst wäre der Jedi-Tempel-Planet der einizige wo Handlung drauf stattfindet.
Und, ehrlich, eine Raumstation in den Ringen eines Gasplaneten hätte bessere Bilder und mehr Sci-Fi-Feeling rübergebracht.
So habe ich irgendwo noch Dalmatiner gesucht.
Eindeutig noch mit die schwächsten Szenen im Film
Daicorion:
War am Montagabend drin und hab mich hinterher gefragt, wo die 3 Stunden hin waren. Kann also nicht so schlecht gewesen sein. Was mich neben der meiner Meinung nach sehr guten Optik und den Effekten am meisten überrascht hat war der Witz, der mir auch nicht fehl am Platz vorkam. Außerdem hab ich mich erwischt, wie ich um Rey Angst hatte. Das erste Mal bei einem Star Wars Charakter überhaupt. Gleich am Anfang die unbekannte Bombenpilotin ging mir sogar etwas nahe.
Zu den Vorwürfen (was ich so mitbekommen habe):
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich kann verstehen, dass der verbitterte und "bösartige" Luke vielen Probleme bereitet, aber das verleiht dem Charakter doch mal wenigstens etwas Tiefe. Überzeugend war es nicht unbedingt (dafür wären ein paar mehr erklärende Szenen oder Flashbacks vielleicht nicht schlecht gewesen, man darf auf eine Special Extended DVD hoffen), aber wenn er wieder nur der alte Luke mit dem Surfer Dude Grinsen gewesen wäre, der sich natürlich sofort in den Kampf stürzt, hätte es ja nun noch weniger Handlung gegeben.
Überzeugende, komplexe Charaktere und Handlung, intelligente Dialoge usw. erwarte ich bei SW genauso wie eine wissenschaftlich korrekte Darstellung von Weltraumverhältnissen, nämlich überhaupt nicht.
Nix für ungut, bin halt generell kein großer Fan des Franchises. Vor allem verstehe ich nicht, wieso die alten Filme solche Klassiker sein sollen, während manche Leute die neuen Filme zu "Fanfiction" degradieren wollen. Natürlich waren Episode 4 bis 6 ausstattungsmäßig und tricktechnisch damals wegweisend, und man muss es George Lucas hoch anrechnen, dass er seine Vision durchgeboxt hat, aber selbst als Kind waren mir schon die Dialoge zu fadenscheinig, die Charaktere zu flach und die Schwarz-Weiß-Malerei zu langweilig. Lucas hat damals angeblich gesagt, er wolle eine Art "Herr der Ringe" im Weltraum machen, was sich meiner Meinung stark nach Fanfiction anhört, vor allem wenn er dann noch "die Heldenreise" studiert, um seine "Geschichte" auch bloß nach der richtigen Formel backen zu können.
In "Willow" hat er diese "Vorbilder" dann später noch viel unverhohlener abgekupfert. Auch kein schlechter Film, aber gut geklaut ist halt trotzdem geklaut. Und den Geist des HdR fängt er ungefähr so gut ein wie ein Dungeons&Dragons. Aber ich schweife ab.
Einen Sonderpunkt :d vergebe ich übrigens für den Versuch, wenigstens einmal eine lautlose Explosion ins Star-Wars-Weltall einzuschmuggeln. Leider wird das durch die im All schwebende dekomprimierte Brückenbesatzung wieder gemindert :q Die hätten doch einfach immer ungebremst weitersausen müssen, nachdem sie so heftig aus dem Schiff gerissen worden waren (?) Aber, wie gesagt, Star Wars. Und wie kommt Mario Barth eigentlich zu so einer Auskenner-Freundin.
YY:
--- Zitat von: Daicorion am 28.12.2017 | 20:55 ---Einen Sonderpunkt :d vergebe ich übrigens für den Versuch, wenigstens einmal eine lautlose Explosion ins Star-Wars-Weltall einzuschmuggeln.
--- Ende Zitat ---
Die den Punkt als reines Stilmittel und mit Überlichtantrieb als Ursache direkt wieder abgeben muss ~;D
--- Zitat von: Daicorion am 28.12.2017 | 20:55 ---Leider wird das durch die im All schwebende dekomprimierte Brückenbesatzung wieder gemindert :q Die hätten doch einfach immer ungebremst weitersausen müssen, nachdem sie so heftig aus dem Schiff gerissen worden waren (?)
--- Ende Zitat ---
Die werden vom schiffseigenen Gravitationsgenerator gebremst... ;D
Sashael:
--- Zitat von: Kowalski am 28.12.2017 | 19:51 ---Dann erkläre mir hier den Unterschied zu Episode V???
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die gleichen sich, was den Hauptplot angeht, KOMPLETT.
Die Rebellen werden entdeckt und müssen fliehen sonst werden sie von einer absoluten Übermacht ausradiert. Nur mit einigen Listen gelingt es ihnen einen Teil der Streitmacht der Rebellen zu sichern. Aber nicht bevor sie, für Rebellen um so schmerzhaftere, empflindliche Verluste erleiden.
--- Ende Zitat ---
Ja, dachte ich erst auch, aber die Unterschiede sind leider doch immens.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)In V entkommt die Rebellenflotte und formiert sich an anderer Stelle neu. Nur Han Solos Falcon hat eine Fehlfunktion und muss mit allerlei Tricks in Unterlichtgeschwindigkeit vor dem Imperium wegflattern.
In VIII schafft es die gesamte Rebellenflotte, bestehend aus drei Schiffen(!!!), nicht, in den Hyperraum zu fliehen.
Es gibt in V zwei Handlungsstränge: Luke auf Dagobah und Han & Leia auf der Flucht vor dem Imperium.
Während man nicht weiß, wie lange Han Solo an diversen Stellen festhängt und wie lange er irgendwohin braucht, wird das schrumpfende Zeitfenster in VIII thematisiert und das Wechseln von Rey/Luke und später Rey/Kylo zu Poe/Holdo und Finn/Rose (ein Handlungsstrang mehr) wirkt merkwürdig. Ich persönlich hatte manchmal den Gedanken "WIE lange reichte deren Treibstoff noch?".
Auf der einen Seite also ein einzelnes Raumschiff, dess Rufname "Schrottmühle" lautet und auf der anderen Seite die ganze Rebellion. Komplett anderes Feeling.
Das mit den drei Schiffen killt es für mich persönlich ja eh. Johnson hat es im Gegensatz zu Abrams (und ganz zu schweigen von Lucas) nicht geschafft, mir einen galaxisweiten Konflikt zu präsentieren. Er ist mit dieser in meinen Augen für Star Wars grundlegenden Basisaufgabe komplett gescheitert. Auch der First Order scheint ja keine Ressourcen zu haben als die, die man im Film direkt gesehen hat. Anders kann ich mir bei traditionell in Nullzeit stattfindender galaxisweiter Kommunikation nicht erklären, wieso keine Verstärkung gerufen wird, die den Rebellenschiffen den Weg abschneiden soll. Und somit verkommt der STAR War zu einem peinlichen Scharmützel zwischen zwei pseudolegalen Vereinen. Wahrscheinlich antworten die "Verbündeten" im Outer Rim nicht aus Furcht vor dem First Order nicht, sondern weil sie genug von diesem pathetischen Kleinstkrieg zwischen Hux und Organa haben. Der Rest der Galaxis lacht sich über die 6 Raumschiffe, die sich "epische" Schlachten im Nirgendwo liefern, wahrscheinlich kaputt.
Vielleicht ist auch alles ganz anders. Aber das sehe ich in diesem Film nicht. Johnson hat für mich versagt. Gottseidank macht Abrams wieder Teil IX.
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