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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Chiungalla:
--- Zitat von: Kaskantor am 29.12.2017 | 11:06 ---Nun ich sehe das nicht ganz so einfach mit dem Training. Dann wären die ganzen Jünglinge ja nach ein paar Stunden ausgebildete Jedis?
--- Ende Zitat ---
Nein. Weil die Ausbildung zum Jedi weit mehr umfasst als die Ausbildung im Umgang mit der Macht. Es ist vor allem eine Religion die von jenen angewendet wird die stark in der Macht sind um nicht der Versuchung der dunklen Seite zu erliegen. Dast ist der schwierige Teil. X-Wings aus Sümpfen heben ist der leichte Teil. Genau wie der Kampf mit einem Lichtschwert (gegen einen verwundeten Gegner).
--- Zitat von: Kaskantor am 29.12.2017 | 11:06 ---Es ist in den Filmen auch nicht zu sehen, wielange Luke von Obi Wan trainiert wurde, da ja auch viel Zeit zwischen den Flügen ect. vergangen war. Danach war er eine Weile bei Yoda dem Ausbilder der Ausbilder, wiederum wird in den Filmen nicht gezeigt wie lange tatsächlich.
--- Ende Zitat ---
Wie lange Luke bei Yoda ist lässt sich ganz leicht extrapolieren.
Luke fliegt von Hoth nach Dagobah und hinterher weiter nach Bespin.
Dort trifft er Han, Leia und Chewie die nur mit einem kurzen Zwischenstop im Weltraumaal von Hoth nach Bespin flogen.
Han, Leia und Chewie sind wie lange auf Hoth?
Luke kann nicht länger auf Dagobah gewesen sein.
Und die sind noch mehr oder weniger bei der Begrüßung auf Hoth als Lando die beiden an Darth Vader verkauft.
Auf keinen Fall sind die wochenlang auf Bespin. Und damit kann Luke auch nicht wochenlang auf Dagobah sein.
Und wie lang dauert der Hyperraumsprung von Tatooine nach Alderaan? Nicht sehr lange. In der Szene in der Luke mit dem Lichtschwert trainiert kommt Han aus dem Cockpit, sagt das er die Imperialen abgehängt hat (mit dem Eintritt in den Hyperraum) und das sie morgen früh in Alderaan ankommen.
tartex:
--- Zitat von: Issi am 29.12.2017 | 11:10 ---Star Wars war noch nie etwas anderes als Popcorn Kino, auch damals nicht. Wer das annimmt, macht sich mMn. etwas vor. Lukas sagt selbst: Star Wars ist in Wahrheit eine Seifenoper. Das verstehen manche Fans nur einfach nicht.
Es geht um Familienprobleme nicht um Raumschiffe.
--- Ende Zitat ---
Also vielen Leuten bedeutet Star Wars mehr als es x-beliebiges Popcorn-Kino. Es ist für gar nicht so wenige Leute identitätsstiftend. Mag man belächeln, aber das "war immer nur Popcorn-Kino, darf man nicht zuverkopft sehen"-Argument ging mir schon bei Episode I auf die Nerven.
Ansonsten bin ich bei dir. Die Lager jener, die genau neu aufgewärmt bekommen wollen, was sie mit 12 geflasht hat, und jener, die das Gefühl des Neuen, Unbekannten neu aufgewärmt bekommen wollen, das sie mit 12 geflasht hat, lassen sich kaum vereinen.
nobody@home:
--- Zitat von: Issi am 29.12.2017 | 11:10 ---Aber Leben bedeutet halt Entwicklung und nicht Stillstand.
Es spielt nicht immer den selben alten Song.
--- Ende Zitat ---
Wenn wir schon Metaphern bemühen müssen, dann ist Leben auch eine Geschlechtskrankheit mit garantiert tödlichem Ausgang. Irgendwann ist der Höhepunkt halt überschritten und dann geht die Entwicklung nur noch abwärts. ;)
Viral:
wie schon gesagt, ich fühlte mich gut unterhalten. Allerdings bin ich auch leicht im Kino zu unterhalten. Ich glaube nicht, dass die neuen Filme jemals diesen Kultstatus erreichen werden und zwar aus mehreren Gründen:
- Die Erwartungshaltung der Fans ist einfach unerfüllbar; die Ur-Trilogie konnte einfach für sich überraschen
- Der Zeitgeist der Ur-Trilogie und der aktuelle Zeitgeist sind stellenweise inkompatibel. Das führt dazu, dass man zumindest in TLJ unnötig konstruiert mit unmodernen Archetypen der Ur-Trilogie brechen wollte.
- An manchen stellen war der Film echt unlogisch => siehe Spoiler
- Er zieht sich an manchen Stellen wir Kaugummi => siehe Spoiler
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ehrlich warum warten sie bis zum Schluss als alle Begleitschiffe + Rettungsschiffe zerstört waren, um die Kamikaze-Aktion durchzuführen? Gibt es keine Autopiloten? Keine Fernsteuerungen ... klar war vor langer langer Zeit.
Vermutlich haben sie schlicht Puffer gebraucht, um die 150 Minuten irgendwie zu füllen ...
Auch Star Wars nun den neuen Zeitgeist einzuhauchen oder überzustülben wirkt ungelenk.
Dabei stört mich, dass sie Rey auf Kosten von Luke aufbauen. Dadurch wird ihre Heldenwerdung irgendwie "billig" oder "gekünstelt".
Ähnlich diese zurechtweiserei von Poe Dameron. Erinnerte mich stellenweise an Star Trek: TNG ....
Issi:
--- Zitat von: tartex am 29.12.2017 | 11:58 ---Also vielen Leuten bedeutet Star Wars mehr als es x-beliebiges Popcorn-Kino. Es ist für gar nicht so wenige Leute identitätsstiftend. Mag man belächeln, aber das "war immer nur Popcorn-Kino, darf man nicht zuverkopft sehen"-Argument ging mir schon bei Episode I auf die Nerven.
Ansonsten bin ich bei dir. Die Lager jener, die genau neu aufgewärmt bekommen wollen, was sie mit 12 geflasht hat, und jener, die das Gefühl des Neuen, Unbekannten neu aufgewärmt bekommen wollen, das sie mit 12 geflasht hat, lassen sich kaum vereinen.
--- Ende Zitat ---
Ich betrachte Popcorn Kino nicht als negativen Begriff.
Ich sehe das als einen Film, der den Zuschauer in erster Linie gut unterhält.
Ich weiß, dass viele diesen Begriff benutzen für minderwertige Filme ohne Anspruch.
Aber jmd. wirklich gut zu unterhalten ist mMn. auch ein Anspruch.
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