Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Gibt es zu viele neue Systeme? Oder: Wer soll das alles spielen? (rant-ish)
Grimtooth's Little Sister:
--- Zitat von: nobody@home am 3.02.2017 | 12:19 ---Gygax war nach allem, was man so hört, schon ein guter Spielleiter für seine Gruppen.
--- Ende Zitat ---
Ich häng da mal ein n dran...
Gary hat es immer prima verstanden,Dinge zu erklären. kl Seine Forenposts zulesen war immer eine Freude, und wie er spezifische Dinge im Spielt rhrth geregelt hat oder hätte machte immer nm Sinn.
Seltsame Buchstaben im Text entspringen den Pfoten unseres Katers Bilbo.
Grimtooth's Little Sister:
--- Zitat von: Antariuk am 3.02.2017 | 12:33 ---
Um mal zum Thema zurückzukommen: kann es sein dass Leute, die mit der großen Auswahl an Systemen heutzutage überfordert oder unzufrieden sind, vielleicht Angst haben einen richtig gelungenen Wurf zu verpassen wenn sie sich für ein System entscheiden und danach nicht mehr am allgemeinen Rennen mitmachen? Ich nehme mich selber davon auch überhaupt nicht aus.
--- Ende Zitat ---
Ich bin vor allem davon genervt, immer neue Regeln lernen zu sollen. Leider sind ja die Welten oft eng mit dem System verbunden, SpliMo z-B - was ich aber durchaus auch mit d20 bespiele. Neue Regelsysteme brauche ich von dem her wirklich nicht mehr.
alexandro:
--- Zitat von: Archoangel am 3.02.2017 | 12:14 ---Ach übrigens: hätte er AD&D nicht "verbrochen" würden du und ich vermutlich nicht hier über dieses Hobby schreiben können - denn das gäbe es schlicht und ergreifend vermutlich überhauptnicht.
--- Ende Zitat ---
Um mal deine eigene Argumentation zu verwenden: Die Regeln gab es doch schon vorher. Man brauchte nicht D&D, um Rollenspiel zu betreiben, das macht jedes Kind im Sandkasten von ganz alleine. D&D war nicht einmal von den Regeln her besonders innovativ (aber dass jemandem erklären zu wollen, der selbst VtM für eine Innovation hält - welches, und das sage ich bei aller Liebe die ich für mein Einstiegssystem in dieses Hobby habe, ja absolut nichts eigenes hatte - dürfte wohl vergeblich sein).
Archoangel:
--- Zitat von: Antariuk am 3.02.2017 | 12:33 ---Passiv-aggressiv much? :o
Und deshalb muss ich AD&D mögen oder es als gut bewerten? Ich bin durchaus in der Lage zu erkennen, dass es Grundstein für viele spätere Entwicklungen war, auch ohne dafür ein Fan sein zu müssen. Verglichen mit Basic D&D war AD&D die unnötigere der beiden evolutionären Schienen, finde ich.
--- Ende Zitat ---
<seufz> O.K. du hast also NIE mit GG gespielt und dachtest also "mal einfach wütend ablästern und beleidigen wird schon viele Leute davon überzeugen, dass ich recht habe". Sag das doch gleich. Und nein: ich bin weder passiv, noch aggresiv. Dein Post hingegen war - da er ja offensichtlich auf keiner wahren Begebenheit, sprich auf keinen Erfahrungswerten, beruhte - ziemlich aktiv-aggresiv, findest du nicht?
Und jetzt baust du also Strohmänner auf? Ernsthaft? DAS ist die Antwort?
Habe ich irgendwo geschrieben, dass du AD&D gut finden musst? Habe ich gesagt du müsstest sein "Fan" sein? (Was du letzlich gewissermaßen ja - wir wir alle - bist ;) ; im Sinne von "Fan dessen was er erfunden hat": dem Rollenspiel).
Bei "Basic D&D" von Evolution zu sprechen ist auch ... interessant. Evolution von was? War schließlich der Anfang. Somit war also AD&D die Evolution von D&D. Ob nun unnötig oder nicht, darüber mag man streiten.
Bisher fällt es mir sichtlich schwer mich mit dir argumentativ auseinanderzusetzen ... einfach weil du nicht argumentierst, sondern wüste Behauptungen aufstellst und den Versuch einer Gegenargumentation durch weitere wüste Behauptungen zu Fall zu bringen versuchst.
Vorschlag zur Güte: beruhige dich einfach und schreibe "Da ich selbst nie mit GG gespielt habe verlasse ich mich auf die Aussagen von [Quelle] und [alternative Quelle] (bitte mit link), dass er gar kein so toller GM gewesen wäre. Mir persönlich sagt AD&D nicht zu, obwohl ich es X Jahre in Y Kampagnen echt versucht habe. Das mag daran liegen, dass ich erst mit V:tM zum Hobby kam, weshalb ich auch keine großartigen Neuerungen dieses Systems bemerken konnte - mir fehlt einfach die Erfahrung mit den Spielen vor dieser zeit, die ich unmöglich nachholen kann, da ich ja erst zu einer Zeit zum Hobby kam, als es schon viel mehr und vor allem deutlich verbessertes Spielmaterial gab. Dennoch bin ich gewillt zu akzeptieren, dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben und aufgrund anderer Präferenzen zu anderen Schlussfolgerungen kommen können." - das ist doch nicht so schwer, oder? Ich zumindest suche keinen Ärger oder Streit mit dir - mir geht es nur um die Sache und den Austausch von Argumenten.
Erneut: gerne weiteres per PM.
Archoangel:
--- Zitat von: Clausustus Doom Occulta am 2.02.2017 | 19:30 --- V:tM? Ernsthaft?!! Das war doch auch nur Goth + Ars Magica & Prince Valiant Storytelling meets D&D.
(Die Codifizierung von R-Maps ... kann man vielleicht V:tM zuschreiben.)
Wirklich Neues:
Everway (1995) - "Arkana-Karten", Fortune-Karma-Drama
The Burning Wheel (2002) - Fiktion und Spielmechanismen bilden ein Uhrwerk, directed reward (ausgehend von Torchbearer)
Fate (2003) (sicher irgendein anderes Spiel)* - metagaming, players as Co-Directors
Apocalypse World (2010) - Fiktion triggert Regeln, die wiederum Fiktion erzeugen
Da findet sich auch ein bißchen was aufgeschlüsselt:
... bin noch am Überlegen. Wäre wahrscheinlich ein eigenes Thema wert.
* ... ziemlich sicher, dass Fate (v.a. Fate Core) da das Ende einer Entwicklung darstellt. Innovative Sachen sind i.d.R. NICHT erfolgreich. (Es sei denn sie sind sowas wie ne echte Erfindung - wie D&D seinerzeit.)
--- Ende Zitat ---
Everyway höre ich zum ersten Mal in meinem Leben. Könntest du (gerne auch per PM) da genaueres erläütern? Eine kurze Webrecherche ergab nur, dass es Karten statt würfeln verwendet (nichts Neues 1992) und wegen lausigem Erfolg sehr bald eingestellt wurde.
Burning Wheel hat mich auch nicht sonderlich geflasht. Gut - ich müsste jetzt vermutlich ein halbes Dutzend Gold-Age GRWs wälzen um die verwendeten Mechaniken als "Remakes" zu entlarfen, aber letztlich ist es eben auch kein sonderlich bekanntes System geworden, dass eine innovative Bereicherung der Szene brachte.
Fate erkenne ich in Maßen an: innovativ hat Fate viel bewegt, auch wenn es sich nicht wirklich neuen Überlegungen bediente, sondern - wie auch Burning Wheel - nur erfolgreich bündelte und wiederverwertete.
Apokalypse World widerum kenn ich nicht; hier bitte auch genauere Ausführung, da ich dazu quasi nichts finden kann (außer allgemeinen Einträgen). oder schick mir bitte einen Link zu einer guten Rezi aus der der mehrwert auch hervorgeht.
Danke.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln