Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Gibt es zu viele neue Systeme? Oder: Wer soll das alles spielen? (rant-ish)

<< < (11/33) > >>

Antariuk:

--- Zitat von: Archoangel am  2.02.2017 | 15:52 ---Tja ... manchmal fragt man sich echt ob die d20 OGL Segen oder Fluch war ...

--- Ende Zitat ---

Definitiv ein Segen, denn ohne die daraus entstandene OSR und die damit verbundenen Erkenntnisse um das Spielen selbst würde der GNS-Bullshit von Ron Edwards heute mit Sicherheit noch weitaus präsenter in den übergreifenden Diskussionen präsent sein. Ist jedenfalls meine persönliche, kleine Theorie ;)

YY:

--- Zitat von: Blechpirat am  2.02.2017 | 15:57 ---Wenn jetzt noch jemand das Gleiche für Settings hinbekäme...

--- Ende Zitat ---

Was hättest du denn gerne - eine irrsinnig hohe Schlagzahl extrem fokussierter, enorm unterschiedlicher Mini-Settings oder einen unüberschaubaren Wust an zu 95% gleichen Settings? ~;D

Kann man beides im Handumdrehen selbst machen und ist dann kein bisschen schlechter als "offizielles" Material.



Settings können nur dann wirklich etwas taugen, wenn sie mit dem richtigen Händchen und einem Auge für die richtigen Details gemacht werden.
Das steht in direktem Widerspruch zu einer großen Auswahl oder einem hohen Innovationstempo (wobei "innovative" Settings mMn ohnehin hauptsächlich durch die Bereitschaft geprägt sind, willkürlich abstrusen Mist rauszuhauen und die drei Leute zu finden, denen das in der gelieferten Konstellation gefällt).


Xemides:

--- Zitat von: Samael am  2.02.2017 | 06:22 ---Ach, The One Ring, Numenera, The Strange, 7th Sea 2nd, Exalted 3rd, die ganze World of Darkness Renaissance ist bisher ohne nennenswerten Abenteuersupport ausgekommen wenn ich mich nicht irre, Eclipse Phase etc. pp.

--- Ende Zitat ---

Also zu Eclipse Phase gibt es durchaus einige Abenteuer.

Antariuk:
Zu Numenera gibt es auch 7 Abenteuer, plus 10 Kurzabenteuer in einem Sammelband. Ob dass dann "zu wenig" ist, hängt sicher vom persönlichen Geschmack ab. Ich selber finde es ausreichend (will sagen, da können gerne noch welche kommen!).

Maarzan:
Wenn jemand als Arbeitgeber Leute ausbeutet, indem er ihnen Löhne unter den Lebenshaltunsgkosten zahlt, ist das eine Sache - und in D ja inzwischen weitestgehend illegal.

Wer Sachen aus eigenem Antrieb für kleines Geld  (im legalen Rahmen) oder gar für lau anbietet , der hat halt ein Hobby. Ich sehe da keinerlei moralische Verpflichtung "Professionellen", die es nicht hinbekommen mehr Wert zu erzeugen als ein Hobbist, den Platz zu räumen.

Wer anderen Leuten ihre eigene Kreativität als Vormalbilder anzubieten versucht, fischt halt in einem seichten Teich.

Erinnert mich ansonsten an die Hochzeits-/Veranstaltungsfotografen, die über das Familien-/Vereinsmitglied mit der DSLR schimpfen.

Weniger Systeme sehe ich irgendwo wie die deutlcih restriktiveren Familientraditionen früher - hat in der Regel länger gehalten, hat vielen Leuten auch nichts geschadet, aber wo es nicht gepasst hat, hat es erhebliches Unbill erzeugt.
Wahlfreiheit kann letztlich nicht schlecht sein. Es muss dann halt nur jeder auch selbstverantwortlich prüfen, was er denn so wählt.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln