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Gibt es zu viele neue Systeme? Oder: Wer soll das alles spielen? (rant-ish)

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Maarzan:

--- Zitat von: YY am  2.02.2017 | 19:04 ---
Was war denn an den alten Büchern besser außer, dass man die länger kennt? ;D

--- Ende Zitat ---

Sie waren noch nicht in eine - für den eigenen Geschmack - falsche Richtung fehl"optimiert" worden.

Chruschtschow:
Wir wussten noch nicht, wie rund ein System sein kann, wenn man gute Designprinzipien auch tatsächlich sinnvoll anwendet. Archoangel mag ein klein wenig Recht haben, wenn er sagt, dass eine Menge Kram schon früher da war. Ärgerlicherweise war das damals meist als graubrauner Matsch püriert und zusammen gerührt. Heute haben wir wesentlich spezialisiertere oder spezialisierbarere Systeme, mit denen sich Genres auch dank anstatt trotz eines Systems spielen lassen.

Wandler:
Das Stichwort Innovation finde ich schön. Ich habe das Gefühl dass die Indies da ein bisschen kreative Grundlagen Forschung betreiben und wir in 10 Jahren dann solide neue Systeme sehen werden die wieder das Herz höher springen lassen.

Übersättigt bin ich auf jeden Fall auch durch die Entwicklung eines eigenen Systems weil ich seit dem jede System halt in seine Einzelteile zerlegt und mich jeder Fehler massiv stört. Insbesondere jene die noch niemand vor mir gelöst hat und für die ich auch selbst nicht die Lösung habe um jetzt das non plus ultra System auf den Markt zu werfen. Ich bin da sicher nicht nur kritisch sondern überkritisch und befangen.

Archoangel:
Um mal Gary Gygax zu zitieren:
--- Zitat ---“The secret we should never let the gamemasters know is that they don't need any rules.”
--- Ende Zitat ---

Chruschtschow:
Ach, die Menschheit braucht auch keine Antibiotika (Furzkissen, Individualverkehr, such dir was aus), um als ganzes zu überleben. Persönlich bin ich aber sehr glücklich sie zu haben. :)

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