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Investitionsvolumen

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Maarzan:
Inspiriert von z.B. dem "zu viele Systeme" Faden und ähnliche "Wirtschaftsdiskussionen".

Gesetzt es ist in den nächsten paar Jahren eine stabile persönliche Umgebung und ein paar interessierte Kumpel vorhanden und euer bisheriger Rollenspielfundus wäre einem Unfall zum Opfer gefallen:

"Wie viel würdet ihr in ein neues System investieren (man behalte ebay in Erinnerung als Konkurrenz für 2nd hand) und was müßte dann dafür von einem Verlag an Material geboten werden, um diese Investition abzugreifen?"

Weil letztlich wird "industriell" nur das nachhaltig angeboten, was auch bezahlt wird.

Grandala:
Wenn meine Sammlung einem Unfall zum Opfer fällt würde ich erstmal heulen wie ein Schlosshund  :'(  ~;D

Dann wäre bei einem Vorhandensein von Gruppe eigentlich oben offen angesagt um die Phantomschmerzen, ausgehend vom leeren Regal, zu bekämpfen.

Ansonsten müsste das Regelwerk um die 50€ sein und ein Testabenteuer beinhalten oder eines zum Download zur Verfügung stehen, damit ich zuschlage. Vorausgesetzt das Setting und System sagt mir zu. Wenn eine Gruppe bereit steht dann reicht es mir eigentlich auch, dass mir Setting oder System zusagt und ich weiß, dass ich beim Durchwühlen durch die Literatur selber Spaß habe. Wenn ich es gerne lesen mag bin auch auch gerne bereit weiter mit mehr Geld in die Reihe einzusteigen. Support vom Verlag brauch ich da eigentlich nicht weiter. Nen Charakterbogen und sowas wie ne KArte zum Download ist natürlich immer ein Bonus aber ist inzwischen ja eigentlich auch Standard.

Also generell kommt es bei mir aus die Qualität und Fantasieanregung aus dem Text an. Wenn das gut ist dann gerne oben offen für eine gesamte Reihe.

AcevanAcer:
- deutschsprachig
- ausreichend komplex, ohne kompliziert zu sein
- Farbdruck mit tollen Bildern
- viel Raum für eigene, kreative Ideen
- Erweiterungsbände über längeren Zeitraum
- mind 4 Jahre keine neue Edition
edit: es muss verbreitet und gespielt werden

um die 200 Euro (jedenfalls habe ich das ausgegeben um Pathfinder damals zu spielen,.. und Shadowrun,.. und DSA 4)

Weltengeist:
Ich bin grundsätzlich - auch ohne verbrannte Rollenspielsammlung - für Neues offen. Und dabei gilt: Wenn mich dieses Neue überzeugt, dann stünde da auch regelmäßig Geld für zur Verfügung. So in der Größenordnung "50-100 € zum Antesten, bei Gefallen bis zu 200-300 € im Jahr".

Aber wie Marzaan ja selbst sagt: Es gibt ja schon gute Sachen. Damit ein neues Rollenspiel denen den Platz streitig machen könnte, müsste es (für meine Bedürfnisse) besser geeignet sein als das, was ich schon hier habe. Ich halte das für nicht völlig unmöglich - das eine oder andere hoffnungsvolle Projekt dämmert bereits am Horizont herauf - , aber dazu müsste es ein Paket aus Regeln und Setting(s) schnüren, das mich begeistert*. Auf Deutsch dürfte es auch gerne sein. Und ja, ich gestehe, dass ich gutes Artwork für das Einleben gerade in besondere Settings für unabdingbar halte.

Wofür ich persönlich mein Geld aber eher NICHT ausgebe (und ich weiß, da bin ich anders drauf als die meisten) sind Regelerweiterungen. Gebt mir ein funktionierendes Grundregelwerk, meinetwegen noch die eine oder andere Zauber-, Ausrüstungs- und Kreaturensammlung, aber verschont mich mit der üblichen Ergänzungsband-Rüstungsspirale (eine Sonderfertigkeit hier, eine Spezialregel da, der Ninjaband, der Psionikerband,...). Mein Geld kriegt ihr deutlich eher für Settingmaterial, Abenteuer, Kampagnen, NSCs, Schauplätze, ja sogar Belletristik (wenn das Niveau erträglich ist). Ich will Inspirationen für meine Spielrunden, keine neuen Regeln.

*) Ich bezweifle, dass es zielführend ist, wenn ich hier jetzt meine konkreten Regel- und Settingvorlieben ausbreite.

YY:
In der Praxis dürfte sich die Summe danach bemessen, was die Gruppe spielen will und was es dafür so gibt.

Schaue ich mir meine (glücklicherweise noch vorhandene  ;D ) Sammlung so an, dann ist es relativ schwer, zuverlässig mehr als 250 € von mir zu bekommen.
Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich relativ kritisch auswähle, was ich mir an Erweiterungen, Abenteuern usw. anschaffe und was nicht.

Nur kann mit der diffusen Angabe "ich muss zusätzliches Material als echte Bereicherung für meine Runde empfinden" niemand was anfangen  ;)

Bezahlen würde ich auch mehr, solange das für mich in einem vertretbaren Verhältnis zum Gegenwert steht.
Das wird nach hinten raus natürlich immer schwerer für den Verlag und damit würden es wohl nur in absoluten Ausnahmefällen mehr als 400 €.
Schmerzgrenze aus dem Bauch raus für einen Neueinstieg von Null wären um die 600 €, wobei das insofern ein rein theoretischer Wert ist, weil es momentan keine Rollenspiellinie gibt, bei der ich tatsächlich existierendes Material in diesem Gesamtwert wirklich für anschaffungswert halte.

Mir sind "echte" Regelerweiterungen auch nicht so recht, weil da mehr oder weniger zwingend der Punkt kommt, wo man aus dem Zirkus aussteigen und einen Schlussstrich ziehen muss.
Was mir dagegen sehr gefällt, sind Erweiterungsbände, die neue Perspektiven auf bestehende Regeln eröffnen und eher kleinere Themenbereiche mit weiteren Optionen versorgen.


Bei dem Gedankenexperiment käme noch stärker als normalerweise zum Tragen, dass ich mir meistens erst anschaue, wo ein System sich hin entwickelt, bevor ich groß einsteige.
Stünde wirklich eine Neuanschaffung an, weil ich gar nichts mehr habe, müsste das System idealerweise schon möglichst komplett sein - anders als im Moment, wo es mir auf den Zeitfaktor nicht großartig ankommt.

Man könnte das höchstens so auf einen Nenner bringen, dass die weitere Entwicklung absehbar sein und zumindest der Regelkern nicht zu lange auf sich warten lassen sollte.

Das ist auch die Stelle, wo ich Weltengeists Gedanken aufgreifen muss:
Wäre meine komplette Sammlung zerstört, würde ich wahrscheinlich zuerst einmal eine oder mehrere Linien aus dieser Sammlung neu erwerben. Es hat ja schließlich Gründe, warum ich das Zeug habe.

Da ich den Kram ja aber habe, liegt die Messlatte für große Neuanschaffungen höher.
Hier muss ein weiteres System die Dinge entweder komplett anders machen (was bei meinen Vorlieben nicht unmöglich, aber doch relativ schwierig ist) oder ein besseres Gesamtbild abgeben als die Dinge im Bestand. Auch das ist zumindest denkbar, aber sehr unwahrscheinlich, speziell wenn man sich die momentanen Neuerscheinungen und Trends so anschaut.

Ansonsten muss mich das System überzeugen, was aus Sicht des Verlages wieder eine relativ untaugliche Aussage ist - siehe Weltengeist.
Grobe Schnitzer bei Lektorat, Regelformulierungen und Qualitätskontrolle der physischen Komponenten sind meistens ein Ausschlusskriterium und umgekehrt kaufe ich schön gemachte Bücher natürlich eher.
Viel mehr kann ich dazu aber auch nicht sagen, ohne mich in zahlreichen Beispielen zu verlieren.

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