Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Beste Regelmechanismen für sozialen Konflikt
Issi:
--- Zitat ---Da gebe ich dir vollkommen recht, nur spielst du da denn halt die falsche Rolle.
--- Ende Zitat ---
Du meinst jemand spielt einen tumben "Haudrauf"Söldner mit unterirrdischem Redetalent, der dann am Hof des Königs loslegt, wie der Hofbarde vom Dienst? :D
(Das unterirrdische Redetalent bleibt hier ja als Fertigkeitswert trotzdem bestehen, das heißt, selbst wenn er untypischerweise ein langes Gedicht vorträgt, wird er immer noch schlechtere Chancen haben den König zu beeindrucken, allein wegen dem Würfelwurf, als eine Figur mit einer superhohen Fertigkeit, wo der Spieler vielleicht wenig sagt und nur würfelt )
Ich weiß schon was Du meinst, aber das: "Spiel deine Figur gefälligst dümmer, oder das darf deine Figur nicht," halte ich für schwierig. Der Spieler hat halt seine eigenen Vorstellung oder spielt sie womöglich in den Augen anderer Spieler falsch. Aber es wäre wenig gewonnen ihm andere Vorstellungen aufzuzwingen.*
"Spiel sie wie Du denkst, dass die Figur ist oder sein soll, aber am Ende wird trotzdem auf den miesen Wert gewürfelt, dafür vielleicht mit Minibonus, halte ich dagegen für machbar.
Denn hier wurde weder seine Idee entwertet, noch die Fertigkeit. :)
Für Figuren, die trotz schlechtem Sozialem Talent redegewandt gespielt werden, schiebe ich den "nicht so guten Eindruck", gerne auf schlechte Körperhaltung, falsche Gestik oder Mimik unabhängig davon, was gesagt wurde.
Jeder der schon mal Referat gehalten hat, weiß, dass zu einem Vortrag einiges mehr gehört, als ein gutes Skript oder Wortwahl.
* Was aber duraus möglich wäre, wäre mMn. ihm ans Herz zulegen, dass er für den Söldner halt bei der nächsten Steigerung etwas auf die soziale Fertigkeit setzen soll, weil die Figur sich ja dahingehend im Spiel weiterentwickelt hat.
nobody@home:
--- Zitat von: Issi am 16.03.2017 | 14:46 ---Ich weiß schon was Du meinst, aber das: "Spiel deine Figur gefälligst dümmer, oder das darf deine Figur nicht," halte ich für schwierig. Der Spieler hat halt seine eigenen Vorstellung oder spielt sie womöglich in den Augen anderer Spieler falsch. Aber es wäre wenig gewonnen im andere Vorstellungen aufzuzwingen.
--- Ende Zitat ---
Wie ist es im Gegenzug mit "Spiel deine Figur gefälligst schwächer" oder "Nein, dein schmales Handtuch von Charakter stemmt jetzt nicht mal so eben einen 300-Kilo-Felsen"? Ist das nicht letztendlich auch nur ein Aufzwingen der Vorstellungen Anderer -- schließlich kann der Spieler ja durchaus beschlossen haben, daß sein Charakter genau das können soll, und basta? ;)
Issi:
--- Zitat ---Wie ist es im Gegenzug mit "Spiel deine Figur gefälligst schwächer" oder "Nein, dein schmales Handtuch von Charakter stemmt jetzt nicht mal so eben einen 300-Kilo-Felsen"? Ist das nicht letztendlich auch nur ein Aufzwingen der Vorstellungen Anderer -- schließlich kann der Spieler ja durchaus beschlossen haben, daß sein Charakter genau das können soll, und basta? ;)
--- Ende Zitat ---
Das ist ganz einfach, der Felsen hat einen gewissen Schwierigkeitsgrad, der einen bestimmten Kraftwurf verlangt.
Ein Felsen ist kein Wesen dass denkt, fühlt oder spricht, bestimmte Absichten oder Intentionen hat, wie Bsp. ein NSC. die den Absichten des SC im Weg sein könnten.
Für soziale Interaktion braucht es zwei denkende Lebewesen, verkörpert durch Mitspieler. Meist NSC/SC bzw. SL/SPL (aktiv, lebendig)
Ein Felsen ist kein NSC......es sei denn es ist ein Steinbeißer....oder ein Berggeist.~;D
Ich kann den Felsen rollen, heben, drehen, zur Statue verarbeiten, ohne dass er aktiv was dagegen tun kann. (passiv, Gegenstand)
Es kommt da nur auf die Fertigkeiten der Figur an. Der Felsen selbst hat keine die er zielgerichtet einsetzen kann oder könnte.
Er hat nur Eigenschaften wie fest oder schwer.
YY:
--- Zitat von: Issi am 16.03.2017 | 15:02 ---Für soziale Interaktion braucht es zwei denkende Lebewesen, verkörpert durch Mitspieler.
--- Ende Zitat ---
Wieso?
Das kann man auf Ebene der Spielmechanik genau so abbilden wie alles andere und das Ausspielen komplett weg lassen.
Issi:
--- Zitat ---Wieso?
Das kann man auf Ebene der Spielmechanik genau so abbilden wie alles andere und das Ausspielen komplett weg lassen.
--- Ende Zitat ---
Das kann man. Dann bildet man es (nur) im Nachhinein ab.(Ohne Spieler bzw Spielleiter vorher mit ihren Ideen und Gedanken bzgl SC/NSC miteinzubeziehen)
Wäre für mich bzgl. Rollen-Spiel aber nicht das Ziel bzw. Mittel der Wahl.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln