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[Netflix] Iron Fist
tartex:
Habe jetzt auch endlich die letzten beiden Folgen gesehen. Muss sagen, die waren für mich die schwächsten.
Colleen Wing wird es zu leicht gemacht bei der Hand rauszukommen.
Harold Meachum als "Endboss" ist nicht wirklich der Bringer. Da hätte mir Ward noch mehr Spass gemacht. Mit dem konnte man sich wenigstens noch ein wenig identifizieren. Zumindest wurde bis zum Ende hin und her geswitched wer jetzt auf Dannys Seite steht.
Einzig Madame Gao als Helferin war noch spannend.
Die allerletzte Szene mit Joy und Steel Serpent ist sowieso ein WTF. Ich hoffe, die meinen das nicht ernst.
Den Plottwist mit Colleen als Mitglied der Hand fand ich dagegen schon super. Aber das wurde dann eben doch wieder gleich neutralisiert und ein klares Schwarz-Weiß-Schema hergestellt.
tartex:
Nachtrag: für mich ist das Fiasko, okay eher das Valium, Dannys Charakterentwicklung. Am Anfang ist er ein unterhaltsamer Hippie-Psycho, aber im Laufe der Staffel entwickelt er sich zum vernünftig-öden Standardhelden. Was ist denn jetzt sein Alleinstellungsmerkmal?
Timo:
Der superknackige Po
tartex:
--- Zitat von: Timo am 15.04.2017 | 20:17 ---Der superknackige Po
--- Ende Zitat ---
Da haben aber Luke Cage and Jessica Johns für mich auch die Arschnase vorne.
Crimson King:
Ist der denn so superknackig? Ich meine, für die Rolle eines Kampfmönchs, der 15 Jahre lang fast nichts gemacht hat, als auf das Ziel, Iron Fist zu werden, hin zu arbeiten, ist Finn Jones schon phänomenal schlecht austrainiert. Darüber hinaus hat er auch nicht die schauspielerischen Fähigkeiten, um seine Defizite im athletischen Bereich sowie im Kampfsport auszugleichen. Er ist einfach total daneben gecastet.
Ansonsten gebe ich Tartex in allen Anklagepunkten Recht. Der Hauptcharakter ist generell extrem inkonsistent. Für jemand, der 15 Jahre lang in einem Kloster gelebt hat, seit er 10 war, kommt Danny in der hochtechnologisierten und hektischen Welt erstaunlich gut zurecht. Aus der Situation, die Danny an seiner Mission, gegen die Hand zu kämpfen, zweifeln lässt, hätte man noch mehr machen können. Das liegt aber auch daran, dass Bakuto weder gut geschrieben noch gut gecastet und ein megaflacher, langweiliger Charakter ist. So ist das Drama um die Meachums tatsächlich das Spannendste in der zweiten Hälfte der Serie.
Und ja, die Szene mit Joy und Davos ist völlig bescheuert.
Letzten Endes bleibt die Serie hinter den anderen Marvel-Serien deutlich zurück.
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