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D&D5 deutsch (Übersetzung durch Ulisses Spiele)
Rhylthar:
--- Zitat --- In diesem Fall eindeutig am Geld für ein perfektes Lektorat.
--- Ende Zitat ---
Als ehemaliger D&D-Lektor stehe ich dieser Aussage ein wenig kritisch gegenüber.
Das ist eine Auftragsarbeit. Da sollte es nur "Richtig" oder "Falsch" geben. Und hinterher auch keine Ausreden, dass es nicht so gut geworden ist, weil das Geld nicht passte. Denn der Lektor hat sich schließlich bereit erklärt, für diesen Satz diese Arbeit zu machen.
Veränderte/Verkürzte Deadlines sind natürlich übel. DAS ist ein Grund, warum man eventuell Sachen übersieht, wenn es hektisch wird.
Fillus:
Fehler hin oder her ... eine offizielle Errata sollte es schon geben. Und nicht erst zum erscheinen der 2. Auflage. ;)
Greifenklaue:
--- Zitat von: Rhylthar am 8.07.2017 | 10:52 ---Als ehemaliger D&D-Lektor stehe ich dieser Aussage ein wenig kritisch gegenüber.
Das ist eine Auftragsarbeit. Da sollte es nur "Richtig" oder "Falsch" geben. Und hinterher auch keine Ausreden, dass es nicht so gut geworden ist, weil das Geld nicht passte. Denn der Lektor hat sich schließlich bereit erklärt, für diesen Satz diese Arbeit zu machen.
Veränderte/Verkürzte Deadlines sind natürlich übel. DAS ist ein Grund, warum man eventuell Sachen übersieht, wenn es hektisch wird.
--- Ende Zitat ---
Die Wahrheit ist doch: es gibt kein einziges fehlerloses RPG-Werk.
Selbst bei großen Romanen der großen Verläge schleichen sich wieder und wieder Fehler ein.
Bei RPGs müssten eigentlich zwei, drei Leute nacheinander Lektorat machen, wenn man etwas sehr gutes haben möchte.
Wie ich anfangs schon schrieb, Werke die vorher durch eine Redax gegangen sind, lassen sich viel, viel leichter lektorieren, einfach weil es sprachliche Glättung und ein erstes Fehler ausmerzen schon stattfand.
Rhylthar:
--- Zitat von: Greifenklaue am 8.07.2017 | 11:10 ---Wie ich anfangs schon schrieb, Werke die vorher durch eine Redax gegangen sind, lassen sich viel, viel leichter lektorieren, einfach weil es sprachliche Glättung und ein erstes Fehler ausmerzen schon stattfand.
--- Ende Zitat ---
Oder eben umgekehrt. Nachlektorat durch Redax.
Für die Übersetzung eines Regelteils, in dem am wenigsten Fehler vorkommen sollten, ist ein gutes Glossar natürlich immens hilfreich. Und meine Maxime im Regelteil war immer: Genauigkeit + Verständnis > Schöner Sprache. Lieber dann holprig formuliert.
aikar:
--- Zitat von: Sashael am 8.07.2017 | 09:15 ---Sashaels ganzer Post
--- Ende Zitat ---
Amen. Da gibts eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Im Vergleich zum Umfang des Buches ist die Fehlermenge für eine erste Auflage eindeutig im Rahmen. Und allein endlich ein deutsches D&D5 zu haben ist etwas, für das ich am liebsten den ganzen Ulisses-Verlag abbusseln möchte.
Ich engagiere mich stark dafür, neue Spieler ins Hobby zu bringen und es gibt kaum etwas, was so sehr zieht/außerhalb der Szene bekannt ist wie D&D und in deutscher Sprache wird es auch für Anfänger brauchbar.
Ein offizielles Errata wäre schön, aber ich kann mit der Lösung der Errata über das Ulisses-Forum leben.
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