Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 deutsch (Übersetzung durch Ulisses Spiele)
Orlock:
Tja, es kommt auf die Relationen an.
Diese Figürchen bewegen sich alle in einem bestimmten preislichen Rahmen. Ebenso wie die jährlich neu aufgelegten AAA-Games.
Bei Rollenspielbüchern sieht man eine gewisse Diskrepanz. Shadowrun oder Savage Worlds gibt es auf deutsch für 20€. D&D dann für 50€. Auf englisch liegen die alle zumeist bei etwa 35-40€. Zumindest bei big A.
Das wirft natürlich Fragen auf.
Und ganz persönlich sehe ich keinen Grund mir das deutsche GRW zu kaufen ,wenn ich schon alle bisher erschienen Bücher auf englisch habe. Dafür kommt die deutsche Ausgabe schlicht viel zu spät.
Greifenklaue:
--- Zitat von: Der Narr am 22.10.2017 | 10:04 ---Die Diskussion um die Sinnlosigkeit der Preisdiskussion zu führen ist natürlich ebenso Teil des Rituals.
Aber ich denke die Diskussion zeigt auch, dass man nicht oft genug darauf hinweisen kann: Geht nicht davon aus, dass jeder das Rollenspiel-Hobby genauso enthusiastisch verfolgt wie ihr. Natürlich kann da mal scharfte Preiskalkulation hinter stecken ("ich kaufe doch nicht die deutsche Version, wenn ich die englische für 15 Euro weniger haben kann"), persönlich gehe ich in drei verschiedene Supermärkte um optimal günstig einzukaufen. Warum sollte ich auf einmal beim Rollenspiel, wo es um größere Einzelbeträge als darum, ob ich für den Feta 1,69 oder 1,79 zahle, das anders machen? Aber es gibt auch Spieler, für dieses Hobby es einfach nicht wert ist dort viel Geld zu investieren. Die ihr Geld lieber in Kino und Cocktails investieren. Und daran ist nichts verkehrt. Sonst müsst ihr mit den Spielern reden: "Ich glaube, dir ist das Hobby nicht so wichtig wie mir und du zeigst nicht den nötigen Einsatz." Schließlich sind wir ja Leistungs-Rollenspieler und dann muss man den Trantüten auch mal eine gelbe Karte erteilen. . . . NICHT!
Also nicht wundern, sondern einfach mal den in letzter Zeit öfter beschworenen Perspektivwechsel vornehmen :).
--- Ende Zitat ---
Ich kann auch sieben Perspektivwechsel pro Sekunde vornehmen, ändert trotzdem nix am Preis ;)
Antariuk:
--- Zitat von: Orlock am 22.10.2017 | 12:21 ---Und ganz persönlich sehe ich keinen Grund mir das deutsche GRW zu kaufen ,wenn ich schon alle bisher erschienen Bücher auf englisch habe. Dafür kommt die deutsche Ausgabe schlicht viel zu spät.
--- Ende Zitat ---
Das geht mir selber auch meistens so, aber ist auch wieder eine Frage der Perspektive: wer nicht gut Englisch kann, oder das nervig findet mit englischen Materialien in einer deutschen Runde zu leiten, für den ist der Blick auf den englischsprachigen Markt auch anders. Wenn ich nur deutsche Bücher kaufen kann oder will, habe ich ja gar keine Alternative als zu warten und die Preise zu bezahlen.
Sashael:
Deutsch ist für Neuspielerakquise um Längen geeigneter. ;)
Arldwulf:
Ja, das kann man nur unterschreiben. Meiner Meinung nach profitiert das Spiel ungemein davon wenn man in der eigenen Landessprache spielt und die Regelwerke auch in dieser geschrieben sind. Das Spiel wird viel stimmungsvoller und viele Dinge auch (im Idealfall) deutlich leichter verständlich.
Aber da es eben alle Editionen von D&D auf Deutsch gibt (und noch jede Menge anderer Rollenspielwerke auf Deutsch) existiert da auch ein gewisser Konkurrenzdruck.
Die 4E kostete auf Deutsch gut 10€ pro Buch weniger und die Bücher stehen teils immer noch im Regal und lassen sich dort kaufen. Auch AD&D Bücher gibt es immer wieder auf Deutsch zu holen, und dort wurden teils auch Erweiterungswerke übersetzt.
D&D 3.5 oder 3E auf deutsch zu bekommen ist ebenfalls nicht allzu schwer - auch dort wurde mehr übersetzt.
Je nachdem wie gut man sucht und wo man sich umschaut kommt man dort für alle 3 Bücher schlicht 30-50€ günstiger weg. Und dies berechnet eben nicht mit ein, dass die meisten sich zumindest einige der Bücher wohl ohnehin schon auf Englisch geholt haben.
Wenn man dann nicht zwingend auf D&D5 als Hauptedition festgelegt ist, sondern das System einfach nur ab und an spielt ist die Motivation dafür noch mehr Geld auszugeben eben nicht allzu groß, zumindest merk ich das bei mir. Mit dem englischem Player's Handbook hab ich eigentlich alles was ich für unsere Runde so brauch,
Und dann kommt auch noch dazu, dass der Vorteil der besseren Verständlichkeit nur dann gegeben ist wenn möglichst wenig Fehler beim Übersetzen sich einschleichen. Die Qualitätsdiskussion über die Bücher ist da nicht wirklich hilfreich, auch wenn man sie angesichts der Schnitzer dort wohl führen muss.
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