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D&D5 deutsch (Übersetzung durch Ulisses Spiele)
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Rhylthar am 21.08.2019 | 09:20 ---Ich meine, bei dem Buch kam es noch zu "Unstimmigkeiten" bzgl. der Übersetzung von Eigennamen.
--- Ende Zitat ---
Das liegt wohl an Uebersetzungsvorgaben von GF9/WotC. Soweit ich das aus den Kommentaren im Dorpcast rausgehoert habe wurden durchaus schon "klassische" oder auch "sinnvolle" Uebersetzungsvorschlaege abgelehnt.
Rhylthar:
--- Zitat von: Selganor am 21.08.2019 | 09:40 ---Das liegt wohl an Uebersetzungsvorgaben von GF9/WotC. Soweit ich das aus den Kommentaren im Dorpcast rausgehoert habe wurden durchaus schon "klassische" oder auch "sinnvolle" Uebersetzungsvorschlaege abgelehnt.
--- Ende Zitat ---
Das meinte ich. Die Vertragspartner "über dem großen Teich" sind, wie immer, ein wenig "schwierig".
Kenne ich nicht anders seit 3.X. ;)
Megavolt:
--- Zitat von: Selganor am 21.08.2019 | 09:19 ---Hast du mal Beispiele die du "weird" findest?
--- Ende Zitat ---
Och, das geht so durch.
Vorwort, Seite 4: "Die Spielwelt [...] ist seit Jahrzehnten Schauplatz von Spielen und Geschichten für Dungeons & Dragons"
Ein Schauplatz für ein Spiel für DnD?
"Ed gewährte auch in den Seiten des Dragon-Magazins einen Blick auf die Reiche und verfasste für D&D-Spieler erste Geschichten rund um den Magier Elminster, des Alten Weisen von Schattental, der gelegenetlich einen Weg durch ein Portal zwischen Faerun und unserer Welt und in Eds Wohnzimmer fand."
In den Seiten? :D Weiterhin habe ich selten einen Satz gelesen, der so viele unverständliche blanks und Insider enthielt, das liegt aber natürlich an mir.
zweite Spalte:
"Dieses Buch ist Brennstoff für die Flammen, die diese Abenteuer und kleinen Blicke auf die Reiche im Players Handbook, dem Dungeon Masters Guide, und dem und dem Monster Manual der 5. Edition entfacht haben."
Seite 7:
"Die Wege zwischen Städten und Nationen führen oft durch das Territorium von Briganten und marodierenden Humanoiden."
lul, marodierende Humanoide ~;D
Also ich will jetzt nicht unnötig herumningeln. Übersetzen ist schwer, das Buch ist dick, wer bin ich, dass ich mich hier über die Arbeit anderer Leute erheben dürfte. Die Sachen sind auch über weite Strecken prima übersetzt, also alles cool. Mir fällt halt nur auf, dass ich mich trotzdem stellenweise mehr an der Übersetzung störe, als dass der Inhalt zu mir durchdringt. Die Territorien der Briganten und der marodierenden Humanoiden zeigen es doch schön: Die Sachen werden 1:1 übersetzt, die englischen Schachtelsätze werden nicht aufgelöst, Sprachbilder werden knallhart direkt übersetzt, anstatt ein passendes deutsches Sprachbild zu bemühen, usw.
Ist das so üblich? Oder steckt mir DSA noch zu arg im Blut und ich bin vielleicht zu sensibel?
Krass finde ich auch, wie gnadenlos sich das Buch an alte Hasen richtet und wie hilflos man als Neuling davor steht. Und auch wenn ich das Artwork bei DnD generell grandios finde, die Karten sind oft hässlich und wenig hilfreich, wie halt zum Beispiel die Karte von der Schwertküste. Wirkt auf mich wie ein seit 30 Jahren mitgeschlepptes (inhaltliches) Relikt, dann wäre es natürlich entschuldbar.
Rhylthar:
--- Zitat ---Krass finde ich auch, wie gnadenlos sich das Buch an alte Hasen richtet und wie hilflos man als Neuling davor steht. Und auch wenn ich das Artwork bei DnD generell grandios finde, die Karten sind oft hässlich und wenig hilfreich, wie halt zum Beispiel die Karte von der Schwertküste. Wirkt auf mich wie ein seit 30 Jahren mitgeschlepptes (inhaltliches) Relikt, dann wäre es natürlich entschuldbar.
--- Ende Zitat ---
Tja, wenn Du wirklich mehr erfahren willst über die Forgotten Realms, musst Du das FRCS 3.0 bemühen. War und ist einer der (meiner) großen Kritikpunkte an dem Buch und an der 5E genrell.
Was die Karte angeht: Die hingegen finde ich gut. Mike Schley iirc.
rillenmanni:
Im Drachenraub-Abenteuer wird Verlies auf den allerersten Seiten Verließ geschrieben! Da dachte ich dann aber auch: "Heilige Maronentüte! Einen ähnlich zentralen Begriff gibt es kaum bei D&D! Und er wird falsch geschrieben." Ich muss aber fairerweise ergänzen, dass ich im Band bislang nur ein Esszettverlies gefunden habe.
Karten: Ist im Original gewiss auch so, aber zB die Karte, die die Straßenzüge rund um das geschenkte Haus zeigt, hat einen falschen Maßstab. Ich habe es nun nicht vorliegen, aber die Straßen sind mindestens 10 Meter breit und die Häuser gern mal 40 oder so Meter lang. Oder muss ich alles durch 3 teilen? (Mir war aber so, als seien Meter angegeben.)
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