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Thor: Ragnarok

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alexandro:
Thor war visuell schon immer meh. Von Branaghs Pseudo-Shakespeareinszenierung, über Taylors Power-Rangers-Dunkelelfen (nicht im Sinne des aktuelle Kinofilms, an dem gibt es ja wenig auszusetzen, sondern im Sinne der alten Fernsehserie) und jetzt halt dieses unmotivierte Drauflosfilmen von Waititi. Insgesamt immer noch der beste Thor-Film, aber sicherlich kein Meilenstein.

Chiungalla:
Ist halt auch die Frage, ob es Sinn ergibt immer einen Meilenstein zu erwarten, oder zu bemerken, dass es keiner geworden ist. Manchmal ist es halt einfach nur gut gemachtes Popcorn-Kino. Manchmal ist auch einfach nicht mehr das Ziel gewesen, und so ein Film kann dann durchaus unterhaltsamer sein, als so mancher Meilenstein.

Grundsätzlich würde ich dem MCU zugestehen, dass es fast durch die Bank weg sehr gutes Popcorn-Kino ist. Ein paar wenige Filme bieten mehr als das, aber das würde ich der Serie eher als Pluspunkt anrechnen wollen, als jetzt alle Filme daran zu messen.

Lyonesse:
War es eine gut gemachte Persiflage? Ja, vermutlich schon.
Gab es witzige Momente? Einige.
Aber will ich das in einem bombastisch teuren Streifen mit dem
mächtigen Thor und einer Story um die Götterdämmerung sehen? Eher nicht.
Also bei mir hat der Film einfach nicht so gut funktioniert, aber was soll's.

tartex:
Aber vergleicht das mit dem Trauerspiel Age of Ultron...

Oder den halbgaren Emotional Arks in Civil War.

Ich finde die Flapsigkeit klar dem Emo-Bombast der meisten anderen Marvel-Filme vorzuziehen, einfach weil (evtl. CA2: Winter Soldier ausgenommen) da eh niemand die Eier hat die Konsequenzen im Endeffekt durchzuziehen.

LushWoods:
Hier könnt ihr den Film in 4D sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=8atgsWFfDOg

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