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[Erklärt mir] Superhelden-Serien
Talasha:
--- Zitat von: Teylen am 18.04.2017 | 10:18 ---
Agents of Shield
Agent Carter
Die beiden Agenten Serien. Agent Carter war imho total unterdurchschnittlich und wurde zurecht abgesetzt.
--- Ende Zitat ---
Agent Carter wurde leider genau dann abgesetzt als sie richtig am Laufen war, das war zum Ende der 2. Staffel, was auch erklärt wieso sie abgesetzt wurde.
Pyromancer:
Mit langsamem Erzähltempo hab ich prinzipiell kein Problem. Ich glaube, führe mir mal das Netflix-Zeug zu Gemüte...
alexandro:
--- Zitat von: TaintedMirror am 18.04.2017 | 16:30 ---Einer meiner Lieblinge (wenn auch zu früh abgesetzt) war: The Cape. Absolut Klasse. Und ich weiß nicht, warum die Serie nicht weiter geführt wurde.
--- Ende Zitat ---
Absolutes +1. Basierte auf keiner Comic-Vorlage, aber atmete dafür das Feeling der Superheldencomics, wie keine andere Serie. Hatte wohl das Pech, genau ein Jahr vor Ausbruch des großen Superhelden-Hype rauszukommen, der durch Avengers ausgelöst wurde.
Nicht ganz so gut, aber auch ganz ordentlich, war No Ordinary Family aus dem gleichen Jahr. Im wesentlichen war es The Incredibles als Realserie, auch wenn sich gegen Ende der ersten Staffel ein ziemlicher Twist ankündigte.
Smallville hat ziemlich gebraucht, bevor es sich vom "Meteoritenfreak-der-Woche"-Konzept verabschiedet hat und wurde erst mit Staffel 3 einigermaßen anschaubar. Dafür war es in Staffel 8 und 9 richtig gut - durchaus mit den besten Staffeln von Buffy vergleichbar.
Wo wir gerade dabei sind, die älteren Serien abzuarbeiten:
-Birds of Prey: interessante Neuinterpretation des Batman-Stoffes, hatte leider zu schwache Drehbücher und (für die damalige Zeit) zuviel "camp", um sich durchzusetzen.
-Mutant X: Gute Umsetzung der "X-Men mit abgefeilten Seriennummern", welche sich stilistisch stark an den Verfilmungen orientiert (nur halt mit Fernseh-Budget, aber die Effekte sind OK).
-Superboy: Ziemlich viel Fremdschäm-Faktor (und nicht der guten Art, wie bei der Adam West Batman-Serie)
-Superman-Die Abenteuer von Lois & Clark: etwas viel Fokus auf Beziehungskram, aber ordentlich und anschaubar (was nicht zuletzt am zweitbesten Lex Luthor aller Zeiten liegt)
Oberkampf:
Es ist wirklich interessant, wie die Einschätzungen auseinander gehen. Vermutlich hat das auch damit zu tun, mit welchen Comics und Comichelden man aufgewachsen ist? Bei mir ist das auf jeden Fall so.
Gotham gefällt mir sehr gut, allerdings war und ist Batman auch einer meiner Lieblingssuperhelden bzw. die Bat-Familie zu weiten Teilen eine meiner Lieblingsgruppen. Ok, die 90er Bat-Filme konnte ich (mit Ausnahme des zweiten) nicht leiden, aber ansonsten bin ich für Bat-Sachen noch leichter zu begeistern als für andere Superhelden. Auf alle Fälle mag ich diese Mischung aus dunkel-fies und grell-bizarr an Gotham.
Flash mochte ich als Kind schon, und auch die Serie gefällt mir sehr gut. Aber zugegeben, es nervt, dass er immer den gleichen Typ an Seriengegnern hat. Trotzdem bin ich auch in der dritten Staffel nach ein paar Durchhängern wieder gefesselt und frage mich, wie sie alles auflösen werden. Generell würde ich Flash aber nur Leuten empfehlen, die viel Seifenoper vertragen, und die mit übertriebenen Sci-Fi-Plots (oder Sci-Fantasy-Plots) klar kommen.
Bei Arrow bin ich ein bisschen hin und her gerissen. Dass sie den Charakter von Huntress verheizt haben, nehme ich als Fan dieser Superheldin seit den 80ern! (und zwar beider Versionen, Wayne und Bertinelli!) der Serie sehr, sehr übel. Aber ansonsten gefällt mir eigentlich die Serie meistens gut. Die Soap-Elemente gehören nunmal dazu, um ein größeres Publikum mit ins Boot zu holen.
Legends of Tomorrow ist einfach großartig, allerdings auch nur was für Leute, die vollkommen überdrehte Sci-Fi abkönnen. es sind ein paar Lieblingscharaktere meiner Jugend dabei, und ein paar Charaktere, die ich lieben gelernt habe, vor allem Heatwave und Haircut. Canary finde ich auch toll.
Supergirl ist komischerweise nicht meine Lieblingsserie unter den DC-Serien, obwohl von den Schauspielern und den Stories her alles ganz sauber gemacht ist. Das mag daran liegen, dass ich Superman schon immer doof fand und das unfairerweise auf Supergirl übertrage. Allerdings gefällt mir die Serie so gut, dass ich sie weiter anschaue, was ich von Smallville und Lois & Clark damals nicht behaupten kann.
Powerless finde ich witzig. Schade, dass die Folgen so kurz sind. Ohne DC-Vorwissen wahrscheinlich nur halb so lustig.
Agents of Shield hat eine Weile gebraucht, um mich zu interessieren, und hat manchmal ein paar Hänger, aber ist eine grundsolide Agentenserie mit Superhelden. Weniger im Agentenserie als, sagen wir Homeland, vielleicht mehr im Sinne der kurzen Terminator-Serie, aber trotzdem interessant.
Daredevil fand ich cool, bis auf die Tatsache, dass er auf einmal Superninjas vermöbelt. Leider geht die Serie wohl nicht ohne Ninjas.
Jessica Jones und Agent Carter hatten gute Ansätze, aber konnten mich nicht mitreißen.
Luke Cage, Iron Fist und Legion steht bei mir noch aus, reizt mich aber auch ehrlich gesagt alles drei nicht so. Vielleicht bin ich dafür zu sehr DC-Kind und mit den DC-Serien ausreichend bedient.
Oberkampf:
--- Zitat von: alexandro am 18.04.2017 | 19:35 ---
Wo wir gerade dabei sind, die älteren Serien abzuarbeiten:
-Birds of Prey: interessante Neuinterpretation des Batman-Stoffes, hatte leider zu schwache Drehbücher und (für die damalige Zeit) zuviel "camp", um sich durchzusetzen.
--- Ende Zitat ---
Da du es ja eingebracht hast: Das war eine Serie, die ich geliebt habe. Soooo schlimm fand ich die Drehbücher nicht, und auch die Huntress-Interpretation hat mir gefallen. Meine Vermutung ist, dass das Konzept nicht aufging, weil es schlicht zu wenig männliche Charaktere gab.
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