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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.
TaintedMirror:
Es gibt ja auch Soloabenteuer und Choose-you-own-adventure-books, wo man würfelt. Ob es Autoren gibt, die gewisse Dinge auswürfeln, weiß ich gerade nicht, aber ich als SL würfel auf manche Entscheidungen in der Metastory, auch wenn die Spieler gerade nicht beteiligt sind.
Pyromancer:
--- Zitat von: TaintedMirror am 24.04.2017 | 15:33 ---Es gibt ja auch Soloabenteuer und Choose-you-own-adventure-books, wo man würfelt. Ob es Autoren gibt, die gewisse Dinge auswürfeln, weiß ich gerade nicht, aber ich als SL würfel auf manche Entscheidungen in der Metastory, auch wenn die Spieler gerade nicht beteiligt sind.
--- Ende Zitat ---
Es gibt für Autoren jede Menge "Kreativitätswerkzeuge", die mit Zufall arbeiten.
Greifenklause:
Wichtig ist nur, dass der Würfelwurf gruppenkonsensual einen Mehrwert erwirtschaftet oder zumindest keinen krassen Minderwert verursacht.
Ich persönlich lege viel Wert auf Dramaturgie, da KANN der Würfel je nach Einsatz Mehrwert verursachen; er kann aber auch schaden.
Zudem ist diese meine Priorität keine Jedermannsmeinung. Andere haben da andere Prioritäten.
WENN gehäuft nach einem Würfelwurf lange Gesichter zu sehen ist, sollte man Würfelwürfe in dieser Situation meiden.
WENN gehäuft Würfelwürfe nachgefragt werden -warum auch immer- sollte man auch welche werfen.
Im Grunde ist es so einfach... oder irre ich da?
KhornedBeef:
Fast. Manchmal sind lange Gesichter absolut nötig, mit oder ohne Wurf ;)
TaintedMirror:
--- Zitat von: Greifenklause am 24.04.2017 | 15:37 ---WENN gehäuft nach einem Würfelwurf lange Gesichter zu sehen ist, sollte man Würfelwürfe in dieser Situation meiden.
WENN gehäuft Würfelwürfe nachgefragt werden -warum auch immer- sollte man auch welche werfen.
Im Grunde ist es so einfach... oder irre ich da?
--- Ende Zitat ---
Gerade den ersten Punkt sehe ich anders. Ich finde, dass auch Enttäuschungen dazu gehören. Als fast reinrassiger SL bin ich bisher zwar nicht so oft zum selber spielen gekommen, aber in den Situationen, wo ich mal Spieler war (vor allem Proberunden auf Cons), fand ich, dass gerade ein Scheitern mir länger im Gedächtnis geblieben ist, als Pläne die funktionieren. Selbst wenn ich unmittelbar nach dem Wurf genervt oder sonst was war, konnte mich mich wieder fassen und eine neue Herangehensweise überlegen.
Viel furchtbarer fand ich dann Leiter, wo der Wurf egal war. Wo man einfach immer gewonnen hat und die Eisenbahn fröhlich weiter getuckert ist. Sei es, dass man ein Risiko einging, dies eigentlich versaute, aber der Meister trotzdem sagte, man habe es geschafft oder dass einfach Würfe nur zum Schein gemacht wurden, weil schon klar war, dass die Situation mit x endet.
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