Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.

<< < (22/57) > >>

Boba Fett:
Manchmal, aber nur manchmal, sollte der Spielleiter einfach würfeln, ohne das Ergebnis zu beachten, einfach nur, um eine Erwartungshaltung bei den Spielern zu erzeugen.
Nicht vergessen, dass man dann immer möglichst vielsagend in die Runde schauen sollte, ggf. das Monster-/Antagonistenhandbuch zur Hand nehmen, oder im Abenteuer blättern,
um gedankenverloren "Au Backe! Na dann..." zu murmeln.

TaintedMirror:

--- Zitat von: Boba Fett am 24.04.2017 | 16:20 ---Manchmal, aber nur manchmal, sollte der Spielleiter einfach würfeln, ohne das Ergebnis zu beachten, einfach nur, um eine Erwartungshaltung bei den Spielern zu erzeugen.
Nicht vergessen, dass man dann immer möglichst vielsagend in die Runde schauen sollte, ggf. das Monster-/Antagonistenhandbuch zur Hand nehmen, oder im Abenteuer blättern,
um gedankenverloren "Au Backe! Na dann..." zu murmeln.

--- Ende Zitat ---

Ja, solche Tricks funktionieren auch aber in der Regel eher dann wenn man ansonsten tatsächlich "ordentlich" spielt.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: TaintedMirror am 24.04.2017 | 16:14 ---Gerade den ersten Punkt sehe ich anders. Ich finde, dass auch Enttäuschungen dazu gehören. Als fast reinrassiger SL bin ich bisher zwar nicht so oft zum selber spielen gekommen, aber in den Situationen, wo ich mal Spieler war (vor allem Proberunden auf Cons), fand ich, dass gerade ein Scheitern mir länger im Gedächtnis geblieben ist, als Pläne die funktionieren.
--- Ende Zitat ---
Enttäuschungen, weil der ingame Plan nicht klappt, sind in Ordnung.

Enttäuschungen, weil man in der Endszene ein dramatisches, emotionales Gespräch erwartet hat, aber nur eine Kampf-Würfelorgie erhält, sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

TaintedMirror:
Wieso ist das eine ok und das andere nicht?

ArneBab:

--- Zitat von: Wulfhelm am 24.04.2017 | 10:54 ---Wenn Du mit der (nach meinen Begriffen im Rollenspiel üblichen) herkömmlichen Methode von gegenseitiger Anregung durch die Teilnehmer keine besseren Geschichten produzieren kannst als mit dieser Affe-an-der-Schreibmaschine-Methode, kann ich nur einen beklagenswerten Mangel an Kreativität und Fantasie konstatieren...

--- Ende Zitat ---
Das ist keine Affe-an-der-Schreibmaschine-Methode, sondern eine minimalistische Definition des Genres. Wenn ihr euch immer einig seid, wie Geschichten für euch alle am schönsten laufen, dann braucht ihr keine Regeln.

Wenn ihr aber ein Genre ausprobieren wollt, zu dem ihr keinen vollständigen Konsens habt, wie es läuft (zum Beispiel, weil ihr etwas für euch neues ausprobieren wollt, ohne alle Archetypen aus anderen Medien zu kennen), dann helfen Regeln, einen gemeinsamen Vorstellungsraum zu schaffen.

Die Zufallstabellen werden dabei aber meist immernoch nicht zum Selbstläufer, sondern werden von den Beteiligten als Werkzeug genutzt. Frei nach dem Motto: Grenzen helfen der Kreativität. Spannende Grenzen um so mehr.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln