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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.

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nobody@home:
Sind wir wieder mal beim Thema "soziale Fertigkeiten, ja oder nein?" gelandet? ;)

Aus meiner Sicht gehört ein gewisser "Sicherheitsabstand" zwischen Spieler und Charakter einfach dazu; schließlich soll ich's ja beispielsweise meistens auch nicht persönlich nehmen, wenn er sich in Gefahr begibt und dabei tatsächlich umkommt. Es gibt also mMn durchaus so etwas wie übertriebene "Immersion", die dann eher ein Problem als ein erstrebenswertes Ziel darstellt.

Und entsprechend darf mein Charakter sich gerne in sozialen Situationen anders verhalten, als ich es unbedingt tun würde, und auch Fehler begehen, die ich vielleicht sofort als solche durchschaue. Wenn ich tatsächlich mal einen absoluten sozialen Teflon-Billy spielen will, kann ich mir ja (hoffentlich, je nach System) immer noch eigens einen bauen.

ArneBab:

--- Zitat von: Issi am  3.05.2017 | 10:39 ---@
ArneBab
Über solche Argumente muss ich zugeben etwas staunen.

In mache Rollenspiel mit Psychologen und Sozialarbeitern.
Und nein, die können ihren Klienten auch nicht alles verkaufen. Der Wille des Klienten muss schon vorhanden sein. Und vor Allem auch respektiert werden.  ;)

--- Ende Zitat ---
Die wollen ihnen auch langfristig helfen. Spiel mal mit Verkäufern ☺


--- Zitat von: KhornedBeef am  3.05.2017 | 10:41 ---Nimm's mir nicht krumm, aber soziale Fertigkeiten realer Personen sind begrenzt. So wenig, wie ich jetzt zu Kim Jong Un hingehen und ihn überreden kann, Nord Korea zu Verwaltung an Disney zu übergeben, so wenig könnten jetzt der gute Verkäufer und deine Tante zusammen hier aufmarschieren und mir Ohrringe aus Blauschimmelkäse verkaufen. Einfach:nein.

--- Ende Zitat ---
Wir spielen oft Leute, die weltumspannende Turniere gewinnen und gegen Drachen gewinnen. Die Elfen und Katzen im Fechtkampf bezwingen. Also Leute, die viel kompetenter sind als die meisten heute lebenden Menschen. Daher würde ich ob sie das können im Rollenspiel von ihrem Fertigkeitswert abhängig machen.

Ich halte meine Tante für eine gute Sozialarbeiterin. Als erfahrene Sozialarbeiterin wäre sie im EWS mit Glück bei einem Wert von 15 (10 wäre sie am Anfang gewesen). Wir haben aber Schwertkämpfer in der Runde mit Werten um 24 (legendär). Was könnte meine Tante erreichen, wenn sie zu den 10 Besten der Welt gehören würde (und damit legendär wäre)? Ich kann das ehrlich gesagt nicht völlig einschätzen. Aber für Regeln muss ich es definieren. Ich muss überlegen, ob ich das in der Spielwelt haben will, ohne zu wissen, ob das in der wirklichen Welt gehen würde.

Gibt es Leute, die Kim Jong Un und Trump überzeugen könnten, den Konflikt ihrer Länder zu beenden (die übrigens beide Herrscher eines Landes sind, und damit im Überzeugen sicherlich nicht unerfahren)?

Es ist leicht zuzugeben, dass man selbst kein guter Schwertkämpfer ist. Wie leicht ist es, zuzugeben, dass man selbst nicht so toll in sozialer Interaktion ist wie der eigene Char oder ein NSC (obwohl wir soziale Interaktion doch alle irgendwie gelernt haben sollten)?

ArneBab:

--- Zitat von: nobody@home am  3.05.2017 | 10:45 ---Sind wir wieder mal beim Thema "soziale Fertigkeiten, ja oder nein?" gelandet? ;)

--- Ende Zitat ---
Die Grenze der Regeln — gerade zum sozialen hin — ist nunmal ein zentrales und kontroverses Thema. Für die Frage, welche Mechanismen wir wann nutzen, auch nicht unbedingt off-topic.

KhornedBeef:

--- Zitat von: ArneBab am  3.05.2017 | 10:50 ---[...]
Wir spielen oft Leute, die weltumspannende Turniere gewinnen und gegen Drachen gewinnen. Die Elfen und Katzen im Fechtkampf bezwingen. Also Leute, die viel kompetenter sind als die meisten heute lebenden Menschen. Daher würde ich ob sie das können im Rollenspiel von ihrem Fertigkeitswert abhängig machen.

--- Ende Zitat ---
Zitat deiner Aussage:

--- Zitat ---Begrenzungen von sozialen Fertigkeiten halte ich daher für ein Genre-Feature (bzw. den Gruppenvertrag, welche Geschichten man spielen will), aber eben nicht für Simulation realer Situationen oder Personen.

--- Ende Zitat ---
Zitat Ende

--- Zitat ---Ich halte meine Tante für eine gute Sozialarbeiterin. Als erfahrene Sozialarbeiterin wäre sie im EWS mit Glück bei einem Wert von 15 (10 wäre sie am Anfang gewesen). Wir haben aber Schwertkämpfer in der Runde mit Werten um 24 (legendär). Was könnte meine Tante erreichen, wenn sie zu den 10 Besten der Welt gehören würde (und damit legendär wäre)? Ich kann das ehrlich gesagt nicht völlig einschätzen. Aber für Regeln muss ich es definieren.

--- Ende Zitat ---
Deine Tante ist aber erstmal eine reale Person, und lediglich eine obere Grenze ihrer Fähigkeiten habe ich angeben wollen.

--- Zitat ---Gibt es Leute, die Kim Jong Un und Trump überzeugen könnten, den Konflikt ihrer Länder zu beenden (die übrigens beide Herrscher eines Landes sind, und damit im Überzeugen sicherlich nicht unerfahren)?

Es ist leicht zuzugeben, dass man selbst kein guter Schwertkämpfer ist. Wie leicht ist es, zuzugeben, dass man selbst nicht so toll in sozialer Interaktion ist wie der eigene Char oder ein NSC (obwohl wir soziale Interaktion doch alle irgendwie gelernt haben sollten)?

--- Ende Zitat ---
Also in meinem Fall sehr leicht. Wenn ich eine Charakter mit maximalem Charisma habe und im Leben offensichtlich nicht Schauspieler, Sektenguru oder ähnliches bin, und mir auch sonst nicht alle sofort zu Füßen liegen, da bleibt ohnehin nicht viel zuzugeben

Issi:
@
nobody@home
Ja übertriebene Immersion gibt es auch. Da gebe ich dir vollkommen recht.
Im Grunde sind die roten Grenzen hier wie in vielen Situationen Abwägungs Sache. Grundsätzlich finde ich es trotzdem gut dem Spieler möglichst keine Empfindungen aufzuzwingen.


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