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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.
ArneBab:
Um auf die Anfangsthese zurückzukommen: Vielleicht wäre gerade das Einkaufen ein Bereich, in dem eine Zufallsltabelle spannender wäre als ein Erfolgswurf.
Statt nur den Rabatt auszuhandeln, könnten wir auf die Fehlkauftabelle ("Straftabelle Einkauf" ☺) würfeln. Die bekommt vielleicht einen Modifikator durch die eigenen Fertigkeiten, vielleicht aber ohne einen bestimmten anderen Händler zu nutzen. Es könnte z.B. für jeden Markt so eine Tabelle geben. Vielleicht auch mit spannenden positiven Ergebnissen (also nicht nur Fehlkäufe).
Greifenklause:
--- Zitat von: Wulfhelm am 3.05.2017 | 11:24 ---Tut mir leid, aber es wurde doch schon erklärt, warum beide Bereiche sehr klar getrennt sind:
Du kannst am Spieltisch nicht nur beschrieben, wie Du eine Rede hältst - sondern Du kannst wirklich eine halten.
Du kannst aber am Spieltisch nicht wirklich mit dem Schwert auf jemanden einhauen (also, meiner Erfahrung nach jedenfalls...)
--- Ende Zitat ---
Hätte ich schwarzweiß gezeichnet, wäre deine Argumentation stichhaltig... so läuft sie ins Leere.
Ich sage nicht: "Kampf und Soziales sind exakt gleich", sondern lediglich "sie sind ähnlicher als manche denken", bzw "zumindest können Problembereiche aus deinem einen Bereich von manchen Spielern auch im anderen Bereich gesehen werden"
--- Zitat ---Und nur um das nochmal an diesem Beispiel klar zu machen: Hier ist ein typisches LARP-Regelwerk. Siehst Du da irgendwo soziale Fertigkeiten? Ich auch nicht. Warum ist das so? Weil der Gedanke, in einem LARP zu einem Spieler hinzugehen und zu sagen "Ich setze meine 'Aufschwatzen'-Fähigkeit gegen Dich ein: Du bist jetzt überzeugt!" für die meisten Leute, die an so etwas schon mal teilgenommen haben, geradezu grotesk wirken dürfte.
Und das Argument "Pen and Paper ist kein LARP!", das man dann des öfteren zu hören kriegt, ist keines. Warum nicht? Weil wie erwähnt für diesen bestimmten Bereich Techniken aus der einen Rollenspielvariante nahtlos in die andere übertragen werden können.
--- Ende Zitat ---
1.) LARP ist für mich an dieser Stelle mangels Interesse nicht mehr als eine Randnotiz.
2.) Die Techniken KÖNNEN nahtlos übernommen werden. Sie MÜSSEN es aber nicht!
Sie SOLLTEN es vielleicht auch NICHT, da LARP und PenundPaper leicht andere Prioritäten und Zwänge und daraus resultierend uU anders gelagerte Vorlieben haben.
3.) Aus 2. folgt: Es ist sehr wohl ein Argument. Beides ist Obst, aber das eine sind Äpfel und das andere Birnen
Greifenklause:
--- Zitat von: ArneBab am 3.05.2017 | 11:34 ---Um auf die Anfangsthese zurückzukommen: Vielleicht wäre gerade das Einkaufen ein Bereich, in dem eine Zufallsltabelle spannender wäre als ein Erfolgswurf.
Statt nur den Rabatt auszuhandeln, könnten wir auf die Fehlkauftabelle ("Straftabelle Einkauf" ☺) würfeln. Die bekommt vielleicht einen Modifikator durch die eigenen Fertigkeiten, vielleicht aber ohne einen bestimmten anderen Händler zu nutzen. Es könnte z.B. für jeden Markt so eine Tabelle geben. Vielleicht auch mit spannenden positiven Ergebnissen (also nicht nur Fehlkäufe).
--- Ende Zitat ---
Supi!
Behalte ich im Hinterkopf.
Man könnte durchaus auch Boni mit einbinden.
Manchmal erhält man ja auch als Laie einen Rabatt ohne gar nicht erst danach gefragt zu haben.
"Kommen Sie nächste Woche wieder, da gibt es 15%!"
Isegrim:
Ich möchte nochmal und speziell bei dem, was gerade diskutiert wird, auf diesen Punkt von 1of3 zurück kommen:
--- Zitat von: 1of3 am 2.05.2017 | 15:48 ---Tatsächlich ist es eine enorm produktive Idee, in sozialen Situationen nicht die Performance des SCs zu bewürfeln, sondern die Motivationen und Persönlichkeitsstruktur des NSC. Wenn also die Probe "erfolgreich" ist, war was auch immer gesagt wurde, passend, um diesen NSC zu manipulieren. Der NSC ist also, was seine Persönlichkeit angeht, in gewissem fluide und nicht festgelegt, bis er bewürfelt wird.
--- Ende Zitat ---
Betrachtet man es so, ist es auch naheliegend, bei NSCs soziale Interaktionen sehr viel weitgehender vom Würfelergebnis abhängig zu machen: Viele NSCs sind kaum ausgearbeitet, per (Proben-) Wurf zu bestimmen, wie der konkrete NSC drauf ist, ergibt also Sinn. SCs existieren viel weitereichender im Kopf des Spielers. Hier durch (Proben-) Wurf bestimmen zu wollen "wie tickt der eigentlich" ergibt daher wenig Sinn.
--- Zitat von: ArneBab am 3.05.2017 | 11:34 ---Um auf die Anfangsthese zurückzukommen: Vielleicht wäre gerade das Einkaufen ein Bereich, in dem eine Zufallsltabelle spannender wäre als ein Erfolgswurf.
Statt nur den Rabatt auszuhandeln, könnten wir auf die Fehlkauftabelle ("Straftabelle Einkauf" ☺) würfeln. Die bekommt vielleicht einen Modifikator durch die eigenen Fertigkeiten, vielleicht aber ohne einen bestimmten anderen Händler zu nutzen. Es könnte z.B. für jeden Markt so eine Tabelle geben. Vielleicht auch mit spannenden positiven Ergebnissen (also nicht nur Fehlkäufe).
--- Ende Zitat ---
Die Häme im DSA-Läster-Thread würd von hier bis Alpha Centauri reichen, wenn Ulisses so ein Konzept umsetzt. ME dann mal zu Recht... ;)
KhornedBeef:
--- Zitat von: ArneBab am 3.05.2017 | 11:34 ---Wir haben schon zur "Visualisierung" einen Spieler einen NSC übernehmen lassen und dann den Kampf ein Stückweit ausgespielt (verlangsamt und ohne Verletzungen). Das geht also in gewissem Rahmen schon.[...]
--- Ende Zitat ---
Ich warte mit Spannung auf Berichte eurer sozialen Konflikte mit Verlangsamung und ohne Verletzungen:
"Ich...will...Gold..!" "Neeeeiiiinnn. Nicht haben Gold!" "...nicht haben?" "Nicht haben!" "Ich nicht glauben, du nicht Gold!" "...ok. Haben Gold, dir geben" "Ok. Nicht alles Gold, du haben wenig Gold jetzt."
~;D
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