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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.
Issi:
--- Zitat ---Aus meiner Perspektive würde ich sagen, es bring dem Spieler: Spotlight, Spotlight, Spotlight! Denn der Spielleiter kann die Stakes gegen den Charakter erhöhen. Und je unangenehmer die Lage für den Charakter, desto spannender wird es, wenn er sich dann hoffentlich daraus befreit.
--- Ende Zitat ---
Da stimme ich Dir zu. Gerade wenn eine Figur bei ihrem "Auftritt" so richtig patzt gibt das Spielspaß.
Wenn also der Spieler erzählt und würfelt und das gibt einen Patzer, dann ist das häufig auch für den Spieler witzig. Die Figur wollte Einfluss nehmen aber es kam beim Gegenüber schlecht an. Der Spieler entscheidet selbst wie die Figur mit ihrem Versagen umgeht.
Das ist mMn. auch kein Thema.
Etwas anders gestaltet es sich mMn. wenn auf die Figur Einfluss genommen wird durch Würfelwurf, ohne nachvollziehbare Argumentation, und die Figur dann danach fühlen und handeln muss.
Alla -"Du findest den oder das jetzt gut."Und tust deshalb dies oder das.- Das finde ich tatsächlich schwieriger.-Da ja für den Spieler entschieden wird, wie die Figur handelt.
Issi:
--- Zitat ---Du verwechselst "kann man machen" mit "muss man machen". Kein Mensch hier behauptet, dass man es so machen MUSS. Es gibt Gründe, die sprechen dafür, andere sprechen dagegen. Je nach Spilstil und persönlichen Vorlieben kann man es so oder so machen. Oder willst du hier argumentieren, dass man es definitiv NICHT SO machen soll?
--- Ende Zitat ---
Nein, ich hätte gerne einfach nur ein paar begründete Argumente dafür. ;)
Pyromancer:
--- Zitat von: Issi am 3.05.2017 | 12:32 ---Nein, ich hätte gerne einfach nur ein paar begründete Argumente dafür. ;)
--- Ende Zitat ---
Da hast du ja schon selbst ein paar zusammengefasst. Reicht das nicht?
--- Zitat von: Issi am 3.05.2017 | 12:31 ---Etwas anders gestaltet es sich mMn. wenn auch die Figur Einfluss genommen wird durch Würfelwurf, ohne nachvollziehbare Argumentation, und die Figur dann danach fühlen und handeln muss.
Alla -"Du findest den oder das jetzt gut."Und tust deshalb dies oder das.- Das finde ich tatsächlich schwieriger.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt, beim Fühlen ziehe ich bei "klassischen Spielen" auch die Grenze - weil das ein viel tieferer Eingriff in die Charakterautonomie Deutungshoheit, die klassischerweise der Spieler über seinen Charakter hat, ist, UND es meiner Beobachtung nach auch realistisch ist, dass man Leute dazu bringen kann, Dinge zu tun, von denen sie wissen, dass sie falsch sind (Milgram-Experiment).
Issi:
--- Zitat ---Wie gesagt, beim Fühlen ziehe ich bei "klassischen Spielen" auch die Grenze - weil das ein viel tieferer Eingriff in die Charakterautonomie ist, UND es meiner Beobachtung nach auch realistisch ist, dass man Leute dazu bringen kann, Dinge zu tun, von denen sie wissen, dass sie falsch sind (Milgram-Experiment).
--- Ende Zitat ---
My Opinion: Aber der Charakter besitzt doch selbst keine Autonomie oder vom Spieler getrennte Persönlichkeit. Er kann ohne Einfluß des Spielers auch gar nicht handeln geschweige denn denken. Ohne Einfluss des Spielers ist er nur ein Blatt Papier mit Zahlen und Buchstaben drauf. :D
Kurz -egal was der Charakter für eine Persönlichkeit hat- Diese Persönlichkeit sowie seine Charaktereigenschaften(z.B. jähzornig, introvertiert, quirlig, usw.)werden mMn. durch den Spieler mitbestimmt. Er wird durch den Spieler gelenkt. Seine Handlungen und Entscheidungen kann der Charakter ohne den Spieler nicht durchführen.
Wulfhelm:
--- Zitat von: Greifenklause am 3.05.2017 | 11:36 ---sondern lediglich "sie sind ähnlicher als manche denken",
--- Ende Zitat ---
Und ich sage: Sie sind sehr viel weniger ähnlich als Du denkst. >;D
--- Zitat ---2.) Die Techniken KÖNNEN nahtlos übernommen werden. Sie MÜSSEN es aber nicht!
--- Ende Zitat ---
Das war auch ein bißchen falsch ausgedrückt. Diese Techniken waren vor dem LARP da und kommen - was den Hobbybereich angeht - ja gerade vom Tischrollenspiel her. Ich bin da ggf. für Re-Import.
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