Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.

<< < (19/57) > >>

Pyromancer:

--- Zitat von: Isegrim am 22.04.2017 | 17:18 ---Ja, aber es ist eine schlechte Tabelle, da sie die Möglichkeiten, die eine Tabelle liefern würde, nicht nutzt.

--- Ende Zitat ---

Äh ja. Genau diese These stellt 1of3 doch im Eingangsbeitrag auf.


--- Zitat von: 1of3 am 19.04.2017 | 17:32 ---Eine Erfolgsprobe ist letztlich nur eine sehr langweilige Zufallstabelle.

--- Ende Zitat ---

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Isegrim am 22.04.2017 | 17:18 ---Ja, aber es ist eine schlechte Tabelle, da sie die Möglichkeiten, die eine Tabelle liefern würde, nicht nutzt.
--- Ende Zitat ---
Ob das eine gute oder schlechte Tabelle ist, ist Ansichtssache.

Wobei 1of3 sie als langweilig bezeichnet.


--- Zitat ---Tabellen bieten meiner Erfahrung nach weniger Möglichkeiten, modifiziert zu werden, dafür aber mehr Möglichkeiten, was verschiedene Ergebnisse angeht. Eine Probe mit den üblichen Ergebnismöglichkeiten (bspw guter Erfolg, Erfolg, Misserfolg, Patzer) kann einfacher modifiziert oder den Umständen angepasst werden,
--- Ende Zitat ---
Nochmal: Eine Probe ist eine Tabelle.

Du kannst schreiben, dass Nicht-Tabellen einfacher oder schwerer zu modifizieren sind als Tabellen.
Oder du kannst schreiben, dass Tabelle A leichter oder schwerer zu modifizieren ist als Tabelle B.

Aber es macht keinen Sinn zu schreiben, dass Tabelle A leichter oder schwerer zu modifizieren ist als Tabellen.

Isegrim:

--- Zitat von: Pyromancer am 22.04.2017 | 17:22 ---Äh ja. Genau diese These stellt 1of3 doch im Eingangsbeitrag auf.

--- Ende Zitat ---

Sag das Eulenspiegel. ;)


--- Zitat von: 1of3 am 22.04.2017 | 16:50 ---Da hängt das Ergebnis auf der Kräutersuchtabelle von den Fähigkeiten des Suchenden ab: Man durfte da das Ergebnis auf der Tabelle um den Fähigkeitswert rauf oder runterschieben.
--- Ende Zitat ---

Eine weitere Möglichkeit ist es, mehr Würfel zu benutzen, je besser der Charakter die entsprechende Fertigkeit benutzt, und diesen dann aussuchen zu lassen, welches Ergebnis er haben will.

Das Blocken bei Blood Bowl funktioniert so. Eine Tabelle mit 5 Ergebnissen, auf die mit w6 gewürfelt wird (3 & 4 haben das gleiche). Diese werden dann noch durch Fertigkeiten modifiziert. Sind beide Gegner gleich stark, ist es ein Würfel, ist einer stärker, sind es 2 oder 3, und der Stärkere kann sich das Ergebnis aussuchen. Ich hatte mal ein Konfliktsystem um diese Engine herum gebastelt, dass aber durch die verschiedenen Konfliktarten, die dann verschiedene Fertigkeiten nutzten, um die Ergebnisse zu modifizieren, recht unübersichtlich wurde. Hätte ich vermutlich noch weiter dran gearbeitet, wenn ich nicht Fate als bessere Alternative entdeckt hätte.

Aber das ist, wie du im Ausgangsbeitrag sagst, dann schon wieder die Frage, wie gewürfelt wird, nicht wann oder warum. ;)

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Isegrim am 22.04.2017 | 17:44 ---Sag das Eulenspiegel. ;)
--- Ende Zitat ---
Sag das Isegrim. ;)

Ich sage doch die ganze Zeit, dass Proben eine Zufallstabelle sind. - Ob spannend oder langweilig ist Ansichtssache. Aber das ändert nichts daran, was sie sind.


--- Zitat ---Eine weitere Möglichkeit ist es, mehr Würfel zu benutzen, je besser der Charakter die entsprechende Fertigkeit benutzt, und diesen dann aussuchen zu lassen, welches Ergebnis er haben will.
--- Ende Zitat ---
Das ist zum Beispiel die Vorgehensweise bei Shadowrun 3 gewesen.

ArneBab:

--- Zitat von: Isegrim am 22.04.2017 | 17:18 ---Eine Probe mit den üblichen Ergebnismöglichkeiten (bspw guter Erfolg, Erfolg, Misserfolg, Patzer) kann einfacher modifiziert oder den Umständen angepasst werden, hat aber nur vier unterschiedliche Ergebnisse. Eine Tabelle kann locker 20 oder mehr verschiedene Ergebnisse bieten, aber es ist schwieriger , sie on the fly zu modifizieren. Ein Wurf, der nur vier Ergebnisse bietet, aber trotzdem nur schlecht modifiziert werden kann, ist The worst of both worlds, mE also eher so mäh...

--- Ende Zitat ---
Das ist eine Frage des Würfelsystems. Toll ist z.B., wenn die Differenz zum Zielwert Teil des Ergebnisses ist (wie z.B. auch bei Dungeonslayers und Witchcraft). Im Schiffskampf liefert ein einzelner Probe mit Widerstand bei 1w6 gleichzeitig Kritischer Schaden/Schaden/Erfolg/Misserfolg/Gegenschaden/Gegenkrit. Schaden + eine von 4 Trefferzonen. Übertragen in Nahkampf mit Erschöpfung kommt noch "stolpert vor Erschöpfung" bei jedem Kontrahenten dazu. Das ganze mit 1w6 pro Beteiligtem (höchstmögliche Zahl Ergebnisse bei zwei Personen mit unveränderlicher, gleichverteilter Tabelle: 36, spezifische Ergebnisse hier: 12). Und die Probe ist trotzdem leicht zu modifizieren.

Im Endeffekt kannst du fragen: Wie viel wird von der Würfelinformation genutzt?

EDIT: Weil es unklar war: 2w6 -> 1w6 pro Beteiligtem

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln