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Würfeln? Du fängst wahrscheinlich falsch rum an.

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Eulenspiegel:
Bei 2W6 könnte man sie auch unterschiedlich färben: Der eine Würfel gibt dann wieder, ob man trifft. Der andere Würfel gibt die Höhe des Schadens an. Theoretisch könnte man dann gleichzeitig noch einen 3. Würfel werfen, der spezielle Ereignisse angibt.

Wulfhelm:

--- Zitat von: ArneBab am 21.04.2017 | 21:51 ---Über Zufallstabellen können wir da näher dran kommen: Wenn du eine Geschichte durch Zufallstabellen beschreibst, definierst du mit minimalem Aufschrieb ein riesiges Feld an möglichen Geschichten.
--- Ende Zitat ---
Wenn Du mit der (nach meinen Begriffen im Rollenspiel üblichen) herkömmlichen Methode von gegenseitiger Anregung durch die Teilnehmer keine besseren Geschichten produzieren kannst als mit dieser Affe-an-der-Schreibmaschine-Methode, kann ich nur einen beklagenswerten Mangel an Kreativität und Fantasie konstatieren...


--- Zitat ---Die Regeln legen fest, wie Situationen abgehandelt werden. Zusammen mit der Settingbeschreibung und den Charakterbeschreibungen wird dadurch ein weites Feld von Geschichten eröffnet.
--- Ende Zitat ---
Okay, hier zeigt sich relativ klar, warum ich hier gegen eine Wand rede. Was ich und fast alle Rollenspieler, mit denen ich offline zu tun habe auf der einen Seite und diverse Threadteilnehmer auf der anderen Seite jeweils unter Rollenspiel verstehen, ist inkompatibel.


--- Zitat ---Ohne ein Zufallselement gäbe es nur eine einzige Geschichte, und alle könnten im vorneherein wissen, was passiert.
--- Ende Zitat ---
Rollenspiel, bei dem ohne Zufallsgenerator nur eine Geschichte möglich ist? Ich weiß gar nicht, wie so etwas gehen soll. wtf?

Wenn ich spiele oder spielleite, entstehen Geschichten, die...
a.) nicht willkürlich von einem einzigen Teilnehmer festgelegt werden
b.) nicht in gemeinsamer Autorenschaft von allen Teilnehmern geschrieben werden
c.) nicht einfach zufällige Anreihungen von abwechselnd erzählten Ereignissen sind
... und zwar ohne, dass man dazu auch nur einmal einen Würfel rollen, eine Karte ziehen oder sonstige Zufallsgeneratoren bemühen muss.

bobibob bobsen:

--- Zitat ---Wenn Du mit der (nach meinen Begriffen im Rollenspiel üblichen) herkömmlichen Methode von gegenseitiger Anregung durch die Teilnehmer keine besseren Geschichten produzieren kannst als mit dieser Affe-an-der-Schreibmaschine-Methode, kann ich nur einen beklagenswerten Mangel an Kreativität und Fantasie konstatieren...
--- Ende Zitat ---

Oder man überträgt diese Aufgabe im gemeinsamen Konsens der SL. Was vollkommen Ok ist.

Wulfhelm:

--- Zitat von: bobibob bobsen am 24.04.2017 | 11:16 ---Oder man überträgt diese Aufgabe im gemeinsamen Konsens der SL. Was vollkommen Ok ist.
--- Ende Zitat ---
Was tun dann noch die nicht-SL-Spieler?

tartex:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 21.04.2017 | 21:58 ---Naja, bei typischen Geschichten vermute ich mal, dass der Autor nicht würfelt wie es weitergeht, sondern selber entscheidet. Trotzdem ist es spannend.

--- Ende Zitat ---

Es gibt aber unzählige Geschichten, vor allem in der Genre-Literatur, die mich dadurch langweilen, dass sie die zu erwartenden Pfade entlangtrampeln.

Deshalb bin ich unter anderem Rollenspieler, weil die Konflikt-Resolution mit Zufallsfaktor für mich öfters zu befriedigendem Ereignis führt, als es Bücher oder Filme tun.

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