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The Fast and the Furious 8 (a.k.a. Fate of the Furious)
alexandro:
Immer noch kein Thread dazu? Also dann...
Was soll ich sagen außer: genialer Film. Eine Filmreihe die eigentlich jeder schon abgeschrieben hatte, hatte sich mit ihrem fünften Teil dezent neu erfunden und sich seitdem konsistent mit jedem Film gesteigert. Das jüngste Werk setzt wieder einmal ein Benchmark dafür, was heutzutage in Actionfilmen möglich ist.
Man bekommt eine wunderbar hanebüchene Story, die als Vehikel (höhö) für sympathische und grell überzeichnete Actionhelden dient, die sich absolut atemberaubenden Stunts (sowohl in, wie auch außerhalb ihrer Fahrzeuge) in exotischen Locations liefern und dabei nie um einen coolen Spruch verlegen sind. Sollte man sich anschauen, solange er noch auf der großen Leinwand läuft (erfrischenderweise ohne 3D).
5 von 5 Zombie-Autos dafür.
BobMorane:
Vorab ich habe keinen der Filme gesehen. Die Streetracer Geschichte, die sie wohl in den ersten Teilen drin haben interessiert mich nicht so und die Trailer ab Teil 5 haben mich so gar nicht angemacht. Ich mag geile gut gemachte Action, wobei ich das höher, schneller weiter Ding manchmal eher störend finde. Wenn Helden Dinge abziehen, die jegliche Glaubwürdigkeit sprengen finde ich, wenn ich keine Begründung wie Superkräfte/Magie/Cyborg oder mythischer Kung Fu habe eher nervig.
Die Bond Serie kriegt das für mich in großen Teilen ganz gut hin, das es unwahrscheinlich aber doch irgendwie machbar ist.
Aber schön wenn Du Spaß hattest. Vielleicht muss ich mir ja doch mal einen geben.
Welchen empfiehlst Du denn?
Irian:
Ich fand ihn nichtmal horrormäßig schlecht, mäßig unterhaltsame Action, Plot ist (natürlich) Schrott, die Charaktere leiden an Over-the-Top-ism, einfach jenseits des Suspension-of-Disbelief für mich (wenn du einen Plot nur machen kannst, indem du deinen Bösewichtig quasi zu Gott erklärst, bist du wahrscheinlich ein schlechter Autor). Und ich bin auch kein Vin Diesel Fan, so dass mir auch dieses ganze "Oh mein Gott, er ist so toll, besser selbst als alle anderen Charaktere zusammen" nichts gibt, sondern mich eher langweilt. Wenn schon ein Film mit Gruppe als Protagonisten, denn nicht einen jenseits aller stellen. Entweder ein Protagonist oder mehrere, aber nicht ein Protagonist und viele halbe.
alexandro:
Ist halt ein Action-Film, d.h. er arbeitet mit Tropen. Wenn man einen Jackie-Chan-Film schaut, dann ist auch klar, dass er irgendwann krasse Martial Arts auspackt, egal ob das zur Rolle passt oder nicht (Trope: "All Chinese know kung-fu"). Ich denke, dass es die suspension of disbelief dehnt, aber nicht sprengt (zumindest wenn man die Filme in Reihenfolge schaut und mitverfolgt, wie die Kompetenzen der Protagonisten allmählich größer werden - schaut man gleich den letzten Film, könnte es evtll. zu kognitiver Dissonanz kommen). Ich denke auch nicht, dass Vin Diesel gegenüber den anderen zu Über wäre - sie haben ihm ganz gut Paroli geboten und er hat nur gewonnen, weil sie ihn nicht verletzen wollten.
@BobMorane: Teil 5 ist der definitive Einstiegspunkt für mich (besonders wenn man Heist-Filme mag). Holt sich viel aus der Kontinuität ab, also nicht wundern, wenn bestimmte Charaktere nicht vorgestellt werden - man kriegt aber trotzdem noch schnell genug mit, wer diese sind und was ihre Rolle im Film ist.
Kurna:
Ich erinnere mich noch, dass ich mich durch den ersten Teil ziemlich mühsam durchkämpfen musste. Den fand ich nicht sehr toll. (Im Gegensatz übrigens zum DVD-Kommentar von Regisseur Rob Cohen. Den habe ich mit großen Vergnügen und Interesse angeschaut. Der Mann versteht was vom Film und kann es auch vermitteln. Die eine Überfallszene mit den Autos war übrigens an eine Szene aus dem Western Stagecoach angelehnt. 8) )
Daher war ich dann erstmal raus aus der Serie. Beim Fünften bin ich dann aber wieder eingestiegen, weil ich gelesen hatte, dass er anders sein soll und das stimmt auch. Seitdem habe ich sie immer auf DVD geholt und es nicht bereut. Werde ich beim Neuen sicher auch wieder so machen.
Die Filme sind kein ganz großes Kino, aber durchaus unterhaltsam auf ihre Art. Und sie haben auch ein paar positive Eigenarten, wie zb ein wirklich ethnisch gemischter Hauptcast. Und sogar ein paar toughe Frauenrollen gibt es meist (Michelle Rodriguez, Gina Carano), auch wenn es natürlich trotzdem nicht unbedingt die feministische Filmschule ist. ;)
Unangenehme Eigenarten gibt es aber auch. Das salbungsvolle "Tischgebetschristentum" von Diesel und co finde ich eher nervig. ::)
Naja, mal schauen, was der achte Teil bringt. :)
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