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[Film] Pirates of the Carribean: Dead Men Tell No Tales
Hellstorm:
--- Zitat von: Lyonesse am 1.06.2017 | 11:40 ---Tja, beim teuersten Film aller Zeiten, mit flockigen 410 Millionen Dollar, erwartet man
halt eigentlich mehr als ein ''war ganz ok''. ;)
--- Ende Zitat ---
Es sei denn man unterstellt einen abnehmenden Grenznutzen bei Budget ;)
Chiungalla:
--- Zitat von: Lyonesse am 1.06.2017 | 11:40 ---Tja, beim teuersten Film aller Zeiten, mit flockigen 410 Millionen Dollar, erwartet man
halt eigentlich mehr als ein ''war ganz ok''. ;)
--- Ende Zitat ---
Wer ist denn in diesem speziellen Falle "man"? Oder möchtest Du einfach nur verallgemeinern was für Dich gilt? Erwartest Du wirklich abhängig vom Budget einen herausragenden Film? Auch noch wenn Du wirklich darüber nachdenkst, oder ist das nur Dein erster intuitiver Fehlschluss?
Meine Erwartungen an einen Film skalieren nicht mit dem Budget. Und ich halte auch nicht vernünftig da eine Beziehung herstellen zu wollen.
Außer es geht einem vor allem um Effekte. Aber die sind bei großen Blockbustern mittlerweile eh alle so gut, dass man damit kaum noch den Unterschied machen kann.
Ein gutes Drehbuch muss nicht teuer sein (gemessen an den Film-Budgets) und hat einen viel größeren Einfluß auf den Gesamteindruck des Films als alle special effects.
Wandler:
Ich finde schon, dass die Erwartungen grundsätzlich immer mit dem Budget skalieren, nur halt nicht bedingungslos.
Aber wenn ein Film teuer ist erwarte ich mir auf jedenfall, dass an irgendwas zu sehen. In erster Linie ist dies die Technik (Tolle Bilder, toller Sound) und dann die Besetzung (tolle Schauspieler - damit tolle schauspielerische Leistung) und dann ein halbwegs gutes Drehbuch (da "tolle" Autoren).
Wenn ein Film 400 Millionen gekostet hat, erwarte ich mir hier auf jedenfall, dass ich sehe, dass er nicht wie ein 40 Millionen Film aussieht oder ein 4 Millionen Film oder ein Film um 400.000.
Sonst stimme ich dir vollkommen zu, denn ob mir ein Film gefällt, lässt sich nicht am Budget festmachen. Ein kleines Filmprojekt um 40.000 Euro (oder sogar weniger) kann mich mehr bewegen und mir besser gefallen als ein 400 Millionen Film (Snatch, 10 Millionen - einer meiner absoluten Lieblingsfilme), Memento (5M), Donnie Darko (4.5m) Saw (1.2 Millionen), The Blair Witch Project (60.000), Primer (7.000$ und absolut genial).
Aber keiner dieser Filme sieht aus wie ein 40m/400m. Und nicht bei jedem wäre mit mehr Budget mehr rauszuholen gewesen (Snatch, Memento, Dogma, Saw, TBWP) aber bei Primer kann ich mir durchaus einen Hollywood Film mit 40-400 Millionen vorstellen, weil ich hier einfach das Drehbuch cool finde und die Musik, aber der war trotz seiner Qualität sicher nicht komplett ausgeschöpft.
Chiungalla:
Wenn mich jemand fragen würde, was ich für das beste Drehbuch der letzten Jahre halte, dann wäre meine Antwort glaube ich The Gamers 3 - Hands of Fate. >;D
Ich denke man sieht bei Pirates of the Carribbean 5 schon wo das Geld geblieben ist. Und das Drehbuch... naja, es ist die 4. Fortsetzung zu einem stand alone Film der auf einem Fahrgeschäft in Disneyland (oder war es Disneyworld) basierte. Drehbuchautoren liefern Bücher keine Wunder. >;D
Lyonesse:
--- Zitat von: Chiungalla am 1.06.2017 | 12:26 ---Ein gutes Drehbuch muss nicht teuer sein (gemessen an den Film-Budgets) und hat einen viel größeren Einfluß auf den Gesamteindruck des Films als alle special effects.
--- Ende Zitat ---
Du meinst so was wie interessante Charaktere, die in einem komplizierten Beziehungsgeflecht miteinander agieren?
Dann reicht es Game of Thrones zu schauen, da wird in der Hinsicht etwas geboten, was kein Blockbuster
leisten kann oder will.
Das Problem bei Pirates 5 war die generische Story, die aus den altbekannten Versatzstücken zusammen gebastelt wurde,
außerdem gab es keinen einzigen interessanten Charakter mehr, außer vielleicht der mysteriösen Hexe. Ich will jetzt nicht
so weit gehen, zu sagen, dass die alle langweilig waren, aber Henry Turner beispielsweise war da schon dicht dran, und auch Salazar
war keine Ausgeburt an Originalität, und selbst Sparrow war in dem Zustand nur noch eine völlige Karrikatur - jedenfalls waren die
mir alle völlig schnuppe (außer vielleicht Barbossa).
So wie heutzutage Blockbusterkino gemacht wird - zu mal beim fünften Film einer Kinoreihe - weiß man das aber und findet sich damit ab.
PS: Ja, Gamers 3 war gut, wobei ich immer noch eine große Schwäche für Gamers 2 habe.
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