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Genesys - Announcing a New Roleplaying Game Featuring the Narrative Dice System
JS:
Danke. Der Neukauf so vieler Würfelsets hätte mich auch das Interesse an Genesys verlieren lassen.
:)
Althalus:
--- Zitat ---ob sie fundiert
--- Ende Zitat ---
Wie genau geht "Magie" und "fundiert" zusammen? ~;D
Sie tun, was sie sollen, sind aber - auch ganz klar - nicht 100%ig vollständig. Es gibt inzwischen ein paar Varianten aus der Community, die z.B. weitere Wirkungen und Effekte enthalten. Es gibt sogar eine D&D-Zauber-Konvertierung.
Aber: es ist immer noch NDS, also sehr grobkörnig, wie auch die Kampfregeln, usw.
Damit sind aber auch verschiedene andere Magiearten narrativ darstellbar - in RoT sind z.B. Runenmagie und bardische Versmagie drin und beide brauchen keine neuen Regeln, sondern nur Erklärungen, was sie hauptsächlich tun. Finde ich grundsätzlich schonmal gut - erfordert aber klarerweise Abstriche bei der "Genauigkeit".
Überhaupt hat Genesys das selbe Leiden wie SW: Ohne die Community wär's mühsam. Es gibt zwar leider noch keinen so tollen Charaktergenerator wie den von OggDude, aber zumindest einen Online-Chargen, der das Bauen erleichtert. Es gibt ein PDF, in dem alle Talente aus Genesys, RoT und SW enthalten sind, usw. Nicht umsonst zeigt sich FFG in solchen Fällen extrem kulant in Punkto (c) - ansonsten tät wohl keiner ihr Zeug spielen. >;D
JS:
--- Zitat von: Althalus am 17.06.2018 | 08:36 ---Wie genau geht "Magie" und "fundiert" zusammen? ~;D
--- Ende Zitat ---
Wir sprechen hier doch von Regeln und konkreten Konzepten, nicht von metaphysischen Betrachtungen, oder?
"Tun, was sie sollen" ist mir doch zu allgemein, und bei "narrativ" in Bezug auf Magieregeln im Rahmen eines allgemeinen Regelwerks rieche ich sofort den 13A-Ansatz, der mir trotz meines Fanboytums zu 13A nicht gefällt: "Hier sind viele Regeln für Magie im Kampf, aber Magie außerhalb des Kampfes macht mal schön narrativ nach Laune."
Mit den Personenkampfregeln bei FFG SW kamen wir immer gut zurecht, die waren völlig ausreichend für unsere Wünsche und Ansprüche, ohne dabei zu sehr wischiwaschi zu sein. Wenn die Magieregeln in allen Magiebereichen in diesem Sinne funktionieren, ist das in Ordnung, aber ich sah beim Überlesen schon so manchen Hinweis à la "ist vergleichbar wie oder macht das so wie auf Seite X oder Y". Das klingt dann schon etwas nach hintangeklatscht.
Wenn das enorm facettenreiche Feld der Magie zu oberflächlich und/oder weitgehend narrativ abgehandelt wird, kommt es mEn in vielen Runden ständig zu Diskussionen und Problemen, was wann wie weshalb und in welcher Art möglich sein sollte/müßte/nicht dürfte.
Egal, denn das sind nur Vorabbetrachtungen ohne Praxishintergrund und damit bisher nur Mutmaßungen zu Genesys. Ich werde mir Genesys zulegen, weil ich das System bisher großartig fand - es ist für mich sogar eines der besten seit vielen Jahren -, und dann die Magieregeln einfach genau lesen und anwenden. Mal schauen, wohin das führt.
Ich werde dann berichten...
Althalus:
--- Zitat ---"Hier sind viele Regeln für Magie im Kampf, aber Magie außerhalb des Kampfes macht mal schön narrativ nach Laune."
--- Ende Zitat ---
Der Genesys-Ansatz ist eigentlich genau andersrum. "Hier sind Regeln wie man Zauber baut und wirkt. Und hier dann wie man das im Kampf macht." Grundsätzlich ändert sich ja tatsächlich nur wenig - der wichtigste Faktor wird in einem Kasten behandelt, nämlich wie man Zauber über längere Zeit aufrecht hält, wenn man grade keine Runden nutzt.
Was mir in RoT abgeht sind Beispiele, wie die unterschiedlichen Magieformen wirken/aussehen. Was unterscheidet den Runenmagier nun vom Zauberer? Was macht ein elfischer Wealdcaller im Vergleich dazu? Dazu findet sich leider nicht wirklich viel.
JS:
Hm, ok. Ich werde es mir morgen im Laufe des Tages kaufen.
Aber danke für die Hinweise, immerhin blicke ich jetzt ein wenig optimistischer auf die Universalregeln eines meiner Lieblingssysteme.
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