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Genesys - Announcing a New Roleplaying Game Featuring the Narrative Dice System

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Althalus:

--- Zitat ---Kann jemand eine Schätzung abgeben, wie viele Runden ein typischer "ernsthafter" Kampf in Genesys dauert (also durchaus gegen einen Endgegner oder Vergleichbares)?
--- Ende Zitat ---
Hängt vor allem davon ab, ob Minions, Rivals oder Nemesis beteiligt sind, und welches Tech-Level. In SW gehen Miniongruppen oder Einzelgegner sehr schnell unter, wenn Autofire oder Blast ins Spiel kommen.
In Fantasy-Settings kann das hingegen länger dauern, einfach weil die Waffen nicht soviel Schaden verursachen - dem muss man als SL eben Rechnung tragen.

Grundsätzlich ist eben umgekehrte Zugang zum Wurf zu beachten, d.h. aufgrund des Wurfes tun sich Möglichkeiten für Beschreibung/Handlung auf.
Ich hab derzeit wieder eine SW-Runde mit zwei Spielern, die das System vorher nicht kannten - und die haben die Mechaniken ganz schnell intus gehabt.
Gerade in Kämpfen wird nicht lange rumüberlegt - reichen die Adv. für einen Krit? Eine andere Quality? Bringt ein Boost was? Ansonsten halt Strain regenerieren. Wenn ein Spieler kreativer ist, überlegt er sich halt was, aber ich erzwinge das auch nicht.

Bei solchen Sachen wie Crafting ist das eher ein Thema - aber da hat man ja im Allgemeinen ohnehin Zeit dafür.

Greifenklaue:
Ich find es schon einfacher, als bei DragonAGE.

Erfolge geben immer +1 auf den Schaden

Krits lösen typischerweise eben solche aus oder man hat gerade aufgrund der Situation eine bessere Idee.

Bei Vorteilen ist es am kompliziertesten, evtl. löse ich eine Waffeneigenschaft aus (Mehrfachtreffer), es reicht für einen Crit oder es werden blaue Würfel weitergegeben (und wir sind soi diszipliniert, die schon zum Pool zu legen), entweder gezielt oder dem nächsten oder beides. Zu Beginn des Kampfes oft auch ein In Deckung gehen.

Achamanian:
Ich stehe vor dem echt komischen (aber gar nicht so seltenen ...) Problem, dass ich Genesys irgendwie gerne haben und spielen will, obwohl ich annehme, dass es mir nicht gefallen wird (oder ich zumindest keine Gruppe finde, mit der ich es gut spielen kann). Das Nachträgliche Auswerten von Würfeln finde ich dabei an sich kein solches Problem (das gefällt mir beim One Roll Engine ja durchaus), man muss halt nur das Gefühl haben, dass dann auch echt was rauskommt - bei normalen Fertigkeitsproben kann man das ja in den meisten Fällen gut steuern, weil man da als SL typischerweise selbst den Maßstab bestimmt, in dem die Probe abgelegt wird (und dann eben keine drei Schleichen-Proben von jedem fordert, um das Schloss bis zum Geheimgang zu durchqueren, sondern nur eine). Im Kampf ist der Maßstab hingegen viel reglementierter, und wenn sich da langwieriges Auswerten zu oft wiederholt, bevor der Kampf zu Ende ist, ist das schon eine ziemlich Bremse. Wobei mich am AGE-System ja letztendlich weniger gestört hat, dass es so lange dauert, und mehr, dass die Stunt-Optionen großteils entweder ziemlich "meh" sind (Gegner zurücktreiben) oder weitere Würfe erfordern (Entwaffnen) und dass es keine vernünftigen Optionen gibt, in die man einzelne übrige Stunt-Punkte fließen lassen kann. Das lässt sich m.E. schon alles auch besser designen, und vielleicht tut Genesys das ja ...

Wenn ich es richtig sehe, kann man seine Advantages im Zweifelsfall einfach dazu benutzen, Erschöpfung zu regenerieren oder Vorteilswürfel an den nächsten SC weiterzureichen? Das geht zumindest schon mal in eine gute Richtung, finde ich, dann kann man im Zweifelsfall immer darauf zurückgreifen, wenn man gerade nicht überlegen will, was sonst mit der jeweiligen Punktzahl ginge.

Wie Player-Facing ist das System eigentlich? Würfeln Gegner genauso wie SC? MIt der gleichen Art der Auswertung? Oder ist es so, dass man den relevanten Wert eines Gegners bei einer Widerstandsprobe einfach dem SC als negative Würfel in den Pool knallt? Wie verhält es sich in der Beziehung im Kampf?

Die ganzen begeisterten Rezensionen, die das System irgendwie als das illegitime gemeinsame Kind von Fate und GURPS darstellen, sorgen jedenfalls weiterhin für einen gewissen Reiz.

Na ja, wenn ich das Ding günstig auftreibe (hier will es nicht zufällig jemand loswerden ...?), dann werde ich es wohl zumindest mal zum Lesen kaufen.

JS:
Schau es dir einfach selbst an, was man alles mit den Symbolen bei SW im Personenkampf anstellen kann (siehe Anhang).
In meiner Runde sind aktuell sechs Spieler/innen. Die Kämpfe dauern trotzdem nicht lange, weil nun mal viel Schaden auf allen Seiten erzeugt wird. Etwas Zeit kosten i.d.R. nur das Verteilen vieler Symbole - oftmals bleibt bei einem Wurf ja gar keine Symbolmasse übrig - und das Auswerten des Wurfes an sich bis zum endgültigen Symbolergebnis. Letzteres wird durch Roll20 oder die Würfelapp automatisiert und fällt als Zeitfaktor weg.
Meine Spieler/innen sind nicht die regelfittesten, somit gehe ich davon aus, daß Regelkenner nach mehrere Kämpfen sehr schnell wissen, wofür sie ihre Symbole ausgeben können und möchten. Das spart weiter Zeit.
Aber ganz ohne Auswertung, Überlegung und Verteilung geht es eben nicht, denn immer nur Krits oder Erschöpfungsabbau ist nicht nur langweilig, sondern wird dem Kampfsystem auch nicht gerecht.
Gegner würfeln wie SC und werten ihre Würfe auch entsprechend aus.

[gelöscht durch Administrator]

Selis:
Dragon Age kenne ich bislang nur die Computer Spiele, wenn ich auch das RPG System im Regal stehen habe.

da unsere Runden (FFG Star Wars) nicht in Würfelorgien ausarten, die Kämpfe ebenfalls mehr sind als nur die Würfel rollen zu lassen, kann ich das schlecht bestimmen wie lang unsere Kämpfe technisch gesehen dauern, nicht lang soviel kann ich sagen aber bei uns wird geplänkelt und coole Aktionen unter zu Hilfenahme der Umweltbedingungen ausgedacht.

Ich kann aber nur bestätigen, das System ist fix, ziemlich flexibel und auch für Einsteiger schnell verständlich. Wie das mit den Genesys Würfeln so funktioniert hatten bislang alle Spieler ziemlich schnell drauf.

Was die "Gummipunkte" angeht, die gehen dauernd hin und her und dienen eigentlich weniger zur finalen Rettung eines Charakters wie in einem anderen Spiel. Ich finde nicht, das es sich rein auf der Meta Ebene abspielt, kann man so machen aber es geht auch schön narrativ, wie es eigentlich gedacht ist.

Die Talente und die Bonus die sie geben sind nat. wichtig aber das es kompliziert ist, halte ich für übertrieben. Man notiert sich eben, was es dazu gibt und das war es auch schon.
Man sollte als Spieler (und da muss ich mich an die eigene Nase fassen), sie sich einfach mal durchlesen und ggfs. auf einen Spickzettel (Cheatsheet) schreiben.

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