Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Gegenseitige Wirkungs-Beeinflussung verschiedener magischer Gegenstände
Alex:
Ich habe sowohl das Forum wie auch google bemüht, aber nur sehr wenig Hilfreiches zu folgendem Thema gefunden:
Wie kann man die Menge an getragenen magischen Gegenständen limitieren, in dem man die magischen Effekte der Artefakte sich gegenseitig beeinflussen lässt?
Das sollte nicht beim ersten Artefakt passieren, aber es sollte eine Mengen-Grenze geben, ab der das Tragen und/oder das Aktivieren eines magischen Gegenstands mit einem gewissen Risiko verbunden ist, bei dem es zu unvorhergesehenen magischen Beeinflussungen kommen kann.
Somit muss ich beim Spielleiten nicht mehr auf die Verteilung von magischen Gegenständen achten. Der Charakter kann Zugang zu einem großen Schatz haben und wird trotzdem durch diese Regel limitiert.
Bspw. bei D&D habe ich nur wenig Einschränkungen gefunden. Es gibt „räumliche“ Limitierungen (nur ein Paar magische Schuhe, ein Paar Handschuhe, ...) und attunement für stärke Gegenstände, aber das war`s (wenn ich nichts übersehen habe). Hilft mir jetzt nicht weiter, weil ein läppischer Ring mW genauso gewertet wird, wie der Super-Ring, attunement hin oder her.
Mein Vorschlag:
Es gibt einen Höchstwert an magischen Gegenständen, der nicht abhängig von der Menge, sondern von der Gesamtwirkung sind. Man kann bspw. fünf schwache magische Artefakte tragen, oder drei schwache und ein starkes, oder zwei starke ...
Je weiter man den Wert überschreitet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei Einsatz etwas Unvorhergesehenes (meist negatives für den Träger) passiert.
Dazu müsste man die magischen Gegenstände vielleicht noch in Kategorien von 1 bis 3 (leicht bis stark) einordnen. Die Kategorie hängt einerseits von der Wirkung ab, aber auch ob es ein temporärer oder ein dauerhaft wirksamer magischer Gegenstand ist.
Habt ihr Beispiele oder bessere Ideen?
Selganor [n/a]:
Asunder hat fuer das ganze "Living Gear" entsprechende Regelungen.
Ich komme hoffentlich heute nachmittag dazu was dazu zu schreiben.
KhornedBeef:
Dementoren.
Im Grunde war meine erste Idee die gleiche wie deine: Ab einer gewissen Konzentration wird man ein Pechmagnet. Das macht natürlich etwas Arbeit. Ein einfachere Mechanik wäre auch mentaler Stress, wenn das System das hergibt. Oder die Gegenstände wirken so realitätsverzerrend, dass man ständig Blicke in eine magische Paralleldimension bekommt und die Bilder verwechselt. Optional kannst du die Erklärung weglassen und nur schildern, wie der Träger immer wieder überlagerte Bilder sieht, Sich verändernde Gesichter und so, und später entscheiden ob die magischen Gegenstände ihn nicht einfach nur wahnsinnig machen :)
fivebucks:
Hört sich für mich nach aufwendiger Buchhaltung an. ;)
In Exalted hat jeder Gegenstand fixe Magiepunktekosten die den Pool des Charakters entsprechend vermindern.
Bildpunkt:
Da aufgrund deines Post wohl ein Low-Magic Szenario/ die nur spärliche Ausgabe von magischen Gegenständen für Dich ausscheidet, würde ich mir trotzdem die Mühe einer Buchhaltung und mir einen kreativen Spaß daraus machen sich die Wirkung der gegenseitigen Beeinflussung durch die Kombinatorik der ursprünglichen Wirkungen auszudenken.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln