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HBO - Confederate
Ludovico:
https://www.welt.de/kultur/article166903514/GOT-Nachfolger-beschert-HBO-einen-Shitstorm.html
Nach GoT muss ja was neues kommen bei HBO und was macht man da? Eine Serie darüber, wie es wäre, wenn die Südstaaten im Bürgerkrieg nicht verloren hätten.
Mal davon abgesehen, dass HBO schon aufgrund der Kritik vorab ein perfektes Marketing hat, werde ich mir die Serie mal anschauen. Hab ja leider schon Man in the High Castle verpasst.
Ich mag Alternative Geschichte.
6:
--- Zitat von: Ludovico am 22.07.2017 | 12:11 ---Ich mag Alternative Geschichte.
--- Ende Zitat ---
Dann könnte das was für Dich sein:
C.S.A.: The Confederate States of America
Das ist eine satirische Mockumentary von einer alternativen Welt in der die Südstaaten den Bürgerkrieg gewonnen haben.
Ludovico:
Davon hab ich auch heute gelesen. Sicher auch interessant.
Ich mag aber auch sehr den ernsten Kram.
Der Rote Baron:
--- Zitat von: Ludovico am 22.07.2017 | 12:11 ---https://www.welt.de/kultur/article166903514/GOT-Nachfolger-beschert-HBO-einen-Shitstorm.html
Nach GoT muss ja was neues kommen bei HBO und was macht man da? Eine Serie darüber, wie es wäre, wenn die Südstaaten im Bürgerkrieg nicht verloren hätten.
Mal davon abgesehen, dass HBO schon aufgrund der Kritik vorab ein perfektes Marketing hat, werde ich mir die Serie mal anschauen. Hab ja leider schon Man in the High Castle verpasst.
Ich mag Alternative Geschichte.
--- Ende Zitat ---
Ich auch.
Aber "Man in the High Castle" fand ich ziemlich langweilig. Gute Darsteller, prima Aussattung, aber cshon nach der dritten Folge konnte ich dem Ganzen nicht mehr viel angewinnen. Die Geschichte fesselt einfac nicht.
Der "Sturm im Wasserglas" über "Confederate" scheint mir sehr amerikanisch: Dass Nazi-Deutschland und das kaiserliche Japan die USA besetzten, erscheint völlig okay (die Amis sind dann ja die Öpfer - obgleich wohl genug auch kollaborieren, aber so what ..), ABER DASS AMERIKANER (selbst wenn es nur die Konföderierten sind) GEHT NATÜRLICH GAR NICHT! Sebst in einer TV-Serie, die noch niemand gesehne hat, weil sie noch gar nicht produziert wurde ... (Kopfschütteln)
Ich wäre da sehr dran interessiert. Klingt wie eine interessante "alternative Geschichte", insbesondere, wenn sie logisch weitergeführt wird. Ich würde z.B. denken, dass die Sklaverei es nicht über das Jahr 1917 + 10 Jahre geschaftt hätte. Spätestens mit der Oktoberevolution und dem dadurch entstehenden politischen Druck (wenn nicht schon früher) würde dieses System fallen und wohl von einer Art "Apartheid" abgelöst werden. Weit entfernt von Gleichheit, aber eben kein statisches Festschreiben de Status Quo.
Wulfhelm:
Kann man ja kombinieren. Man könnte z.B. eine Serie über ein "Südstaaten gewinnen"-Szenario machen, in dem (weil keine starken USA) Deutschland den 1. Weltkrieg gewinnt (oder zumindest gestärkt aus ihm hervorgeht) und eine fortschrittliche gesinnte Supermacht Deutsches Reich dann in den 20ern irgendwann sagt "okay, mit diesem rückständigen Sklavenhalterstaat räumen wir jetzt endlich mal auf".
Oder was anderes: WK1 läuft mehr oder minder wie gehabt, aber ohne amerikanischen Druck fehlt GB/F auch der Rückhalt, die "Weißen" zu stärken, und in Russland (und Deutschland/Osteuropa?) läuft die sozialistische Revolution richtig glatt. Und die sozialistischen Staaten unter Führung Russlands sind es dann, die in den 20ern den sklavenhaltenden Amis mal ordentlich in den Arsch treten.
Wird aber in einer amerikanischen Serie nichts, weil historische Axiome wie "Wir sind die Größten" und "Die sind die Bösen" niemals grundlegend in Frage gestellt werden.
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