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Warum läuft Splittermond besser als Myranor?

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teddypolly:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 18.08.2017 | 00:35 ---Während DSA hauptsächlich mit dem Setting Werbung macht und Fans anzieht, macht Splittermond hauptsächlich mit den Regeln Werbung und zieht Fans an. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, auf Aventurien mit den Splittermondregeln zu spielen.

--- Ende Zitat ---

Kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen nicht so ganz bestätigen. Klar sind einheitlichere und schneller zu händelnde Regeln durchaus ein Argument und so konnte ich auch schon ein paar Leute davon überzeugen Splittermond mal eine Chance zu geben, aber wenn ich den Eindruck habe meinem Gegenüber geht es darum, dann fallen mir auch noch andere Systeme ein mit durchaus einfacheren Regeln.

Was sich bisher auch als gutes "Anwerbemittel" erwiesen hat sind aber der "Welt-Band", aber vor allem auch der "Darkasdmyr-Band" und der "Feenwelt-Band". Von denen zu erzählen oder sie mal auszuleihen hat sich als guter Weg zu neuen Mitspielerinnen erwiesen.

Tyloniakles:
Splittermond bietet das beliebte Standard-"mitteleuropäische Fäntelalter" (+X) und ein mittelkomplexes Standalone-System, es spricht eine große Kundengruppe an (DSA-, Pathfinder-, D&D-Kunden).

Myranor wurde immer als "crazy" DSA-Spinoff empfunden und vermarktet. Damit steckt man im spießigeren Deutschland wohl leider eher in der Nische. Das obskure Magiesystem war auch immer eher ein Hindernis. Mit DSA 5-Myranor soll es wieder ein eigenes vollständiges Myranor-GRW geben, das ist viel wert!

Beide Spiele sind eigentlich "Reform-DSA", bei Myranor hat man für den deutschen Geschmack wohl zu sehr "exotisch überwürzt", dazu die verworrene Publikationsgeschichte (teilweise fiese Illustrationen der ersten Box!). Das Feeling von Myranor ist eher vergleichbar mit Earthdawn imho.

ArneBab:

--- Zitat von: teddypolly am 18.08.2017 | 12:31 ---Was sich bisher auch als gutes "Anwerbemittel" erwiesen hat sind aber der "Welt-Band", aber vor allem auch der "Darkasdmyr-Band" und der "Feenwelt-Band". Von denen zu erzählen oder sie mal auszuleihen hat sich als guter Weg zu neuen Mitspielerinnen erwiesen.

--- Ende Zitat ---
"Da gibt es so Feenwelt-Zeug" war eine der Sachen, die mich angesprochen haben. Ich spiele aktuell in einer Splittermond-Runde (das ist eins von 3 Systemen, die wir spielen).

YY:

--- Zitat von: JS am 18.08.2017 | 11:03 ---Das habe ich bei DSA (seit Vers. 3) nie anders erlebt, insofern frage ich mich nach wie vor, wie es zu obiger Aussage kam.

--- Ende Zitat ---

DSA3 und 4 waren regelseitig nie wirklich gelungen.
Da hat Splittermond von Anfang an einen wesentlich besseren Start hingelegt - ich behaupte einfach mal, auch aus den Erfahrungen mit DSA heraus.

Engor:
Muss allerdings sagen, dass Myranor mittlerweile einen 2. Blick verdient. Seit "Unter dem Sternenpfeiler" sind da wirklich einige tolle Sachen rausgekommen, z.B. die Kampagne "Wächter des Imperiums", die für DSA-Verhältnisse einen immensen Epik-Faktor hat oder "Das Lied des Lor", das beweist, dass auch mit felligen Spezies richtig gutes Wikinger-Flair aufkommen kann. Ähnliches gilt für das innovative Solo "Legatin des Bösen", in dem man innovativer Weise die Rolle einer Erzschurkin einnehmen darf, übrigens komplett regelfrei spielbar.
Ich hoffe sehr, dass Myranor unter DSA5 nach längerer Pause genau da wieder anknüpfen kann.

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