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Warum läuft Fantasy besser als jede anderes Genre?

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Greifenklause:

--- Zitat von: nobody@home am  1.09.2017 | 13:58 ---Für Winnetou gibt's ja dieser Tage Old Slayerhand...das dann natürlich auch gleich wieder mit Magie. ::) Von wegen "abergläubische" Indianer und so, nicht wahr, Herr May? >;D

Wobei mir gerade durch den Kopf geht, daß der Fantasy-Einfluß im Rollenspielbereich zumindest teilweise schlicht der Existenz von Klerikern, Heiltränken und so weiter schon ganz am Anfrang bei Uropa D&D geschuldet sein mag. Wenn ich rollenspielabenteuern will, dann will ich normalerweise ja eher nicht so wirklich, daß mein Charakter zum falschen Zeitpunkt tatsächlich verletzungsbedingt für eine subjektive Ewigkeit ausfällt oder nach seinen ersten drei Erlebnissen schon ebensoviele Gliedmaßen eingebüßt hat -- also, oder zumindest kann ich zu diesem Schluß recht schnell kommen, braucht mein Spiel natürlich auch irgendeine Art von "magischer" Schnellheilung, die ich den Spielercharakteren zukommen lassen kann, damit sie ihrerseits am Ball bleiben können, und die einfachste Methode, so etwas in ein Setting einzubauen, ist eben "richtige" Magie wie beim großen Vorbild auch schon.

--- Ende Zitat ---

A) McKoy-Gerät drüber halten sssd sssd und schon ist der Schädel kurz vor Exitus wieder verheilt.
B) "Tot? Egal, wir haben deine Daten noch im Beamer. Wir beamen dich einfach neu!" "..." "ja, im Grunde stirbt man eh bei jedem Beamvorgang und aufm Endpunkt wird nur ein identischer Klon geschaffen. Wusstest du das nicht? Ich dachte, das wäre allgemein bekannt!"
C) "So vorsichtig, das tut jetzt etwas weh: Ich habe hier Naniten, die heilen fast alles innerhalb eines angemessenen Zeitraums. Nur bitte nicht den Kopf verlieren. Dann müsste ich die Daten der Naniten mit einem Hochleistungsrechner auslesen und sie für 2 Wochen in die Regenerationskapsel stecken, das kostet unnötig Zeit.
Noch länger, wenn während ihres Todes eine Verwesung eingesetzt hat oder die wilden Hunde ihnen Körperteil entwendet haben. Da wird es dann seeeeehr experimentell.... sollte aber klappen.... mich haben sie auch mal aus meinem Schädel und etwas Rückenmarksflüssigkeit wiederbelebt und ihihich haaaaabe auch keine Differences in mia Vita feststellen kunt, all normal SCHEIßE"

YY:

--- Zitat von: Greifenklause am  1.09.2017 | 13:31 ---@YYGenau das habe ich doch ausdrücken wollen.

--- Ende Zitat ---

Aber was sagt uns das?
Dass Fantasy besser läuft, weil Leute eher bereit sind, Fantasy mit ungeeigneten Regelwerken zu spielen als SF?  :)



--- Zitat von: Greifenklause am  1.09.2017 | 14:36 ---B) "Tot? Egal, wir haben deine Daten noch im Beamer. Wir beamen dich einfach neu!" "..." "ja, im Grunde stirbt man eh bei jedem Beamvorgang und aufm Endpunkt wird nur ein identischer Klon geschaffen. Wusstest du das nicht? Ich dachte, das wäre allgemein bekannt!"

--- Ende Zitat ---

Hätten die doch damals nur genug Geld für die blöde Shuttleszene gehabt...  :P :)

nobody@home:
@Greifenklause: Auch wenn ich persönlich Star Trek rein von den in den klassischen Serien behandelten Themen her zehnmal eher als halbwegs "erwachsene" Science Fiction einstufen würde als irgendeine Actionreißer-Familiensaga über gegen pöhse Imperien kämpfende Schwertmagiermönche IIIIMMMM WEEELLLLTALL!!1!...über die peinliche Frage, was denn nun Treknobabbel genau vom alle Probleme lösenden Zauberritual der Woche a la Wunschpunsch unterscheidet, breiten wir vielleicht doch lieber den Mantel des höflichen Schweigens. ;)

Maarzan:

--- Zitat von: nobody@home am  2.09.2017 | 09:52 ---...über die peinliche Frage, was denn nun Treknobabbel genau vom alle Probleme lösenden Zauberritual der Woche a la Wunschpunsch unterscheidet, breiten wir vielleicht doch lieber den Mantel des höflichen Schweigens. ;)

--- Ende Zitat ---

Da liegt der Unterschied nicht zwischen SF und Fantasy sondern zwischen Systemen/Designprinzipien mit die Lösung "kreativ" herbeifabulierendem "Wünschdirwas" auf der einen Seite und "uncoolen" "einengenden" Regeln, welche eben die Rahmenbedingungen vorher feststecken innerhalb derer Problemlöser dann agieren müssen, auf der anderen.

Kaskantor:
Also ich bin gerade dabei mein komplettes Hobbyleben von Fantasy auf SiFi zu wechseln. Statt GoT schaue ich The Expanse und alles mögliche an Star Trek zur Vorbereitung aufs Rollenspiel. Statt Elder Scrolls Online wird ab dem 6. September Destiniy 2 gespielt und unsere langjährige DnD Runde ist komplett auf Eis gelegt und wird von nun an auf Star Trek und Infinity im Wechsel stattfinden:).
Es wurde doch prognostiziert, dass dieses Jahr und wohl auch nächstes Jahr SiFi in der Spieleindustrie mehr an Gewicht erhalten wird.
Lustigerweise bin ich Ende der 80er ins Rollenspiel eingestiegen. War es DSA? Nein, bis heute nie gespielt. War es DnD? Nein, habe ich erst richtig so 2001-2003 angefangen. Groß geworden bin ich mit Shadowrun, Star Wars, Cyberpunk, Mechwarrior und später dann relativ viel OWoD.
Dann mit Anfang DnD gab es bis heute auch fast nichts anderes mehr. Mein größtes Problem waren dabei weniger die Regeln, sondern die Beschreibungen der Settings während des Spielens. Auch jetzt gerade habe ich etwas mehr Probleme SiFi aus dem englischen zu übersetzen als Fantasy. Das mag aber eventuell daran liegen, dass ich die letzten Jahre viel DnD gelesen habe und das einfach gewöhnt bin. Der klasssiche Fantasydungeon ist meiner M. nach einfacher darzustellen als das fremdartige Raumschiff. Weltraumanomalien sind für mich schwerer darzustellen als magische Rituale. In einer Fantasywelt wie DnD kommt mir für gewöhnlich auch niemand mit physikalischen Gesetzen daher, in SiFi kann mir das schon eher passieren.
Auf was will ich also hinaus? MMn ist Fantasy spielen einfach bequemer als SiFi und deswegen hat es die Nase vorn.
Ich jedenfalls gehe jetzt gegen die Beqeumlichkeit vor und versuche bei mir mit SiFi nochmal komplett von vorne zu beginnen. Und da wir als Gruppe eh gerade komplett im Umbruch sind, wird statt dem heimischen Tisch Roll20 benutzt und um meinen Momitor ringen IPad, MacBook, Mäuse und Tastaturen, was das Zeug hält:).

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