Das Tanelorn spielt > [Cthulhu] Spawn of Azathoth
[SoA] Smalltalk
Joran:
Das ist ein weiterer interessanter und praxisrelevanter Aspekt, den Du da ansprichst: die Übernahme der Kontrolle über SCs durch den SL.
Dieser Regelmechanismus stößt ja auf ein geteiltes Echo (siehe beispielsweise diesen Thread bei der dLG: https://www.deutschelovecraftgesellschaft.de/forum/viewtopic.php?f=20&t=3465).
Auch wenn ich selbst in dem vorstehend verlinkten Thread geschrieben habe, dass die Übernahme für mich nicht immer, aber doch grundsätzlich ein No-Go ist, könnte ich hier damit problemlos leben. Es kommt immer auf die Art und Weise (respektvoller Umgang mit der "Schöpfung" eines Mitspielers, denn mehr hat er ja nicht) und die Umstände (handelt es sich um einen lange Jahre gespielten SC, der dem Spieler ans Herz gewachsen ist, den er sehr detailliert ausgearbeitet hat und intensiv spielt oder um einen "Wegwerfcharakter", der erst kurz im Einsatz ist?) an. Außerdem habe ich den damaligen Post aus meiner Sicht als SL und aufgrund meiner Erfahrungen in dieser Funktion geschildert. Als Spieler gehe ich selbst vermutlicher gelassener damit um, als ich es umgekehrt meinen Spielern zugetraut habe, wenn ich selbst SL war. Meine vorsichtigen Versuche als SL in diese Richtung führten immer zu negativen Ergebnissen. Darum bin ich da sehr zurückhaltend geworden.
Der Läuterer:
--- Zitat von: Joran am 13.02.2018 | 17:40 ---Eigentlich müssten wir vor einem Post, in dem wir das Seelenleben unseres SCs schildern, wissen, ob ihn etwas schockiert oder es ihn nicht weiter berührt, oder? Bei Clive hatte ich das Problem nicht, weil er sich über alles und jeden Gedanken gemacht hat und ihn eigentlich alles berührte. Anton ist eher abgestumpft, was Gewalt angeht. Da lehne ich mich dann vielleicht etwas (zu) weit aus dem Fenster, wenn ich schreibe, was ihn alles kalt lässt.
--- Ende Zitat ---
Ich gehe hier mal davon aus, dass Ihr alle geistig gesund seid.
Ein Char mit MA 40 ist momentan ebenso fit wie einer mit MA 80.
Aber der mit MA 40 hat in seinem bisherigen Leben sicher mehr gelitten und ist anfälliger für seelische Nackenschläge. So interpretiere ich das zumindest.
--- Zitat von: Joran am 13.02.2018 | 17:40 ---Unterstellt, die Verletzungen des Autofahrers sollen Auslöser der gS-Probe sein (was vermutlich garnicht der Fall ist; ich erwarte eigentlich, dass noch etwas ganz anderes kommt), spielt es dann eigentlich eine Rolle, dass Anton sich in dieser aktuellen Situation sehr wohl fühlt? Oder anders gefragt, muss/kann man manchmal die Ereignisse, die eine gS-Probe auslösen, individuell nach den Charakterzügen eines SCs festlegen? Beispiel: Körperliche Verletzung infolge von Gewalteinwirkung lassen Anton eher ungerührt; dafür könnte er anfälliger für Ereignisse sein, die seinen Verstand überfordern (z.B. die hier von Agathe wahrgenommene Rückbildung von Schäden / Zeitverlangsamung)?
--- Ende Zitat ---
Boah. Das ist mal 'ne Frage.
Ich regele das nach den Werten. Ihr dürft das aber gerne so ausspielen, wie Ihr es möchtet.
Und Nachverhandlungen sind immer möglich.
Der Läuterer:
Prinzipiell gibt es drei Verhaltensweisen, die in so einem Fall in Frage kommen.
Flucht - Erstarrung - Angriff
Im Zweifelsfall lege ich das fest. Aber nur das. Weiter greife ich nicht ein.
Was Ihr als Spieler dann daraus macht, ist wiederum Eure Sache.
Ich denke mal, dass das okay so ist.
Joran:
Klar, okay!
Der Läuterer:
Kurze Frage in die Runde.
Wäre das so für Euch auch annehmbar?
Wenn ja, dann packe ich das unter Regelwerk mit hinein.
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