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Welches Regelwerk für 3D-Dungeoncrawl?

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DaveInc:
Das hört sich nach einem klaren Fall für D&D5 oder OSR wie DCC an ...

Der Nârr:
Ich glaube da macht mit den üblichen Verdächtigen erstmal nichts verkehrt, also OSR, D&D 4 und 5, Torchbearer, Dungeon Crawl Classics, Hackmaster, Dungeonslayers, Dungeon World. Die sind schon oder werden alle noch mal genannt werden abhängig von den persönlichen Präferenzen (jeder Systemsuche-Thread birgt die Gefahr, dass jeder erstmal sein Lieblingssystem nennt). Tendentiell können aber auch viele andere Spiele das Geforderte. Aktuell gibt es z.B. auch Old-School-Varianten für GURPS (Dungeon Fantasy) oder Runequest (Classic Fantasy).

Wie zügig sollen denn Charaktere gebaut werden können? In OSR-Spielen geht das in ein paar Minuten, auch als Anfänger, weil du oft nur eine Entscheidung treffen musst ("welche Klasse spiele ich") und der Rest ausgewürfelt wird. Savage Worlds, das auch echt alles für Dungeons hat, hat diese typische Spanne: Wenige Minuten, wenn man das System kennt und weiß, was man möchte... wenn man nicht weiß, was man spielen möchte und dazu das System schlecht kennt, kann es auch 1-2 Stunden dauern (persönlicher Erfahrungswert). skorn schreibt oben, D&D 4 hätte keine schnelle Charaktererschaffung, ich habe sie schon recht schnell in Erinnerung, was nun? Sind halt oft subjektive Erfahrungswerte und jeder empfindet was anderes als schnell.

Wie stehst du zu Charaktersterblichkeit? Und soll es Hack'n Slay werden, also sollen die Spieler sich durch die Gegner schnetzeln oder eher vor jedem Kampf bibbern und versuchen, ihm auszuweichen?

skorn:

--- Zitat ---D&D 4 hätte keine schnelle Charaktererschaffung, ich habe sie schon recht schnell in Erinnerung, was nun? Sind halt oft subjektive Erfahrungswerte und jeder empfindet was anderes als schnell.
--- Ende Zitat ---

Ist natürlich auch immer eine Frage was man als schnell erachtet.

Hellcat:

--- Zitat ---Wie stehst du zu Charaktersterblichkeit? Und soll es Hack'n Slay werden, also sollen die Spieler sich durch die Gegner schnetzeln oder eher vor jedem Kampf bibbern und versuchen, ihm auszuweichen?
--- Ende Zitat ---
Ich hatte da tatsächlich eher an Hack'n Slay gedacht, wobei ich da durchaus den Anspruch hätte, dass die Kämpfe eine taktische Komponente haben sollten. Charaktere sollten auch sterben können, da bin ich eher ein Freund von "dumme Aktionen sollten auch Konsequenzen haben". Wer also alleine in einen Raum voller ebenbürtiger Monster rennt sollte da nur schwer wieder lebend rauskommen.


--- Zitat ---Wie zügig sollen denn Charaktere gebaut werden können?
--- Ende Zitat ---

Da wäre meine Erwartung schon, dass man nicht länger als 30 Minuten dran sitzt, wenn man jemanden dabei hat, der das System halbwegs kennt. Das man die ersten Male länger braucht ist natürlich klar...

Kurzes Wort zu D&D: mit D&D 4 und 5 hab ich keine Erfahrung, aber ich hab lange Jahre D&D 3 sowie Pathfinder gespielt. Da hat mich das Regelwerk für die Battlemaps aber nie so wirklich überzeugt, sonst wäre das auch mein erster Favorit gewesen. Außerdem hat mir da (selbst mit Erfahrung) die Charaktererstellugn zu lange gedauert, weil man sich da immer durch einen Wust von Feats wühlen musste.

DaveInc:

--- Zitat von: Hellcat am  7.09.2017 | 13:30 ---Kurzes Wort zu D&D: mit D&D 4 und 5 hab ich keine Erfahrung, aber ich hab lange Jahre D&D 3 sowie Pathfinder gespielt. Da hat mich das Regelwerk für die Battlemaps aber nie so wirklich überzeugt, sonst wäre das auch mein erster Favorit gewesen. Außerdem hat mir da (selbst mit Erfahrung) die Charaktererstellugn zu lange gedauert, weil man sich da immer durch einen Wust von Feats wühlen musste.

--- Ende Zitat ---

D&D5 kann man nicht mit 3(.5) vergleichen, natürlich kann man immer was optimieren und auch mal nen Tag mit der Charaktererschaffung verbringen, wenn man aber im System drin ist und nicht darauf aus ist, auch die letzte Min-Max-Synergie zu haben, ist ein Charakter in 15-30 Minuten erstellt.

DCC bringt übrigens ein eher Wargaming-Orientiertes Battlemap Konzept mit (Bewegung frei in Inch messen), habe ich für mich aber immer auf die Standard Felder "runtergedummt", da einfacher und schneller. D&D5 hingegen hat ganz brauchbare optionale Regeln für Battlemaps, namentlich Facing, Hexfelder und Flanking - ist also ganz gut auf einer taktischen Ebene nach Wunsch skalierbar.

Mein Tipp: Leih dir mal ein D&D5 Regelwerk aus, mit der Deathsave Mechanik sind die Charaktere auch nicht so sterblich wie in 3.5. DCC ... naja, da wird RAW ziemlich viel gestorben ^^

Interessant finde ich die Erwähnung von Dungeon World und Dungeonslayer ... Beides tolle Einsteigersysteme, aber ich würde da eher nicht zu greifen ... da könnte man dann imho auch gleich zu BtW greifen ... aber gut, Jedem das Seine.

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