Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Die nächste Story Line
fivebucks:
Computerrollenspiele...
Ich weiß debattiert wird Pen & Paper.
Aber hey;
Die haben die selben Wurzeln.
Und je nachdem werden mit Larp die drei zu einer neuen Synthese.
Im Cyberspace.
Wie in den Dreampark - Romanen.
::)
Koruun:
--- Zitat von: jom am 27.10.2020 | 10:10 ---Die Hoffnung, daß andere Kulturen das Hobby so "umarmen" wie die westliche ist eine vergebene. Dieses Hobby ist typisch westlich und wird deshalb auch hier entwickelt und gespielt. Um es in anderen Kulturen attraktiv zu machen, müßten diese erst westliche Verhaltensmuster "umarmen" und kopieren und das wird wohl bis auf weiteres nicht passieren.
Es in andere nichtwestliche Märkte zu tragen, erfordert nicht nur ein massives Marketing, sondern auch ein Umschreiben bestimmter inkompatibler Konzepte um es diesen Märkten anzupassen. Das kann sich zu einem teuren fianziellen und PR-Disaster entwickeln.
--- Ende Zitat ---
Nur um den Gedanken hier besser zu verstehen in der Hoffnung meinen Horizont zu erweitern:
Was macht deiner Ansicht nach Rollenspiel kompatibel mit der westlichen Kultur und was macht es inkompatibel mit anderen Kulturen?
Welche anzupassenden Konzepte und welche westlichen Verhaltensmuster meinst du?
tartex:
--- Zitat von: Sashael am 27.10.2020 | 15:00 ---Das läuft gerade im Orient einfach teils komplett anders. Und vieles davon ist für die Entwicklung eines zeitaufwändigen Hobbys abträglich.
--- Ende Zitat ---
Welche Erfahrungen hast du denn mit Spielern aus der Region gesammelt?
Das Thema gehört wohl ausgegliedert.
ChaosZ:
Das Ziel dürften auch wohl eher in der weißen Welt lebende Poc sein. Diese haben nicht die Schwierigkeiten von Dorfbewohnern im Amazonas, Himalaja, Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika. In RPGs gibt es aber extrem viele stereotypische Adaptionen weltlicher Kulturen geschrieben und aus der Sicht von Weißen.
Sashael:
--- Zitat von: tartex am 27.10.2020 | 15:30 ---Welche Erfahrungen hast du denn mit Spielern aus der Region gesammelt?
--- Ende Zitat ---
In Syrien gelebt, mehrere türkische und arabische Bekannte in Deutschland gehabt. Was ich festgestellt habe, ist dass sehr oft ein Hobby anscheinend in irgendeiner Form die Billigung der Familie haben muss, damit die das weiter verfolgen, so wie Computerspiele, die im Gegensatz zu P&P-Rollenspielen unleugbarer Mainstream sind.
Oder wenn sie einen "deutschen" Grad von Individualismus erreicht haben und sich von ihren Familien mehr abnabeln. Viele Freizeitaktivitäten finden/fanden neben der Familie statt, was ich im räumlichen Sinn meine. Und Rollenspiel, während der Rest der Familie am Nebentisch sitzt, wäre selbst für mich als erwachsenem Deutschen etwas ... merkwürdig.
Auch gab es teilweise Bedenken im Bereich Religion, da man im Rollenspiel fremde Götter "anbetet" und gerade in muslimischen Gesellschaften die Religion noch eine deutlich stärkere Rolle hat als bei westlich geprägten Menschen, auch bei den Jugendlichen.
Alles kleine Faktoren, die in der Gesamtheit zu einer geringeren ... Neugier auf das Hobby geführt haben.
Da ist in Deutschland das soziale Milieu noch gar nicht berücksichtigt.
Trotzdem ist das alles natürlich als anekdotisch zu werten. Aber eine sozialwissenschaftliche Forschung dazu würde mich auch sehr interessieren. :)
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