Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Die nächste Story Line
Waldviech:
--- Zitat ---Klingt nach Sascha Vykos.
--- Ende Zitat ---
Ein bisschen schon - nur halt ohne Blutsaufen :). Allerdings hatte ich eher an den Film hier gedacht (da wechselt Frankenstein zwar nicht selber das Geschlecht, hühnert aber im Bereich "Transgender" herum):
https://de.wikipedia.org/wiki/Frankenstein_schuf_ein_Weib
Das dürfte stilistisch recht gut zu Ravenloft passen, zumal Mordenheim (für mich) ohnehin immer mehr vom Hammer-Frankenstein als vom Universal-Frankenstein hatte. Bei Universal waren die vorkommenden Frankensteins ja meist doch eher Sympathieträger, während Hammers Dr. Frankenstein Peter Cushing als Frankenstein meistens weit kälter agierte und in einigen Filmen sogar die deutlich bösere Gestalt war als die zahlreichen "Monster", die er erschuf.
Edit:
Genau genommen ist der oben verlinkte Film sogar der einzige in dem Peter Cushings Frankenstein einigermaßen nett wirkt. In allen anderen ist er ein perfider Verbrecher, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, wenn es seinen Zwecken dient.
Althalus:
--- Zitat von: Mhyr am 24.02.2021 | 10:31 ---Ich kenn mich halt so gar nicht mit der Spielwelt aus, aber für mich ist wahrer Horror oder Schauergeschichten halt eher so FSK 16 oder min. FSK 12, aber nicht drunter. Und obwohl ich Scooby-Doo echt mag und viele nette Erinnerungen daran knüpfe, ist für mich ein Horror Setting was anderes. Scooby sehe ich viel mehr im generischeren D&D...
--- Ende Zitat ---
Ich kenne von Ravenloft nur die alten Romane, aber für mich ist das einfach Hammer Productions Grusel auf D&D. Und vor denen fürchtet sich heute vielleicht noch ein 4jähriger, wenn er sie abends im Dunkeln schauen muss...
Weshalb ich das Setting auch extrem langweilig finde - den optischen Reiz der Filme kann man halt nicht erzählerisch wiedergeben (und viel mehr haben die Teile nicht zu bieten).
Waldviech:
--- Zitat ---aber für mich ist das einfach Hammer Productions Grusel auf D&D.
--- Ende Zitat ---
Nicht nur für Dich. Das ist mit Ansage die komplette Design-Prämisse. Wobei....eigentlich auch nicht so ganz. Die Ravenloft-Autoren sind immer damit hausieren gegangen, dass sie sich an den Universal-Klassikern orientiert haben. Und die sind tatsächlich sogar harmloser als die Hammer-Streifen, die ja wenigstens noch Blut (in Farbe!) und nicht wenige sexuelle Inhalte hatten. Letztere würde ich in Ravenloft allerdings nicht erwarten. Eine Carmilla-Domäne mit leicht bekleideten Vampirinnen in einem Mädchen-Internat hätte zwar was, wäre aber für D&D wahrscheinlich auch schon wieder zu kontrovers.
--- Zitat ---den optischen Reiz der Filme kann man halt nicht erzählerisch wiedergeben
--- Ende Zitat ---
Sagen wir mal so: nicht jeder kann das. Wenn der SL ein guter Erzähler ist und sich die Spieler auf Kopfkino einlassen, kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass das Ganze hervorragend funktioniert.
Althalus:
--- Zitat von: Waldviech am 24.02.2021 | 12:12 ---Sagen wir mal so: nicht jeder kann das. Wenn der SL ein guter Erzähler ist und sich die Spieler auf Kopfkino einlassen, kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass das Ganze hervorragend funktioniert.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß nicht - die Stilmittel sind halt doch sehr verschieden. Wenn Draculas Augen mit einem Lichtbalken ausgeleuchtet werden, wirkt das eben anders, als wenn ich das beschreibe. Gerade die Beleuchtung war ja ein wesentliches Stilmittel (und ersetzt viel von dem, was heute CGI macht), und das geht erzählerisch IMHO halt einfach unter.
Nebel & Kulissen sind wiederum kein Problem.
--- Zitat ---Eine Carmilla-Domäne mit leicht bekleideten Vampirinnen in einem Mädchen-Internat hätte zwar was, wäre aber für D&D wahrscheinlich auch schon wieder zu kontrovers.
--- Ende Zitat ---
Wobei das eben die späteren 70er Produktionen sind. Da war das der Zeitgeist. Die älteren Filme haben davon eher wenig.
Waldviech:
Das ist allerdings korrekt. Die früheren Hammerstreifen waren um Einiges braver als die aus der späteren Exploitation-Phase. "Härter" als das Universalzeugs waren sie allerdings dennoch - was aber zugegebenermaßen aus heutiger Perspektive auch nicht wirklich schwer und noch immer reichlich "zahm" ist.
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