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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Koruun:
Ich finde diesen Tolkienhörigen-Dogmatismus über einen Dude dessen Weltbild sich vor mittlerweile über hundert Jahren gebildet hat bezeichnend, wenn er von Leuten kommt die über 40, weiß, hetero, ohne Behinderung und cis sind - sprich Menschen, die nie strukturelle Diskrimierung erfahren haben (die paar Sprüche die ihr euch über euer Nerdsein oder über Almans anhören musstet sind halt auch nicht strukturell, sondern bloß hier und da ein paar gemeine Worte). Und irgendwas sagt mir dabei, dass sich hier nicht so sehr dafür eingesetzt worden wäre das Werk buchstabengetreu umzusetzen, wenn die Rollen andersrum gesetzt wären: die Schwarzen als die Protagonisten und Träger der Gene die nicht vermischt werden dürfen mit "dem Fremden" auf der einen, die Weißen als hirnlose Barbaren die ihre minderen Gene ausbreiten wollen auf der anderen Seite. Und am Ende, nach dem Sieg über Sauron, hätten Sams Kinder endlich wieder die dichtesten Afro-Locken, die seit so langer Zeit nicht mehr im Auenland gesehen worden waren weil das race-mixing nun endlich ein Ende hat.

Trifft hier auch zu auf manchen:

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caranfang:
 :dftt:

Arldwulf:

--- Zitat von: caranfang am 20.09.2022 | 09:11 ---Zur Hautfarbe: Farbige waren in mittelalterlichen Europa, welches die Grundlage für Mittelerde ist, extrem selten. Der Anteil Farbiger in der europäischen Gesellschaft hat erst durch Kolonialismus aber erst recht durch die massiv gestiegene Mobilität zugenommen. Deshalb dürfen Charktere, deren Aussehen sich von den der restlichen Mitglieder unterscheidet, keine Hintergrund- oder Nebencharaktere sein, sondern müssten Hauptcharaktere sein, damit dieser unterschied erklärt werden kann. Mittelerde (oder so ziemlich jede andere Fantasy-Welt) ist schließlich nicht das moderne Europa (oder Nordamerika), sondern basiert auf dem frühmittelalterlichen Europa.

--- Ende Zitat ---

Mhh, im Frühmittelalterlichen Europa (welches zugegebenermaßen schon ein paar hunderte Jahre umfasst) gab es Ostasiaten im heutigen Österreich, Leute aus dem heutigen Polen lebten im heutigen Nordafrika, Wikinger auf Sizilien, Griechen in Indien und praktisch sämtliche bekannten Völker hatten in oder direkt vor diesen Jahrhunderten massive Wanderungsbewegungen überstanden.

Vieles davon sollte sich bald schon vermischen und dann im Hoch- und Spätmittelalter zu einem wesentlich homogeneren Aussehen werden, aber zu jener Zeit war "bunter Haufen" wohl eine passende Bezeichnung für die meisten Völker.

Man darf halt auch nicht annehmen das vor 1500 Jahren alle in Italien wie Italiener aussahen. Wir tun dies nur aus Gewohnheit und heutiger Perspektive, weil sich die damaligen Unterschiede und Wanderungsbewegungen längst "verwachsen" haben.

Mr. Ohnesorge:
Könnt ihr das Thema nicht bitte endlich mal ruhen lassen?  |:((

Arldwulf:
Ja, sorry.

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