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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Issi:

--- Zitat von: Outsider am  4.10.2022 | 15:35 ---Ich ziehe da etwas positives draus. Die Erwartungshaltung ist weg und ich kann die Bilder genießen.

Alles andere verkommt zur Nebensächlichkeit und wird ein Stück weit beliebig.

--- Ende Zitat ---
A la " Egal was passiert, Hauptsache es sieht gut aus?"  :think:

Hätte sicher was Entspannendes. Wenn man dazu noch die Dialoge ausschalten könnte, und stattdessen nur noch die Musik im Hintergrund hört, bin ich dabei.... ~;D

Zed:
Tolkien stellt seine Welt ja nicht nur gut und böse dar.

Die Elben sind bereit, sich den Göttern entgegenzustellen, und einen Eid zu schwören, der durch nichts gebrochen werden kann - und wenn die Kosten auch noch so hoch und unmenschlich sind, ihn weiter zu verfolgen.

Die Elben - „die Guten“  - sind also auch in Tolkiens Darstellung nicht durchweg gut.

„Die Bösen“ werden von Tolkien zwar sehr viel seltener „gut“ dargestellt als er „die Guten“ böse dastehen lässt, aber immerhin: Gollum, korrumpiert durch den Ring, den er aufgrund seiner Gier durch einen Mord an sich gebracht hat, ist auf seinem Weg mit Sam und Frodo doch auch hilfreich - zumindest bringt er sie nicht um, als er die Chance dazu hatte.

Die Menschen (außer „die Edlen“) entschieden sich mal so, mal so. Und selbst „die Edlen“ - die Numenorer - waren nicht dagegen gefeit, den Weg des Richtigen zu verlassen.

Des „Orkproblems“ schien Tolkien sich bewusst zu sein, und seine Workaround war, uns einfach keinen guten Ork zu zeigen. Was nicht ausschließt, dass sie nicht die Kapazität hätten, sich von ihrer Prägung zu lösen.

Sollte die Serie den Weg eines „guten Orks“ zeigen, so müsste es in kleiner Zahl oder während einer Geheimoperation geschehen, um einigermaßen mit der Überlieferung zusammen zu passen: Denn von einem größeren, bekehrten Orkclan hätte die Welt sicher gehört…

Outsider:

--- Zitat von: Issi am  4.10.2022 | 16:01 ---A la " Egal was passiert, Hauptsache es sieht gut aus?"  :think:

Hätte sicher was Entspannendes. Wenn man dazu noch die Dialoge ausschalten könnte, und stattdessen nur noch die Musik im Hintergrund hört, bin ich dabei.... ~;D

--- Ende Zitat ---

Das wäre zumindest das was ich als Inspiration heraus aus der Serie mit an den Spieltisch nehmen würde.

Den Plot jätten meine meisten Gruppen mir so nicht abgenommen.

Und ja, eine "Mittelerde von Oben" Doku bei der man einfach nur mit Liebe zum Detail erschaffene Landschaften hat, untermalt mit entsprechender Musik!

Das wärs.

Issi:
@
Zed
Denke das "Orkproblem" ist in Wirklichkeit ein "Weltenbau- Problem" das entsteht, wenn man einer Märchenwelt eine Art "Evolution" verpasst.

Die Idee von bösen Untoten in GoT lässt sich vermutlich besser verkaufen, als das von Monstern aus Fleisch und Blut.

Auch wenn das Blut schwarz ist, wird versucht sie mit menschlichen Wesen zu vergleichen, auch wenn sie innerhalb der Story ursprünglich keinen anderen Zweck erfüllen, als der Feind allen Lebens zu sein.
Genau wie die Untoten auch.

Edit.
Da stellt sich mir generell die Frage: Wie Gegner denn überhaupt beschaffen sein sollten, damit sicher keine Vermenschlichung durch die Augen des Betrachters stattfindet.

Und vielleicht auch, ob solche eindeutig urbösen/ unmenschlichen Gegner in Märchen und Fantasy überhaupt machbar sind.. :think:

Lyonesse:

--- Zitat von: Zed am  4.10.2022 | 16:04 ---Des „Orkproblems“ schien Tolkien sich bewusst zu sein, und seine Workaround war, uns einfach keinen guten Ork zu zeigen. Was nicht ausschließt, dass sie nicht die Kapazität hätten, sich von ihrer Prägung zu lösen.

Sollte die Serie den Weg eines „guten Orks“ zeigen, so müsste es in kleiner Zahl oder während einer Geheimoperation geschehen, um einigermaßen mit der Überlieferung zusammen zu passen: Denn von einem größeren, bekehrten Orkclan hätte die Welt sicher gehört…

--- Ende Zitat ---
Nette Orks stehen dann halt unter einem Mind-Control Spell, ähnlich wie der
umprogrammierte Arni-Terminator. Aber da haben wir natürlich wieder das
Problem, dass es in ME oft ein Kreuz ist mit der Zauberei, und so mächtige
Mentalisten und Mentalistinnen da sicher äußerst rar sind.

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