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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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Issi:
@
Bospa
Stellt sich vielleicht sogar die Frage:
Müssen Hauptcharaktere Sympathieträger sein?
Ich würde sagen: Nein, nicht zwingend.
(Siehe z.B. "Das Parfüm" oder "American Psycho")
Aber sie müssen auf die ein oder andere Art interessant genug sein, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu haben.

Wenn ihr mich fragt: Da ist bei Galadriel noch sehr viel Luft nach oben.

Weil sie letztlich leider einen, nach meinem Geschmack, zu einseitigen, wenig differenzierten Charakter darstellt.
Sie wirkt die meiste Zeit mehr oder weniger souverän in dem was sie tut.
Eine zweite Schicht an Gefühlen, scheint so gut wie nie durch diese Rüstung an Souveränität durch. (Ein Anflug von Zweifel, Unsicherheit, Angst, Wut, Freude, Stolz, Genugtuung whatever)

Und so starrt man als Zuschauer auf diese, zumeist gleich bleibende Rüstung.

Selbst als sie bei Adar kurzzeitig die Fassung verliert, wirkt ihr Charakter immer noch wie aus einem Schliff.

So glatt, dass es für den Zuschauer schwer wird sich emotional "einzuhaken."

Edit folgt.
Gollum ist dagegen ein vor Emotionen sprudelnder Brunnen, der dem Zuschauer so schnell nicht langweilig wird.

Issi:

--- Zitat von: Trichter am  5.10.2022 | 08:23 --- :btt:
Hatten wir schon Galadriel als Sauron im Lostopf?  >;D
Ja ja, das wäre nicht mit Herr der Ringe vereinbar, aber das interessiert doch jetzt auch schon keinen mehr.  ;D

--- Ende Zitat ---
;D
Viele Ideen hier, erscheinen mir idT. kreativer, als das, was uns wahrscheinlich wirklich erwartet.

Ich hoffe natürlich mich zu irren.
Aber meine Hoffnung ist im Moment nicht sehr groß.

Outsider:
Dann habe ich auch noch eine Theorie:

Wenn der Meteoriten-Mann Göndalf ist, dann nur weil er vermutet das der Grausame Proto-Hobbit-Anführer Sauron ist. Immerhin verbannt er die Schwächsten nach hinten, was zwar nachvollziehbar ist in einer Welt in der es heißt Ernten oder geerntet werden, aber trotzdem irgendwie...grausam ist. Dazu seine nekroma
..ähh komischen Bücher uiuiui...


Jedenfalls nimmt Göndalf Kontakt zu den  Hbbits auf um Herauszufinden ob meine Theorie stimmt. Die Glühwürmchen sind gestorben weil sie ein Indikator dafür sind, dass Sauron ganz in der Nähe ist. Ihr "Feuer" ist halt ausgegangen.

Er überwacht also den Hobbit-Boss.

Der Hobbit-Boss weiß das und hetzt daher seine Proto-Warge auf die Familie und hofft so den Göndalf loszuwerden.

Zed:
Zu Galadriel:

Wie Issi bin ich der Meinung, dass Charaktere nicht sympathisch sein müssen. Wenn die Seriencreator den Bogen von der hassenden, überstolzen Kriegsherrin (wie oben zusammengfasst) zur netten Dame des Waldes erzählen wollen - warum sie diese Entwicklung nimmt, dazu scheint es bei Tolkien nichts handfestes zu geben - dann fangen sie mit der Galadriel in der ersten Staffel doch richtig an, oder nicht?

Erzählt Tolkien, dass es die Heirat mit Celebrimbor Celeborn und das Sesshaftwerden im Wald, den sie stationär gegen Saurons Einflüsse verteidigt, sind, die sie ruhiger und besonnener werden lässt? Das wäre eine recht öde Erklärung, gerade für eine Serie. (Abgesehen davon, dass ich mir den Serien-Celebrimbor noch gar nicht mit der Serien-Galadriel als Paar vorstellen kann.)

Ich würde voraussagen, dass sie in der Serie einige taktische Fehlentscheidungen treffen und dadurch viel Leid verursachen wird und daraufhin erkennt, dass sie zu einer dunklen Königin wird, die Sauron in seiner Boshaftigkeit ebenbürtig wird - so wie Ardar es ihr jüngst gesagt hat. Daraufhin verlegt sie sich auf weniger offensive Taktiken. Diese Erkenntnis ist es dann, die sie im 3. Zeitalter hervorholt, wenn Frodo ihr den Ring anbietet.

JollyOrc:
Ich habe einige Beiträge rausgetrennt und hier archiviert. Die Moderationsanweisung gilt weiterhin und verbleibt deshalb in diesem Thread.

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