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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Bospa:
--- Zitat von: Alex am 14.10.2022 | 12:21 ---Ich schreibe zur Abwechslung mal was zur letzten Folge. ;)
Ich fand sie mit Abstand am besten und frage mich, warum man dieses Level nicht gleich von Anfang an so hoch halten konnte.
Ein guter Abschluss, wobei mir nicht klar ist, wohin die Reise in der zweiten Staffel gehen soll (was jetzt kein Kritikpunkt ist).
--- Ende Zitat ---
Mir hat sie auch gut gefallen, vor allem:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- finde ich den Song im Abspann ziemlich atmosphärisch :d
- Galadriel fand ich zwar nicht nervtötend, aber ziemlich blass
- die Auseinandersetzung mit den drei Damen aus Rhûn war spannend
- alles rund um Numenor war gefühlt nur ein "Filler"
- die "Traumszene" mit/durch Halbrand aka Sauron war echt unerwartet und passend zu seinem Intrigenspiel
- die Abschiedsszene bei den Halblingen viel zu lang und theathralisch und
- frage mich immer noch, werd denn der Meteormann ist ... Gandalf wäre echt zu öde, scheint aber drauf hinzulaufen :think:
Wann geht's denn eigentlich weiter?
aminte:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 13.10.2022 | 23:29 ---äh dein Punkt ist?
Nebenbei warum hast du die Steinzeit Räder nicht kritisiert
--- Ende Zitat ---
Oh die Räder habe ich schon kritisiert, weil natürlich die Frage ist, mit welchen Werkzeugen mannshohe, perfekt runde, massive Holzräder hergestellt werden.
Und mein eigentlicher Punkt ist: Die Nomaden, die wir kennen ziehen entweder dem Wild hinterher, bspw den Bisons in der nordamerikanischen Steppe, den Lachsen am Pazifik, den Wollmammut- und -nashornherden im Europa der Eiszeit, oder sie ziehen mit ihren Herden in geeignete Weidegründe, bspw die Lappen und Samen mit ihren Rentierherden, die Yaks in der Mongolei. Niemand hat dabei Karren mit Rädern benutzt. Macht auch überhaupt keinen Sinn, wenn es keine Straßen gibt.
Und die Harefoots haben kein einziges Huhn, kein Schaf, keine Ziege, kein Pony. Keinerlei belastbare Quelle tierischer Nahrung. Es geht niemand Angeln, es geht niemand jagen. Wir haben also einen Stamm von Proto-Veganern, der selbstgebaute Karren über tausende Meilen durch die Wildnis zieht, um ein paar Apfelnbäume abzuernten.
Das ist nicht besonders plausibel und was mich eigentlich am meisten daran stört, merkt man, dass die Serie sich für die Personen, die sie da so vorführt gar nicht interessiert. Es hat anscheinend niemand darüber nachgedacht, wie die Harefoots sich eigentlich ernähren. Oder was die den ganzen Tag machen. Wie deren Sozialstruktur aussieht? Gibt es eine Religion, weise Frauen, Medizinmänner, Schamanen? Und das finde ich einfach wahnsinnig schade, vor allem in einer Welt, deren Erschaffer gerade für die vermeintlich unwichtigen Details ein wahnsinnig gutes Auge besaß.
Das betrifft ja auch nicht nur die Hobbits, bei den anderen Charakteren hat man den Eindruck, dass hier vor allem der "große" Name interessant ist, Elendil, Isildur. Was genau Isildurs Problem mit allen ist, was mit der Mutter ist, wie Elendil auf seinen Posten gekommen ist, was er sich für Numenor vorstellt. Diese Ebene wird in der Serie noch nicht mal erreicht, bzw. einzig nur bei Adar, Elrond und Durin.
Schon allein die Geschichte mit dem "bösen" Artefakt: Galadriel und 300 Numenorer inkl. Königin lassen sich das mit Abstand wichtigste magische Gerät des Gegners abnehmen. Aber es wird nicht mit einem einzigen Bild gezeigt, wie das überhaupt passieren konnte. Von dem Schwachsinn, dass Arondir das Artefakt eigentlich Theo geben will, mal ganz abgesehen. Bei so einem unterirdischen Storytelling sind die hitzigen Auseinandersetzungen vom Anfang, ob ein schwarzer Elf ok sei, ja auch komplett in den Hintergrund getreten, weil konservative und progressive Fans beide entsetzt sind, von dem Schund.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: aminte am 14.10.2022 | 14:23 ---Oh die Räder habe ich schon kritisiert, weil natürlich die Frage ist, mit welchen Werkzeugen mannshohe, perfekt runde, massive Holzräder hergestellt werden.
--- Ende Zitat ---
Witzig weil die Tech seit der Steinzeit überholt ist
--- Zitat --- Die Nomaden, die wir kennen ziehen
--- Ende Zitat ---
Quelle die das belegt und seit wann sind Hobbits Veganer
--- Zitat ---Samen mit ihren Rentierherden, die Yaks in der Mongolei.
--- Ende Zitat ---
also mir war so als hätten die Mongolen und Skythen(Ne Schmiede auf Packtieren zu transportieren will ich mir nicht mal vorstellen) genau das getan, nicht jeder Wagen braucht Strassen eher viele nicht siehe Planwagen
--- Zitat --- Es geht niemand Angeln, es geht niemand jagen.
--- Ende Zitat ---
Absence of evidence is not evidence of Absence
--- Zitat --- Wie deren Sozialstruktur aussieht?
--- Ende Zitat ---
Sippenoberhaupt
--- Zitat ---Gibt es eine Religion, weise Frauen, Medizinmänner, Schamanen?
--- Ende Zitat ---
wir reden hier von Tolkien, Mittelerde, Arda you must ne kidding
--- Zitat ---Schon allein die Geschichte mit dem "bösen" Artefakt: Galadriel und 300 Numenorer inkl. Königin lassen sich das mit Abstand wichtigste magische Gerät des Gegners abnehmen
--- Ende Zitat ---
.Sie hatten es nie und es waren vielleicht 50
--- Zitat ---Aber es wird nicht mit einem einzigen Bild gezeigt, wie das überhaupt passieren konnte. Von dem Schwachsinn, dass Arondir das Artefakt eigentlich Theo geben will, mal ganz abgesehen.
--- Ende Zitat ---
er will theo die Gelegeheit geben mit ihm zu brechen, macht einen gewissen Sinn
Arldwulf:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 14.10.2022 | 14:51 --- Absence of evidence is not evidence of Absence
--- Ende Zitat ---
Mit dem gleichem Argument könnte man sagen sie holen ihre Sachen im Supermarkt um die Ecke.
Ja, natürlich gibt es immer Möglichkeiten Dinge zu erklären. Viele sogar. Aber die Kritik ist doch nicht "es gäbe keine Möglichkeiten dies zu erklären".
Sondern "die Serie erklärt es nicht".
menemen:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 14.10.2022 | 14:51 --- also mir war so als hätten die Mongolen und Skythen(Ne Schmiede auf Packtieren zu transportieren will ich mir nicht mal vorstellen) genau das getan, nicht jeder Wagen braucht Strassen eher
--- Ende Zitat ---
Mongolische Nomaden sind/waren Steppennomaden. Da ist der Vergleich vermutlich schwierig.
Ansonsten waren (und zum Teil sind) die halt die klassischen Viehtreiber-Nomaden mit 2 festen Lebensmittelpunkten (Winter- und Sommerlager). Meist lebt man da im Familienbund und hat andere Familien in der nähe, sowie Versammlungsorte. Man nomadiert nicht als Stamm durch die Gegend. Ohne Lastentiere (oder heutztage LKWs) wäre dieses Leben aber nicht möglich.
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