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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht

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charapo:
Kann der Hexenkönig eigentlich Magie bevor er zum Hexenkönig wird, oder hat ihn Sauron gelehrt, oder ist das nur ein Gerücht?

Zed:

--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 14.09.2024 | 09:34 ---Folge 5 hat mir gut gefallen. Die Korrumpierung der einzelnen Reiche wird nachvollziehbar dargestellt.

--- Ende Zitat ---
Da möchte ich mich anschließen.

Mir gefällt der durchtriebene Annatar sehr gut, und auch die Entwicklung in Khazad-dum ist gut erzählt.

Sogar Numenor konnte ich gutes abgewinnen, wie die Glaubensgemeinschaft, die eine valinorische Gottheit hier als Tonstatuette verehrt (wahrscheinlich Gandalfs Patronin Nienna). Auch wenn ich die Valar immer als pragmatische Gottheiten empfunden habe - außer bei Schwüren, die werden in der Tolkienwelt ja überernst genommen, dem Betretungsverbot Valinors und Erus Weltvorgaben - so kann ich nachvollziehen, dass aufgrund der Entrückung der Valar die Menschen Anbetungsformen für die fernen Gottheiten erfinden.

Dass die Numenorer um Ar-Pharazon nicht schnöselhaft sind, sondern eher populistisch-aggressiv daher kommen, finde ich auch passend. Ich freue mich schon darauf, dass Sauron rüberfährt und den Numerorern noch den letzten Schubs gibt:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)"Ihr Menschen werdet Euch doch wohl nicht von irgendwelchen Gottheiten vorschreiben lassen, ob Ihr ihr Land betreten dürft oder nicht!? Wo kommen wir denn da hin?"  ;D

Dieser Folge gebe ich eine 3+.

Lyonesse:

--- Zitat von: charapo am 14.09.2024 | 10:46 ---Kann der Hexenkönig eigentlich Magie bevor er zum Hexenkönig wird, oder hat ihn Sauron gelehrt, oder ist das nur ein Gerücht?

--- Ende Zitat ---
Zaubert der irgendwo oder sind das nicht in erster Linie magische Gegenstände bzw. die
unnatürlichen Fähigkeiten der Ringwraiths. So Hexerich im klassischen Sinne ist der jedenfalls
eher nicht.
Edit: Zumindest zerstört er mit einer Handbewegung Frodos Schwert an der Furt des Bruinen, und
er reißt das Tor von Minas Tirith bei der Belagerung ein, wo er sich dann mit Gandalf konfrontiert sieht.
Also zaubern konnte er offenbar schon.


--- Zitat von: Zed am 14.09.2024 | 11:34 ---Sogar Numenor konnte ich gutes abgewinnen, wie die Glaubensgemeinschaft, die eine valinorische Gottheit hier als Tonstatuette verehrt (wahrscheinlich Gandalfs Patronin Nienna). Auch wenn ich die Valar immer als pragmatische Gottheiten empfunden habe - außer bei Schwüren, die werden in der Tolkienwelt ja überernst genommen, dem Betretungsverbot Valinors und Erus Weltvorgaben - so kann ich nachvollziehen, dass aufgrund der Entrückung der Valar die Menschen Anbetungsformen für die fernen Gottheiten erfinden.

--- Ende Zitat ---
Fand ich auch in Ordnung, allerdings wollte Tolkien genau das nicht, s.h. keine Tempel, keine Priester, etc ... .

An den neuen Look von S. muss ich mich immer noch gewöhnen - hat was von Winnetou in dunkelblond -, aber das
eine (maliziöse) Lächeln hinter dem Rücken von C. war schon sehr schön.

Zed:

--- Zitat von: Lyonesse am 14.09.2024 | 14:14 ---Fand ich auch in Ordnung, allerdings wollte Tolkien genau das nicht, s.h. keine Tempel, keine Priester, etc ... .

--- Ende Zitat ---
Spannend! Wo hat er darüber geschrieben?

Bilwiss:

--- Zitat von: Zed am 14.09.2024 | 14:48 ---Spannend! Wo hat er darüber geschrieben?

--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Inmitten des Landes aber ragte ein hoher und steiler Berg auf, welcher der Meneltarma hieß, der Himmelspfeiler, und auf dem Gipfel war eine Stätte, die Eru Ilúvatar geweiht war, offen und ohne Dach; andre Tempel oder Heiligtümer gab es im Land der Númenórer nicht.
--- Ende Zitat ---

Silmarillion; Kapitel: AKALLABÊTH

Ob Tolkien keine Priester, Tempel etc. wollte weiß ich nicht. Es fällt aber schon sehr auf, dass im Herrn der Ringe Religion quasi keine Rolle spielt.

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