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Herr der Ringe - Die Serie - Die Ringe der Macht
Eklogit:
--- Zitat von: Seraph am 11.02.2022 | 15:17 ---Na ja, man weiß zumindest, dass Howard Shore mit an der Musik beteiligt ist :)
--- Ende Zitat ---
Das sind gut Nachrichten! Dann lohnt sich vielleicht auch der Soundtrack zur Serie. Jetzt muss nur noch der Rest passen ....
Jiba:
--- Zitat ---Gerade wenn ich mangelnden Respekt vor dem ursprünglichen Werk spüre. Mein Anspruch an Verfilmungen ist, sich möglichst nahe am Werk zu halten. Sei es Handlung, Lore oder Besetzung. Da bin ich in den letzten Jahren meist enttäuscht worden.
--- Ende Zitat ---
Das fand ich immer schon eine seltsame Haltung... weil man das eigentlich überhaupt nicht erreichen kann. Einfach weil die eigene Rezeptionshaltung und -situation (Vorprägung, Geschmack, Erlebnisse etc.) eine so massive Rolle darin spielt, wenn man etwas liest, dass man echt nicht erwarten kann, dass jemand genau den Ton trifft, den du innerlich bei der Rezeption vorgegeben hast.
Du kannst mit dieser Herangehensweise eigentlich nur enttäuscht werden.
Ich meine, wir geben hier ja irgendwie schon Peter Jackson als stilprägend und unerreicht bei seiner HdR-Interpretation aus... aber als die Filme rausgekommen sind damals waren die Foren voll von Leuten, die nur drüber abgerantet haben, wie schlecht die doch die Buchvorlagen umsetzen (Kein Tom Bombaddil? Skandal! Faramir ist ein Arsch? Sakrileg!).
Ich tendiere dazu, mir anzuschauen, ob ein Filmemacher eher den "spirit" eines Werk trifft als den Wortlaut. Das ist auch wichtig, denn nur so kommt letztlich auch was Kreatives bei rum. Deshalb ist "Das Schloss im Spinnwebwald" auch eine tolle "MacBeth"- und "Der König der Löwen" eine tolle "Hamlet"-Verfilmung, auch wenn beide nichts mit dem Wortlaut des Originalstoffes zu tun haben.
Ich erfreue mich an guten Bebilderungen von Literaturstoffen. Aber ich freue mich noch mehr, wenn ein Film einen Stoff völlig auf links dreht und trotzdem den Kern der Geschichte ausdrücken kann.
Swafnir:
--- Zitat von: Jiba am 11.02.2022 | 15:36 ---Das fand ich immer schon eine seltsame Haltung... weil man das eigentlich überhaupt nicht erreichen kann. Einfach weil die eigene Rezeptionshaltung und -situation (Vorprägung, Geschmack, Erlebnisse etc.) eine so massive Rolle darin spielt, wenn man etwas liest, dass man echt nicht erwarten kann, dass jemand genau den Ton trifft, den du innerlich bei der Rezeption vorgegeben hast.
Du kannst mit dieser Herangehensweise eigentlich nur enttäuscht werden.
Ich meine, wir geben hier ja irgendwie schon Peter Jackson als stilprägend und unerreicht bei seiner HdR-Interpretation aus... aber als die Filme rausgekommen sind damals waren die Foren voll von Leuten, die nur drüber abgerantet haben, wie schlecht die doch die Buchvorlagen umsetzen (Kein Tom Bombaddil? Skandal! Faramir ist ein Arsch? Sakrileg!).
Ich tendiere dazu, mir anzuschauen, ob ein Filmemacher eher den "spirit" eines Werk trifft als den Wortlaut. Das ist auch wichtig, denn nur so kommt letztlich auch was Kreatives bei rum. Deshalb ist "Das Schloss im Spinnwebwald" auch eine tolle "MacBeth"- und "Der König der Löwen" eine tolle "Hamlet"-Verfilmung, auch wenn beide nichts mit dem Wortlaut des Originalstoffes zu tun haben.
Ich erfreue mich an guten Bebilderungen von Literaturstoffen. Aber ich freue mich noch mehr, wenn ein Film einen Stoff völlig auf links dreht und trotzdem den Kern der Geschichte ausdrücken kann.
--- Ende Zitat ---
"Herr der Ringe" fand ich super und die Designentscheidung Tom Bombadil weg zu lassen sehr nachvollziehbar. Da war ich nicht enttäuscht und wir machen jedes Jahr einen HdR-Tag mit allen Teilen in der Extendet Version. ;)
Die von dir gewählten Beispiele gehen am Thema vorbei. Das sind ja keine "Hamlet"-Verfilmungen und wurden auch nicht damit beworben. "Sons Of Anarchy" find ich auch klasse, aber das lehnt sich ja, wie auch "König der Löwen" nur lose an Shakespear an.
Edit: "so nahe wie möglich" heisst auch nicht 1:1 ;)
Jiba:
--- Zitat von: Swafnir am 11.02.2022 | 15:48 ---"Herr der Ringe" fand ich super und die Designentscheidung Tom Bombadil weg zu lassen sehr nachvollziehbar.
--- Ende Zitat ---
Ja, naja, aber andere würden jetzt eben argumentieren, dass es nicht mehr "möglichst nahe" am Werk ist, oder?
Das meine ich damit: Eigene Rezeptionssituation. :)
Swafnir:
--- Zitat von: Jiba am 11.02.2022 | 15:56 ---Ja, naja, aber andere würden jetzt eben argumentieren, dass es nicht mehr "möglichst nahe" am Werk ist, oder?
Das meine ich damit: Eigene Rezeptionssituation. :)
--- Ende Zitat ---
Na ja, Tom Bombadil war eigentlich ein ziemlicher Stilbruch in der ganzen Geschichte und hatte keinerlei Relevanz für die restliche Story. Kürzungen sind logischerweise unumgänglich.
Was mir sauer aufstößt sind Änderungen oder das Weglassen wichtiger Sachen (wie bei Eragon zum Beispiel, als der Drache in zwei Sekunden erwachsen war).
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